Das wird teuer

02. August 2018 10:22; Akt: 02.08.2018 15:02 Print

Drei Schläger zerstört – Tennis-Profi dreht durch

Benoît Paire fällt auf der Tour immer wieder auf. Mal mit einem sensationellen Ballwechsel, dann mit einer ungewohnten Haarfarbe. In Washington war es nun ein Wutanfall.

Nach einem verlorenen Ballwechsel kann sich Paire nicht mehr halten.
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Emotionen wie Frust und Wut gehören zum Tennis. Einige Spieler zeigen diese öfter und exzessiver als andere. Doch kein Spieler ist die Ruhe selbst. Sogar Roger Federer hat es bereits geschafft, einen Schläger zu zerstören.

Nicht nur ein, sondern gleich drei Rackets zerlegte Benoît Paire in Washington. Der Franzose mit seiner verspielten Spielweise und seinem speziellen Look (eine Kombination aus Holzfällerbart und blonder Haarpracht) verlor in der zweiten Runde komplett die Nerven.

Busse von über 16'000 Euro

Im dritten Satz lag der 29-Jährige gegen Marcos Baghdatis 2:4 in Rücklage und drohte, ein weiteres Break zu kassieren. Nach einem umkämpften Ballwechsel setzte er den Smash ins Netz, die Vorentscheidung war gefallen. Paire konnte sich daraufhin nicht mehr halten. Der Franzose zerstörte mehrere Schläger und kickte auf die Sitzbank ein.

Nach dem letzten Punkt, den er nicht mehr richtig ausspielte, zerschmetterte er ein weiteres Spielgerät. Paire verlor nicht nur das Spiel, sondern wurde zudem noch gebüsst. 16'500 Euro muss er für seinen Wutanfall blechen.

Baghdatis? Da war doch was

Gegner Marcos Baghdatis konnte wohl mit Paire mitfühlen. Während des Wutanfalls gab der Zypriote dem durchdrehenden Franzosen ein aufmunterndes Handshake und klopfte ihm beruhigend auf den Kopf. Ironisch an dieser Szene: Baghdatis erlebte selbst während eines Tennisspiels einen solchen Nervenzusammenbruch. 2012 an den Australian Open zerstörte er im Spiel gegen Stan Wawrinka gleich vier Schläger hintereinander.

Tennis

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Beni am 02.08.2018 12:01 Report Diesen Beitrag melden

    Wir sind Menschen die leben

    Jene Leute, die sich zu viel beherrschen wie programmierte Roboter, werden eines Tages auch platzen oder sie gehen ein.

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  • CHwitzer am 02.08.2018 10:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kenne auch so einen Tennisspieler

    unbeherrscht, typischer Einzelspieler, egomanisch und führt noch ne kleine Firma. war schlimm.

  • angelina am 02.08.2018 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    vorbild

    traurig wenn sich ein spieler nicht beherrschen kann!!! kein vorbild für jugendliche...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bruno S. am 03.08.2018 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Ich glaube ...

    der wollte Fussballspieler werden.

  • Franzl am 03.08.2018 07:45 Report Diesen Beitrag melden

    Schlechter Sponsor..

    Da hat der Sponsor wohl an den Schlägern gespart. :-)

  • Cg am 03.08.2018 07:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sperrung

    Wenn er nicht verlieren kann soll er mit dem Sport aufhören. Sofortiger Platzverweis und Sperrung. Ausraster haben nichts auf dem Platz zu suchen

  • nb am 03.08.2018 05:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gehört vom Platz

    Ist das ein einfältiger Tropf, aber irgendwie sieht man ihm dies schon Äusserlich an!

  • Mario Perico am 03.08.2018 04:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beschämend

    Das ist ein sehr schlechtes Vorbild für die Jugendlichen, derartige Ausbrüche haben auf Tennisplätze nichts zu suchen. So ein Spieler sollte ab sofort für längere Zeit gesperrt oder ganz vom Tennis ausgeschlossen werden.

    • Der Tetraeder Treppenläufer am 03.08.2018 04:51 Report Diesen Beitrag melden

      Niederlagen schmecken keinem!

      Wie gehen Sie denn mit Niederlagen um? Freuen Sie sich, schütteln das Händchen am Netz und das war es dann? Ich mag mir beispielsweise nicht vorstellen, wie es sich 2 Jahre angefühlt haben muss als Novak Djokovic in der Mittelmäßigkeit zu verschwinden und kein Land mehr gegen unterklassige Gegner gesehen zu haben. Da kann ich es sehr gut nachvollziehen, dass da viele Rackets zu Bruch gingen.

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