US-Open-Triumph

11. September 2017 07:20; Akt: 11.09.2017 07:25 Print

Nadal denkt keineswegs an seinen Rücktritt

Rafa Nadal gewinnt das US Open und 3,7 Millionen Dollar Preisgeld. Und der Spanier möchte gerne noch ein paar Jahre weiterspielen.

Rafael Nadal bezwingt im US-Open-Final Kevin Anderson problemlos. (Video: Tamedia/AP)
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Roger Federer und Rafael Nadal teilten heuer die Grand-Slam-Titel unter sich auf. Federer triumphierte am Australian Open (gegen Nadal) und in Wimbledon; Nadal holte sich die Trophäen in Roland-Garros und Flushing Meadows. Nach Grand-Slam-Titeln steht es zwischen den beiden besten Tennisspielern aller Zeiten 19:16 für Federer. Aber Nadal ist fünf Jahre jünger als der Basler. Und nach dem US-Open-Triumph hielt er fest: «Ich würde gerne noch ein paar Jahre weiterspielen.»

Am US Open krönte Nadal seine bisherige Traumsaison: «Es war ein unglaublich spezielles Jahr für mich», so Nadal. «Nach den letzten zwei Jahren mit so vielen Problemen durfte ich das nicht erwarten. Aber das Jahr begann schon in Australien ausgezeichnet. Es folgte die grandiose Sandplatz-Saison. Und dass ich im Sommer wieder die Nummer 1 werden und das US Open gewinnen konnte, toppt alles nochmals.»

Tennis ist einfach

Vor einem Jahr brach Nadal wie Federer die Saison vorzeitig ab. Wenige trauten ihm ein derartiges Comeback zu. Als Wunder bezeichnet Nadal seine Auferstehung aber nicht. Nadal: «Tennis ist nur ein Spiel, und ausserdem noch ein einfaches. Wenn dir Selbstvertrauen fehlt, dann kannst du die Bälle nicht so platzieren, wie du es gerne tun würdest und die Gegner können dich angreifen. Meine Strategie ist immer die gleiche. Ich will gut spielen. Das ist alles, und dahinter steckt kein grosses Geheimnis. Wenn ich gut spiele, fühle ich mich gut. Wenn ich mich gut fühle, kann ich mehr riskieren. Und ich kann an den kleinen Details arbeiten, die den grossen Unterschied ausmachen.»

Seit den ersten Versuchen mit dem Racket half ihm dabei Onkel Toni Nadal. Der tritt Ende Jahr als Coach zurück. Zum Abschied schenkte «Rafa» seinem grossen Förderer einen weiteren Major-Titel. «Ich verdanke Onkel Toni alles. Er wird weniger an Turnieren vor Ort sein. Aber er wird mir sicher weiter mit Tipps zur Seite stehen.»

«Will wieder unter Top 10»

Finalverlierer Kevin Anderson hofft, an Grand-Slam-Turnieren noch eine zweite Chance zu erhalten: «Natürlich erhoffte ich mir von diesem Final viel mehr. Aber ich scheiterte an einem aussergewöhnlichen Gegner. Diese zwei Wochen verliefen für mich trotz der Finalniederlage wunderschön. Ich hatte immer davon geträumt, so einen Final zu erreichen. Nicht viele erreichen dieses Ziel. Und sollte es mir gelingen, nochmals einen Grand-Slam-Final zu erreichen, wird mir die Erfahrung des US Opens enorm helfen. Mein Ziel ist es, wieder unter die Top 10 zurückzukehren.»

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lamont Cranston am 11.09.2017 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Fair bleiben!

    Ich weiß genau was die meisten hier nervt. Nadal ist 2017 genauso erfolgreich wie Federer. Die Enttäuschung darüber, dass der Maestro so knapp vor der Nr. 1 abgefangen wurde ist groß! Man sollte trotzdem fair bleiben. Nadal ist auch ein großer Champion!

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  • JeffR am 11.09.2017 07:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer die gleiche Frage

    Die Reporter fragen seit x Jahren immer wieder die gleiche Frage. Rücktritt? Rücktritt? Rücktritt? Macht vor allem 0 Sinn auf diesem Niveau zurückzutreten...

  • Leo65 am 11.09.2017 08:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wenn mann noch leicht kohle verdienen kann

    warum soll er an rcktritt denken? federer tut dies auch nicht und ist 6 jahre älter....

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Samaritter am 12.09.2017 09:33 Report Diesen Beitrag melden

    Bleib gesund

    Hoffe der Fingerpflaster-Vorrat reicht noch fuer die naechste Saison, sonst sehen wir diese bei der Siegerehrung nicht mehr. Sooo schade!!!

  • Martina Wagner am 11.09.2017 17:40 Report Diesen Beitrag melden

    Grandiose Sportler

    RF und RN sind und waren über Jahre Konkurrenten, beide sind top Sportler und wenn die beiden fit und gesund sind, geht das Ranking ab Rang drei los. Dann ist noch ND, der kommt hoffentlich auch wieder zurück, dann ist das Podest belegt. Dann kommen erst die andern, irgendwo in den Top Ten auch noch der zähe Stan. Wenn die starken Spieler fit sind, wird es für RF halt bald mal eng wegen seinem Alter.

  • roger federer am 11.09.2017 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bervorzugter nadal

    ich mag rafa auch, nur die doping geschichte wird nie geklärt sein,ausserden kann nadal zwischen den ballwechsel seine 25 sec kaum mal halten,andere werden bestraft nadal nicht.... warum auch au immer verstehe ich nicht ganz wie auch die plätze und bälle imer langsamer gemacht werden ist vorteil nadal,alle die federer gegen sampras,aggasi auf rasen spielten war noch richtiges tennis.

    • Simon Luzio am 12.09.2017 06:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @roger federer

      Stimmt absolut mit falschen tennis hat er 16 grand slams gewonnen... Bist sicher ein guter Stammtisch Experte... Lass es dabei...

    • simone mazzocco am 12.09.2017 10:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Simon Luzio

      haben sie nie bemert dass federer das spiel lernen musste?die ewigen grundlinenduelle sind langweilig aber auch musste federe sein spiel anpassen. ach ja novak hat keinen trainer der nie die nr 1 mehr sein wird. ich schau tennis seit 1999 und wen sie meinen ich bin ein stamtischredner schauen sie sich selber mal an. haben leute geschribe das es falsches tennis ist? glabe die einen haben imernoch die nadal brille an,schauen sie auch die atp finals an? wie sieht dort die bilanz aus?

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  • Jason Todd am 11.09.2017 14:44 Report Diesen Beitrag melden

    Nadal hat sich verbessert!

    Wer denkt Nadal könne nur auf Sand gewinnen oder er würde dopen und nichts mehr reißen können, sage ich nur, ihr habt seine Entwicklung unter Carlos Moya nicht beobachtet. Er arbeitet seit knapp 10 Monaten mit der ehemaligen Nr. 1 und dieser hat sein Spiel merklich verbessert. Nadal spielt aggressiver und scheut heute auch das sonst vermiedene Netzspiel (Serve & Volley) nicht mehr. Er wird noch weiterhin wie Federer um große Titel spielen!

  • ruedi lanz am 11.09.2017 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Problem

    Wenn die Dopingkontrolleure auch in Zukunft beide Augen zudrücken, kann Nadal gut und gerne noch bis zu seinem 40. Geburtstag mit der Spitze mithalten.

    • deser am 11.09.2017 14:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @ruedi lanz

      dass hören nadal fans nicht geren,wie er bevorzugt wird bei der 25sec zwischen den ballwechsel,er bekomt nie oder kaum mal eine verwarnug,und jeder der dass us open gesehen,weiss es das da wider nichts passiert aber wehe ein andern spieler macht dass bekommt er nicht mal eine verwarnung.

    • Peter Müller sg am 12.09.2017 06:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @ruedi lanz

      Genau bei Nadal drücken sie die Augen zu genau, hat ha 16 grand slams gekauft...

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