Soziale Medien

20. März 2017 08:10; Akt: 20.03.2017 08:10 Print

Facebook, Snapchat, Instagram: Ein Boom

Die Nutzerzahlen von Social Media entwickeln sich rasant. Kein Wunder, sind immer mehr Unternehmen präsent.

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Immer mehr Firmen streuen ihre Kommunikation zunehmend auf diversen Social-Media-Kanälen. (Bild: Fotolia)

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Hier ein Like, da ein Kommentar, dort ein Selfie – Social Media sind nicht nur eine Begleiterscheinung der heutigen Jugend, sondern ein fester Bestandteil in der digitalen Kommunikation und haben inzwischen ganze Generationen in den Bann gezogen. Die Zahlen sind eindrücklich: Gemäss der NET-Metrix-Studie 2016 nutzen 3,4 Millionen Menschen mindestens eine Plattform, über 70 Prozent davon täglich.

Wie sich diese Dienste in den kommenden Jahren entwickeln, ist schwierig abzuschätzen. So musste Facebook bei der Generation der zwölf- bis 19-Jährigen erstmals seine Spitzenposition an Instagram und Snapchat abgeben. Aber wenn man die Resonanz des twitternden US-Präsidenten Donald Trump beobachtet, ist eines zumindest klar: Social Media sind inzwischen ein wichtiges Instrument. Twitter zum Beispiel wird immer mehr als Informationsquelle genutzt und löst die klassischen Publikationen zunehmend ab. Ein neues Potenzial, das viele Unternehmen und Organisationen bereits erkannt haben.

Für Michael Wendt, Leiter von Teleboy, braucht es am Anfang Zeit, Geduld und Herzblut. Sein Tipp: «Am schnellsten kommt man vorwärts, wenn man die Interaktion mit den Kunden beziehungsweise der Community proaktiv sucht.» Wo Chancen sind, lauern aber auch Gefahren. Für Wendt liegt vor allem das Problem darin, dass viele Unternehmen einfach ein Profil auf den bekannten Plattformen erstellen und dieses nicht pflegen oder nicht auf Kundenfeedbacks reagieren. «Es ist besser, sich auf einzelne Social Media-Plattformen zu konzentrieren und dies richtig zu machen, als einfach überall präsent zu sein. Qualität geht vor Quantität.» – Diverse Institute und Firmen bieten genau dafür Weiterbildungen und Beratungen an, um mehr als nur klassische Werbe-Posts zu machen. Eine Investition, die Sinn macht, denn Social Media bieten ein enormes Potenzial. Für Michael Wendt ist es ein gutes Instrument, um das Unternehmensprofil zu schärfen und zu transportieren. «Über Social Media spürt man das Wohlbefinden respektive die Zufriedenheit der Kunden heraus.»

www.bildung-schweiz.ch
www.teleboy.ch

(ra)