US Open

08. September 2017 04:15; Akt: 08.09.2017 05:38 Print

Venus Williams scheitert an Nummer 83

Sie ist mit der Favoritenrolle nicht klar gekommen: Venus Williams verliert im Halbfinal gegen die Landsfrau Sloane Stephens. Im Final trifft diese auf Madison Keys.

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Für Venus Williams (37) platzt der Traum vom US-Open-Sieg im Halbfinal. Die Favoritin unterliegt Landsfrau Sloane Stephens in 2:07 Stunden 1:6, 6:0, 5:7. Im Final trifft Stephens auf Madison Keys.

Venus Williams vermochte die Chance auf einen achten Grand-Slam-Titel und einen dritten Major-Final in dieser Saison nicht zu nützen. Im Januar in Australien und im Sommer in Wimbledon hatte sie jeweils erst den Final gegen Serena Williams (Melbourne) und Garbiñe Muguruza (Wimbledon) verloren – zwei Gegnerinnen, die in dieser Saison schon die Weltrangliste anführten.

Am US Open stieg Venus Williams als Favoritin in die Halbfinals und kam mit dieser Ausgangslage nicht zurecht. Sie verschlief den ersten Satz und scheiterte im Entscheidungssatz an den Nerven.

Stephens ist Nummer 83

Sloane Stephens gewann den ersten Satz in nur 24 Minuten wegen einer williams'schen Fehlerorgie (20 Fehler in den ersten 20 Minuten) problemlos. Nach einer halbstündigen Auszeit stand Stephens im Entscheidungssatz dem Sieg fast permanent näher. Zweimal verspielte sie Break-Führungen (2:0 und 4:3), auf das dritte Break vermochte Venus Williams nicht mehr zu reagieren.

Sloane Stephens ist als Nummer 83 der Welt eine der am schlechtesten klassierte Spielerinnen, die am US Open je den Final erreichte. Vor drei Monaten trug Stephens nach einer Fussoperation noch einen riesigen Stütz-Boot. Ende Juli belegte sie im Ranking lediglich Platz 957. Dann aber begann Stephens an den amerikanischen Hartplatzturnieren zu tanzen. Und dieser Samba führte sie nun in den ersten Major-Final.

Madison Keys machte kurzen Prozess

Aufgrund der Ergebnisse der letzten Wochen startet Sloane Stephens als Favoritin ins Endspiel gegen Madison Keys, obwohl die 22-jährige Keys mit Coco Vandeweghe im Halbfinal kurzen Prozess machte (6:1, 6:2). Keys erspielte sich den ersten Satzball, noch ehe Vandeweghe ein erstes Game gewann. Madison Keys spielte nahezu fehlerfrei. Nach bloss 66 Minuten war der zweite Halbfinal entschieden.

Was bedeuten die Halbfinal-Ergebnisse? Entweder Stephens oder Keys holen am Samstag den ersten Major-Titel. Am vierten und letzten Grand-Slam-Turnier der Saison gibt es bei den Frauen die vierte verschiedene Siegerin. Ausserdem erreichten am US Open vor Sloane Stephens erst vier ungesetzte Spielerinnen den Final: Venus Williams vor 20 Jahren, Kim Clijsters 2009 und Roberta Vinci 2015. Nur Clijsters gewann den Final dann auch.

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • coco am 08.09.2017 05:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jaaaaa....

    Das ist schon gut so! Es sollte mal jemand anderes, als eine Williams im Finale stehen!!!

  • Pit am 08.09.2017 05:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Qualität

    Die Qualität des Frauentennis hat nachgelassen. Wenn Venus um den Finaleinzug spielt, nah ja! Früher war das alles viel spannender, Gabi, Steffi, Martina und und! Heute schlägt jede jede, keine etablierte Nr. 1, 2 etc. mehr, schade!

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  • Wolfgang Boesch am 08.09.2017 06:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Finale

    Spiegel das gegenwärtige Niveau des Damentennis, vorbei die Zeiten als Martina Navratilova oder Steffi Graf oder auch Martina Hingis sich epische Schlachten geliefert haben mit 6:0 1:6 kann ich nichts anfangen

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Leo5 am 08.09.2017 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    das tennisleben ist auch hart und gemein

    schade hätte es ihr mehr als gegönnt....

  • Jamaika Jamal am 08.09.2017 07:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Viel Wind um nichts

    Und trotzdem gewinnt eine Ami ;-)

  • Wolfgang Boesch am 08.09.2017 06:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Finale

    Spiegel das gegenwärtige Niveau des Damentennis, vorbei die Zeiten als Martina Navratilova oder Steffi Graf oder auch Martina Hingis sich epische Schlachten geliefert haben mit 6:0 1:6 kann ich nichts anfangen

    • icky am 08.09.2017 07:40 Report Diesen Beitrag melden

      @Wolfgang Boesch

      Etwas gesucht. Das aktuell Spielerinnen fehlen, die sich abheben ist offensichtlich und schade. Aber so schlimm ist es dann doch nicht. Es gab damals schon solche Resultate (ich denke an ein Grandslam Final das Steffi, ich glaube in Wimbledon gegen Zvereva, in 34 Minuten 6:0 6:0 gewann, genauso gibt es auch heute epische Schlachten.

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  • marko 32 am 08.09.2017 06:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Leider

  • Pit am 08.09.2017 05:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Qualität

    Die Qualität des Frauentennis hat nachgelassen. Wenn Venus um den Finaleinzug spielt, nah ja! Früher war das alles viel spannender, Gabi, Steffi, Martina und und! Heute schlägt jede jede, keine etablierte Nr. 1, 2 etc. mehr, schade!

    • Goran B am 08.09.2017 09:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Pit 

      Gabi nur zum anschauen.Monika haben alle schon vergessen ? Sie war ein Albtraum für Steffi.

    • Rusu am 08.09.2017 12:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Pit

      Weil alle super Tennis Spielerinnen sind hat die Qualität noch längst nicht nachgelassn.

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