Blick in die Zukunft

09. September 2017 23:34; Akt: 09.09.2017 23:34 Print

Die 10 grössten Gefahren für die Menschheit

50 Nobelpreisträger wurden befragt, woran die Menschheit zugrunde gehen wird. Ihre Antworten reichten von Nuklearkrieg bis zu dummen Führern.

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Eine potente, stark süchtig machende Droge könnte die Menschen in eine Horde Zombies verwandeln. Wenn die Reichen immer reicher werden, und der Rest seine Arbeit an Maschinen verliert, dürften Chaos und Krieg nicht lange auf sich waren lassen. Wie Elon Musk und Stephen Hawking sehen auch die Nobelpreisträger von superintelligenten Maschinen eine Gefahr für die Menscheit ausgehen. Stichwort: Killerroboter. Wenn immer mehr Menschen sich darin gefallen, wissenschaftliche Erkenntnisse anzuzweifeln oder als Fake News abtun, wird es für Wissenschaftler schwierig, die Gesellschaft vor dem Untergang zu bewahren. Religiöser Extremismus und der Einsatz von Massenvernichtungswaffen durch Terroristen könnte im Tod von Abermillionen Menschen enden. Zwei Nobelpreisträger erwähnten gegenüber «Times Higher Education» explizit Trump als Bedrohung für die Menschheit. Dies vor allem im Zusammenhang mit seiner eklatanten Wissenschaftsfeindlichkeit. Einer sagte dazu: «Ich denke nicht, dass die Wissenschaft viel gegen ihn ausrichten kann.» Vier Nobelpreisträger fürchten, dass die Menschen ihr Mitgefühl für andere verlieren könnten. Denkbar wäre zum Beispiel eine Situation, wie sie im Dritten Reich herrschte und die zu Massenmorden führen könnte. Plötzlich auftretende neue Krankheiten, gegen die es kein Mittel gibt, sind eine ernste Gefahr. So tötete die Pest im 14. Jahrhundert zwischen 30 und 60 Prozent der Bevölkerung Europas. Zudem warnt die WHO vor der zunehmenden Antibiotika-Resistenz vieler Bakterien. Die sich verschlechternden Beziehungen zwischen den USA und Russland, sowie die jüngsten Atom- und Raketentests von Nordkorea dürfte die Wahrnehmung der nuklearen Gefahr unter den Wissenschaftlern verstärkt haben. 2100 sollen 11,2 Milliarden Menschen auf der Welt leben, zudem könnte der Klimawandel zu schweren Umweltschäden führen. 18 Nobelpreisträger, sehen deshalb diese Gefahren als am akutesten an. Trotz all dieser Szenarien geben die Forscher die Menschheit noch lange nicht auf. So erklärte ein Nobelpreisträger: «Die menschliche Spezies ist so gut darin, die Welt besser zu machen.» Ein anderer sieht die Besiedlung fremder Planeten als Ausweg: «Die ultimative Versicherung besteht darin, aus der Menschheit eine multiplanetare Art zu machen. Und dabei hätte die Wissenschaft natürlich eine grosse Rolle zu spielen.»

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Einige der brillantesten Köpfe der Welt haben ihr Urteil darüber abgegeben, was sie als die grössten Bedrohungen ansehen. Als grösste Gefahr gilt demnach die Überbevölkerung und die Umweltzerstörung, hauptsächlich durch den Klimawandel. An der Umfrage der Londoner Fachzeitschrift «Times Higher Education» nahmen 50 Nobelpreisträger aus allen Forschungsrichtungen teil. Literatur-Nobelpreisträger wurden allerdings nicht befragt.

Auf Platz zwei der grössten Bedrohungen sehen die Wissenschaftler eine durch einen Atomkrieg ausgelöste Apokalypse. In Anbetracht von Nordkoreas Fortschritten bei der nuklearen Aufrüstung hat dieses Szenario tatsächlich an Brisanz gewonnen. Die Top 3 der Gefahren für die Menschheit komplettieren schliesslich neue ansteckende Krankheiten oder Resistenzen gegen Krankheitserreger.

Sämtliche 10 Szenarien für das Ende der Menschheit sehen Sie in der Bildstrecke oben. (Mehrfachantworten waren möglich).

(jcg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • giorgio1954 am 10.09.2017 07:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Menschen

    Eigentlich gibt es nur eine wirkliche Gefahr. Und diese wird hier so beiläufig zusammen mit einer anderen erwähnt. Die steil ansteigende Weltbevölkerung. Alle anderen Probleme sind nur Konsequenz von viel zu vielen Menschen. Man tut heute so, als könnte dieser Planet unendlich viele Menschen ernähren und beherbergen. In 10 Jahren wird sie DAS Thema sein, welche jede grosse Agenda dominieren wird.

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  • Di Lemma am 10.09.2017 07:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hart aber wahr

    Die grösste Gefahr für die Menschheit ist der Mensch.

  • Adrian am 10.09.2017 06:47 Report Diesen Beitrag melden

    Und von diesen 12 Punkten...

    ...sind mind. 9, wo diese Menschheit, die so genannte "Schöpfung", die volle Verantwortung selbst trägt und es somit in der Hand hätte etwas zu ändern. Aber sie läuft anscheinend lieber in den Hammer...

Die neusten Leser-Kommentare

  • ML am 10.09.2017 18:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    12/12

    Wir geben Geld aus um auf einen anderen Planet zu Leben.

  • Dani B. am 10.09.2017 18:19 Report Diesen Beitrag melden

    Zinssystem

    Die grösste Gefahr für die Menschheit ist das Geldsystem; dieses funktioniert nicht ohne Wachstum. Unendliches Wachstum ist unmöglich. Dann kommt der Kollaps. So erkläre ich Kindern den zweiten Weltkrieg.

  • EMM am 10.09.2017 18:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hmmm

    Ich denke nicht alles, entspricht den grössten Gefahr des Menschen, weil manche darauf abzielt, die Panik gezielt zu Schüren. Die grösste gefahr die ich sehe, sind Momentan die Propaganda-Maschinerie, um die Ängste gezielt zu steuern. Natürlich, gibt es auch Reale gefahren für die Menschheit, aber wenn man sich nur noch von Gefühlen leiten lässt, und die Dinge nicht genau Analysiert, dann spielt man damit nur den NWO in die Hände. Sie wären ausserdem zu (allem) fähig, um ihre eigene Willen durchzusetzen. Was die Welt wirklich braucht, ist nicht die Neue Weltordnung, sondern Neurordnung, von Machtverhältniss, so dass bei einer Konflikt, alle Parteien alles Verlieren können. Damit erschwert man den Missbrauch ihrer Macht, weil sie solche Privilegien, verlieren können, die man anderen Jahrelang ausgebeutet hat. Die grösste Bedrohung, sind Mächtige, Intelligente, Gierige Individuum, im Hintergrund die zu (allem) fähig sind, und glauben sie müssten Gott spielen. Letztendlich, bringt mir dieser Gedanke von einer Bedrohung gar nichts, im angesichts der ungewisse Zukunft. Man macht einfach das beste aus der Aktuellen Situation. Denn ein würdiges Leben ist nicht immer Selbstverständlich.

  • Essiggurke am 10.09.2017 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Psychopharmaka

    Der punkt Zehn: Drogen ist schon eingetretten. Was sind Neuroleptika und Benzos, die von Psychiatern verschrieben werden, damit die Menschen weiter arbeiten können ohne dabei etwas zu fühlen schon anderes als "Zombiedrogen"?

  • Markus Meier am 10.09.2017 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    was für Probleme?

    Globale Erwärmung, Hunger, Energiemangel, Überbevölkerung, Kriminalität, Umweltverschmutzung, Krankheiten, etc? Das alles ist kein Problem! Denn dafür wurde ja Trump gewählt. Er ist in der Lage all diese Problemchen innert Sekundenbruchteilen zu lösen. Er muss dazu nur den (roten) Resetknopf drücken.