Gefährliche Pillen

09. Oktober 2018 21:40; Akt: 09.10.2018 21:40 Print

Zwei Mädchen sterben an hochdosiertem Ecstasy

In Deutschland sorgen zwei tragische Todesfälle für Betroffenheit: Im gleichen Ort starben eine 19- und eine 17-Jährige nach dem Konsum von Ecstasy-Pillen.

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Das Städtchen Büren in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat in den letzten Monaten traurige Berühmtheit erlangt. Innert weniger Monate waren dort zwei Drogentote zu beklagen. Die 19-jährige Elena starb im Mai an einer mit toxischen Streckmitteln gepunchten Ecstasy-Pille. Kurze Zeit darauf verstarb eine 17-Jährige. Als Todesursache werden auch in ihrem Fall gestreckte «Todes-Ecstasy»-Pillen vermutet. Was diese Ecstasy-Pillen so gefährlich macht, erfahren Sie im Video.

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Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Content-Kooperation mit Pro 7/Sat 1.

(mha)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • xavi am 09.10.2018 22:59 Report Diesen Beitrag melden

    Einfache Lösung

    Legalisieren als Partydroge, über Sucht aufklären und nur "reine" Pillen anbieten. Die Meisten Todesfälle gibt es eben wegen der Streckung. Ausserdem würde das Geld somit in den Staat und ehrlichen Arbeiter fliessen anstatt in irgendwelche schatten Organisationen. Wer Drogen will bekommt Drogen egal ob Legal oder nicht.

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  • Drake am 10.10.2018 07:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wie viele Opfer braucht es noch....

    Dies ist wieder ein Beispiel für das Scheitern der Drogenpolitik. Wie auch alle anderen Drogen müsste man auch Exstasy kontrolliert kaufen können müssen (Inkl. Dosierungshinweisen) um nicht an den Folgen von gepunchten Drogen zu sterben.

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  • Homer J am 10.10.2018 03:42 Report Diesen Beitrag melden

    Drug-Checking und Aufklärung

    Das sind traurige Beispiele, die zeigen wie wichtig Drug-Checking und Aufklärung sind! Die Verbote konnten offensichtlich diese Personen nicht vom Konsum abhalten, aber wenn sie gewusst hätten was in den Pillen ist, hätten sie sie wohl nicht genommen. Deshalb ist es sehr wichtig bei Jugendlichen das Bewusstsein zu schaffen nicht unbekannte Mangen ungetesteter Substanzen zu konsumieren (wenn sie es denn sowieso konsumieren wollen). Angebote mit kombinierten Labortest und Beratung wie vom DIZ in Zürich retten auf diese Weise Leben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • User am 11.10.2018 15:02 Report Diesen Beitrag melden

    Was anderes

    Con mdma kann man kaum Überdosis bekommen. Da muss man schon mehrere Tage krass reinhauen.. da war wohl was anderes noch im spiel

  • max rave am 11.10.2018 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    Verwirrung total

    Der Titel des Artikels suggeriert als Ursache für den Tod die zu hohe Dosierung, liest man den Artikel stammt die Todesursache durch verunreinigtes MDMA. Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen "zu hoch dosiert" und gestreckt. Man sollte MDMA weder verharmlosen noch verteufeln, allerdings habe ich bei korrekte Dosierung nur sehr gute Erfahrungen mit MDMA (kristallin) gemacht!

  • DESTINY am 11.10.2018 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Ahnung

    Für erst Konsumenten ist die Pille auch keine Wahl. Manche Pillen fangen mit über 200mg MDMA an und es gibt solche die die Pille ohne wenn und aber ganz einnehmen, man wundert sich dann wieso man plötzlich so drauf ist. Fange seit Jahren immer mit einer halben Pille an um zu sehen wie es wirkt und noch nie Probleme gehabt, der Körper reagiert irgendwann und dann ist dir Übel. Legalisiert die Drogen und lässt die Jugendlichen Teil von der Prävention/Aufklärung sein!!!

  • Chrützcheib am 10.10.2018 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Legalisieren? Vieleicht?

    Ich konsumiere seit längerem 2-3 mal pro Jahr in grösseren Mengen als empfohlen und kann mich nicht beklagen. Die Nebenwirkungen sind mit ein paar Kaugumis und einem Pullover für danach gut zu umgehen. Einzig die Antriebslosigkeit für die nächsten Tage ist Mühsam. Aber man muss seinen Körper halt kennen und wissen wo die Grenze liegt, ansonsten sollte man lieber die Finger davon lassen. Ist das selbe wie beim Alkohol, solange du die Droge im Griff hast und nicht umgekehrt ist alles halb so schlimm. Lagalisieren würde auf jedenfall die Qualität verbessern, so dass man weiss was drin ist.

  • Drake am 10.10.2018 07:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wie viele Opfer braucht es noch....

    Dies ist wieder ein Beispiel für das Scheitern der Drogenpolitik. Wie auch alle anderen Drogen müsste man auch Exstasy kontrolliert kaufen können müssen (Inkl. Dosierungshinweisen) um nicht an den Folgen von gepunchten Drogen zu sterben.

    • Klartexter am 11.10.2018 07:04 Report Diesen Beitrag melden

      Menschenrecht?

      Bin nicht einverstanden. Es gibt kein Menschenrecht, alle möglichen neuen Drogen ausprobieren zu dürfen und dann noch die Allgemeinheit für die Folgekosten (Gesundheit, Unfälle im Strassenverkehr) aufkommen zu lassen. Es reicht diesbezüglich dass wir Alkohol und Rauchen haben... Alternative: Die Alkoholiker müssen ihre neue Leber selber finanzieren, die Raucher ihre Krebstherapie selber zahlen, und die Kiffer-, Ecstasy-, -etc-Konsumenten halt ihre Konsequenzen. Im Körper nachweisen kann man heute ziemlich alles.

    • Frank Barella am 11.10.2018 16:34 Report Diesen Beitrag melden

      @Klartexter

      Menschenrecht heisst für mich das Recht ein Mensch zu sein und dazu gehören meiner Meinung nach auch Fehlentscheidungen treffen zu dürfen, neue Horizonte zu entdecken wie auch auf verschieden Arten mit Problemgefühlen probieren umzugehen..oder haben sie das Gefühl in der Psychiatrie oder im Spital sitzen nur Drögeler..??ich vermute da sitzen mehr Patienten drin die wegen Mobbing oder Stress am Arbeitsplatz oder angeborenen Störungen Probleme haben..und wer bezahlt das..?? der Arbeitgeber, der Mobber oder die Eltern..??

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