Königlicher Fund

25. März 2014 23:15; Akt: 26.03.2014 11:55 Print

Riesige Pharao-Statuen in Luxor entdeckt

In der ägyptischen Tempelstadt Luxor haben Archäologen zwei bislang unbekannte Statuen von Amenhotep III. ausgegraben. Der Pharao regierte zur Blütezeit des antiken Ägyptens.

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Am Sonntag sind in Luxor zwei riesige Statuen der Öffentlichkeit präsentiert worden. Sie wurden schwer beschädigt im Grabtempel des Pharaos entdeckt und wieder zusammengesetzt.

Der Fundort befindet sich auf der Westseite des Nils in Luxor. Dort sind bereits zwei andere Statuen von Amenhotep III. eine weltbekannte Touristenattraktion. Der altägyptische König der 18. Dynastie lebte von etwa 1388 bis um 1351 vor Christus.

Schwere Beschädigungen

Die beiden Figuren aus Quarzit wurden nach Angaben der deutsch-armenischen Archäologin Hourig Sourouzian, die das Ausgrabungsprojekt leitet, über die Jahrhunderte schwer beschädigt. Die «zerstörerische Kraft der Natur» habe mit Erdbeben, Bewässerungswasser und Salz ihre Spuren hinterlassen. Hinzu komme auch Vandalismus.

Amenhotep III., der auch als Amenophis III. bekannt ist, regierte Ägypten vor etwa 3400 Jahren. Er gilt als Grossvater des Kindpharaos Tutanchamun, dessen goldene Totenmaske weltbekannt ist. Seine Herrschaft markierte nach Auffassung von Experten den politischen und kulturellen Höhepunkt der ägyptischen Zivilisation.

(fee/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • nanni am 26.03.2014 06:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aha

    vor 3400 jahren hoehepunkt der aegyptischen geschichte.

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  • Astérix am 27.03.2014 08:33 Report Diesen Beitrag melden

    Bei Isis und Osiris

    Mal wieder eine positive Nachricht vom Nil.

  • meikly am 26.03.2014 11:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    cool

    unglaublich dass noch heute dinge gefunden werden :)) mich nimmt es wunder was für geheimnisse noch im boden schlummern hehe

Die neusten Leser-Kommentare

  • Astérix am 27.03.2014 08:33 Report Diesen Beitrag melden

    Bei Isis und Osiris

    Mal wieder eine positive Nachricht vom Nil.

  • Ernst Maag am 26.03.2014 21:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Auszug Israels aus Ägypten

    Ägypten hatte in dieser Zeit einen Pharao der in Theben residierte und einen Nebenherrscher, seinen Nachfolger, der in Memphis lebte. Amenhotep III war der Pharao, der im Roten Meer umkam mit der ägyptischen Armee, als sie Israel zurück in die Knechtschaft bringen wollten. In seiner Zeit wurde Ägypten zum Armenhaus wegen den Plagen unter Moses und dem Verlust des gesamten oberen Beamtenapparates. Tutankhamun ist als erstgeborener von Amenhotep III durch den Würgeengel getötet worden. Deswegen lag er im Grabmal eines anderen und nur seine Totenmaske und der Sarkophag waren für ihn gemacht.

  • meikly am 26.03.2014 11:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    cool

    unglaublich dass noch heute dinge gefunden werden :)) mich nimmt es wunder was für geheimnisse noch im boden schlummern hehe

  • wechsler am 26.03.2014 06:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    vandalismus

    das heisst also, dass die riesenstatuen wenigstens von vandalen nicht übersehen werden konnten - im gegensatz zur allwissenden wissenschaft... dabei erklären sie uns doch, dass die rätsel gelöst seien. ausser natürlich, wie man pyramiden baut oder solche statuen in ihrer schönheit und vollkommenheit herstellt.

    • Dave A. am 26.03.2014 07:38 Report Diesen Beitrag melden

      What the * did I just read?

      Mit Vandalismus begründet die Wissenschaft diffarmieren zu wollen zeugt von grenzenloser Argumentationslosigkeit. Die Wissenschaft behauptet nicht, allwissend zu sein-ganz im Gegenteil, sie saht offen und ehrlich, wie viel sie nicht weiss. Es ist dennoch mehr als alle andere Konstrukte, die Erklärungen schaffen. Diese Statuen sind nicht vollkommen, aber um das zu erkennen müsste man natürlich objektiv bleiben können. Zum Pyramidenbau gibt es zig erwiesenermassen mögliche Theorien - man konnte bisher lediglich nicht sagen, ob und welche davon zutrifft. Jedenfalls bei den ägyptischen Pyramiden.

    • mr.x am 26.03.2014 12:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @ dave

      diese so genannten lösungen sind nur geschichten um dem volk was vorzugauckeln. aber wen man selbst nicht weiter denken will sollte man es ruhig glauben. um ein stein auf den anderen zu setzen bräuchte man zehn stunden mit zehn leuten. rechne es mal hoch.

    • ababa am 27.03.2014 07:20 Report Diesen Beitrag melden

      Gewicht

      Das Problem ist nicht die Zeit. Das Gewicht dieser Steine ist ein Problem. Die können unmöglich von Menschenhand gestossen, oder was auch immer, werden. In Asien wurde eine einzige rechteckige Steineinheit gefunden, für welchen man noch heute 36 Schwergewichtkräne braucht um dieses Gewicht tragen zu können. Auch interessant ist, dass nirgends dort diese Art von Stein vorkommt ...

    • Dave A. am 27.03.2014 07:42 Report Diesen Beitrag melden

      @Mr.X

      Oh, glaube mir, ich denke durchaus selbst (und weiter) und bin der öffentlichen Meinung gegenüber meist sehr kritisch eingestellt. Aber deine Aussage disqualifiziert sich selbst; 'ein Stein' ist keine Angabe, mit der man rechnen kann - und die 10 Stunden und 10 Leute gelten bestenfalls für EINE Methode unter EINER Prämisse, welche für dich gerade gelegen kommt. Man muss nicht immer hinter allem die Illuminati, die Nazis oder Aliens sehen, nur weil man selbst zu wenige kreative Lösungsansätze hat (oder die bestehenden nicht nachvollziehen kann)

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  • nanni am 26.03.2014 06:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aha

    vor 3400 jahren hoehepunkt der aegyptischen geschichte.

    • Rolf W. am 26.03.2014 10:13 Report Diesen Beitrag melden

      da gibt es nichts zu lachen

      was gibt es da zu lachen? die 18. Dynastie ist allgemein bekannt als die Dynastie in der das Kunsthandwerk die grösste Blüte erlebte, auch war die Ausdehnung des Reiches (unter Thutmosis III) nie mehr so gross. Die 18. Dynastie dauerte von ca. 1552 - 1306 v.Chr. - also stimmen die 3400 Jahre.

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