Eishockey-Profis

27. August 2018 10:57; Akt: 27.08.2018 10:57 Print

Die zweite Karriere lancieren

von Gabriel Aeschbacher - Klug ist, wer als Eishockey-Profi ans Leben danach denkt.

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(Bild: LAKERS.CH)

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Was machen Cracks dafür, dass sie auch nach Abschluss der sportlichen Laufbahn fit bleiben? Florian Schmuckli (25), Profi bei den SC Rapperswil-Jona Lakers, hat schon einiges in die Wege geleitet, damit sein Übergang ins Berufsleben dereinst möglichst reibungslos klappen wird. «Ursprünglich habe ich als Vinto-Lernen
der ein KV absolviert, mich danach aber bereits 
für eine Ausbildung im Bereich Sportmanagement an der Uni Fribourg eingeschrieben.» Wenn alles klappe, werde er das eidgenössische Diplom noch diesen Monat ausgehändigt bekommen.

Zwischendurch mal den Kopf lüften

Vorderhand jedoch geht es darum, die Aufstiegseuphorie am Obersee zu nutzen, denn die kommende Saison, die am 21. September 2018 startet, soll gut vorbereitet sein. «Für einen Eishockeyspieler beginnen die Sommermorgen in der Regel um acht Uhr, wobei es darum geht, Mobilisationsübungen mit Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer zu kombinieren.» Der Nachmittag bleibt für die aktive Regeneration, aber auch dafür, Zeit mit Freunden oder der Familie zu verbringen. Florian Schmuckli sagt, es sei wichtig, zwischendurch auch mal den Kopf zu lüften. Wie einige seiner Eishockeykollegen kann sich Florian Schmuckli vorstellen, später als Trainer zu arbeiten, sodass er auch diesen Weg im Auge behält und diverse Ausbildungen in die Wege geleitet hat.

Praktisch zeitgleich mit dem Saisonstart gilt es allerdings auch schulisch wieder ernst: «Ab 1. Oktober 2018 starte ich an der HSO eine Weiterbildung zum Betriebswirtschafter FH», ergänzt Florian Schmuckli und schiebt nach, dass er für die Zeit nach der Karriere möglichst breit aufgestellt sein wolle.

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