Brasilien

12. August 2017 10:00; Akt: 12.08.2017 11:16 Print

Neymar akzeptiert seine Strafzahlung

Schulden in Millionenhöhe: Der PSG-Stürmer stimmt der Zahlung an brasilianische Steuerbehörden zu.

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Will die Probleme mit den Steuerbehörden hinter sich lassen: Neymar beim Training in der Nähe von Paris. (11. August 2017) (Bild: Keystone/Alain Jocard)

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Neymar stimmt einer Strafzahlung an die brasilianischen Steuerbehörden zu, um seine jahrelangen Probleme mit diesen hinter sich zu lassen. Das gaben die Anwälte des vergangene Woche für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselten Stürmers am Freitagabend bekannt. Es soll sich um eine Zahlung von rund 8 Millionen Real (2,16 Millionen Euro) handeln.

Der brasilianische Fiskus fordert von Neymar seit Jahren Millionen an Steuernachzahlungen. Ursprünglich war gar von 188,8 Millionen Real (51 Millionen Euro) die Rede. Diese Summe dürfte mittlerweile aber stark zurückgegangen sein.

Prozess in die Länge gezogen

Neymar war seinen Anwälten zufolge nicht einmal bei den 8 Millionen Real mit den Behörden einer Meinung. «Aber der Prozess hat sich jetzt schon mehr als drei Jahre in die Länge gezogen und Ziel ist es, ihn zu beenden und weiterzugehen in diese neue Phase für Neymar», begründete Marcos Neder, einer der Anwälte des Spielers, die Zustimmung zur Zahlung.

(chi/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Maler50 am 12.08.2017 10:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ziel erreicht!

    Akzeptiert seine Strafzahlung wohl weil diese massiv runtergedrückt wurde. Den kleinen Steuerzahler Weltweit hätten diese Möglichkeit nicht!!! Jahrelange Prozesse können sich Normalos meist gar nicht finanzieren!!

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  • Al Z. am 12.08.2017 10:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einer mehr ...

    Ein Fussballer mehr, der das Gefühl hat, keine Steuern bezahlen zu müssen. Da er nun in Frankreich spielt, ist eine Lohnpfändung leider nicht möglich! Leider muss man zum Fazit kommen, dass solche Typen das Letzte sind!

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  • Mani Motz am 12.08.2017 10:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ist ja nichts

    Bei diesem Einkommen zahlt er das aus der Portokasse.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Wilhelm am 12.08.2017 16:23 Report Diesen Beitrag melden

    Brasilianische Demokratie

    Könnte es nicht auch sein dass der Staat ( und Brasilien ist nicht gerade als saubere Demokratie bekannt) das Geld riecht und die hohle Hand ausstreckt!

  • Blue am 12.08.2017 15:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Steuerfaulheit ?

    Wieso Steuern solcher Stars (auch anderen ) nicht direkt vom Lohn abziehen? Thema erledigt ! Gerichtskosten haben den Einfachen Steuerzahler wohl auch z.T. hier belastet!

  • HP Kamelli am 12.08.2017 14:58 Report Diesen Beitrag melden

    Götter zahlen nicht

    Warum soll er Steuern zahlen? Ihr habt ihn zum Gott gemacht und Götter zahlen keine Steuern. Warum solche Fussballstars Millionen bekommen und völlig überbewertet werden, ist mir eh ein Rätsel. Geht in ein Zirkus, die Artisten dort erbringen Meisterleistungen, von denen Typen die auf einem Rasen herumrennen und Ball spielen nur träumen können. Diese Menschen sind aber weder berühmt, noch reich.

  • Expat am 12.08.2017 13:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Schelm wer böses denkt.

    Da kämpft man zum Teil mit allenbMitteln gegen Steuersünder aus allen Branchen, die Spirtgrössen scheinen aber einen besinderen Schutz zu geniessen. Wie im alten Rom Brot und Spiele. Es ist nur lächerlich. Das zeigt, am besten schaut man nur noch darauf dass es einem selbst gut geht.

  • Brasileiro am 12.08.2017 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    Wohnsitz

    Fussballer hin, Normalo her: Das Geld ist dort zu versteuern, wo man den Wohnsitz hat. Wo z.B. versteuern die Grenzgänger? Also..........