Transfermarkt

02. Februar 2016 15:52; Akt: 02.02.2016 15:53 Print

Super-League-Clubs machen 14 Mio Gewinn

Schwarze Zahlen im Winter-Mercato. Einmal mehr wird die Super League ihrem Ruf als Ausbildungsliga gerecht.

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Ab nach Nordamerika: , beim FC Basel nicht mehr glücklich, schliesst sich den Colorado Rapids an. Der Stürmer unterschreibt für vier Jahre. Der FC Sion holt wieder einmal einen Altstar: Der 35-jährige Grieche kommt vom türkischen Süper-Lig-Club Eskiehirspor. Die Bayern reagieren auf die Verletzungsmisere in der Abwehr und leihen den Ex-Stuttgarter von Spartak Moskau bis Ende Saison aus. hat in Gladbach keinen Stammplatz. Der Schweizer Nati-Stürmer sucht Spielpraxis für die EM im Sommer, deshalb wechselt der 23-Jährige leihweise bis Saisonende zum Hamburger SV. Der frühere YB-Goalgetter wechselt von der AS Roma in die englische Premier League. Laut BBC unterschreibt der Ivorer bei Newcastle United einen Vertrag auf Leihbasis unterschreibt bei den Grasshoppers einen Vertrag bis Ende Saison. Der Vertrag des Verteidigers bei Aston Villa wurde aufgelöst. Der FC Sion engagiert den slowakischen U21-Internationalen . Der 20-Jährige gehört seit 2012 zum Kader des achtfachen Meisters MSK Zilina. Beim Schweizer Cupsieger und Europa-League-1/16-Finalisten unterschrieb der offensive Mittelfeldspieler einen Leihvertrag bis 2017. (l.) wechselt vom Ligue-1-Verein Lille leihweise zum FC Luzern. Der 21-Jährige braucht Spielpraxis, um eventuell von Nationaltrainer Vladimir Petkovic ins Kader für die EM-Endrunde in Frankreich aufgenommen werden zu können. Der Brasilianer verlässt Chelsea und schliesst sich JS Suning in der chinesischen Super League an - für 31,2 Millionen Franken. Super-League-Schlusslicht FC Vaduz verpflichtete gemäss dem «St. Galler Tagblatt» den Deutschen vom FC St. Gallen. Der Vertrag des 23-Jährigen wäre Ende Saison ausgelaufen. Der ivorische Internationale (28) verlässt Serie-A-Club AS Roma und wechselt per sofort nach China. Die Ablösesumme für den Stürmer soll 15 Millionen Euro betragen. Ein halbes Jahr nach seiner Rückkehr zum FC Basel zieht es in die Serie A. Der FC Basel leiht den 28-Jährigen vorerst für ein halbes Jahr an Udinese Calcio aus. Wie von 20 Minuten angekündigt, wechselt leihweise vom VfL Wolfsburg zu Arminia Bielefeld in die 2. Bundesliga. Der 20-jährige Mittelfeldspieler hatte im Sommer 2015 den Sprung vom FC Zürich zu Wolfsburg gewagt, wo er auf seinen älteren Bruder Ricardo Rodriguez traf. Der abstiegsbedrohte Bundesligist Werder Bremen hat für die Rückrunde von Chelsea den senegalesischen Internationalen (27) ausgeliehen. Der nächste Spieler, der den FC Zürich verlässt: wechselt zu HNK Rijeka. Der Stürmer unterschreibt beim aktuellen Zweiten der kroatischen Meisterschaft einen Vertag bis Sommer 2018. verlässt das Teamhotel in Marbella. Nach dem Trainingslager in Marbella kehrt höchstens noch nach Luzern zurück, um seine Koffer wieder zu packen. Freuler wechselt zu Atalanta Bergamo. Wieder vereint: (l.) wechselt per sofort vom FC Zürich zum FC Luzern. Sein Bruder Marco freut sich. zieht es auf die Insel: Der Nati-Verteidiger hat genug vom Reservisten-Dasein beim VfL Wolfsburg und wechselt zu Norwich City. Einen Tag nach der Vertragsauflösung mit dem FC Zürich unterschrieb (22) beim Serie-A-Club Atalanta Bergamo bis 2019. Der Verteidiger war vor wenigen Tagen beim FCZ vom Trainingsbetrieb ausgeschlossen worden. Im Sommer dürfte er im EM-Kader Albaniens stehen. Für den FC Zürich hat Djimsiti 110 Meisterschafts- und 11 Europacup-Spiele absolviert. Sein Abgang ist besiegelt: Linksverteidiger (30) kehrt Ende Saison nach Ablauf seines Vertrages mit dem FC Basel zu seinem Stammklub Malmö FF zurück. Der 31-fache schwedische Internationale spielte von 2008 bis 2011 und nach einem Abstecher zum belgischen Spitzenklub Anderlecht seit 2013 wieder für den Schweizer Serienmeister. Der abstiegsgefährdete Bundesligist Hannover 96 gab die Verpflichtung des portugiesischen Internationalen bekannt. Der 31-jährige Stürmer hatte während dreieinhalb Jahren unter dem jetzigen Hannover-Trainer Thomas Schaaf bei Werder Bremen gespielt und in dieser Zeit 41 Tore erzielt. verlässt offenbar den FC Luzern und wechselt in die Bundesliga zum FC Ingolstadt, das berichtet die deutsche «Sportbild». Nun ist der Transfer offiziell: (l.) wechselt vom FC Basel zu Arsenal. (l.) kehrt nach 18 enttäuschenden Monaten im Ausland zu Torino zurück. Der Stürmer konnte sich weder bei Borussia Dortmund, noch bei Sevilla durchsetzen. Nun beendet er die Saison bei Torino, das ihn im Hinblick auf die nächste Saison für 11 Millionen Euro definitiv übernehmen kann. Der Steffen-Ersatz ist da: von Bern nach Zürich. wechselt bereits in der Winterpause von YB zum FC Basel. Damit erhalten die Berner für den 24-jährigen Flügelspieler, dessen Vertrag Ende Saison ausgelaufen wäre, noch eine Ablösesumme, die einiges höher als die kolportierten 400'000 Franken sein dürfte. Er unterschreibt einen Vertrag bis Juni 2020. Beim FC Zürich tut sich etwas: wechselt auf Leihbasis zum FC Vaduz und Davide Chiumiento, Amine Chermiti, Berat Djimsiti und Leandro Di Gregorio werden vom Trainingsbetrieb des Fanionteams ausgeschlossen. Der FC St. Gallen verpflichtet auf Leihbasis (19) vom FC Bayern München. Der Mittelfeldspieler spielte zuletzt in der 2. Mannschaft des Rekordmeisters und unterschreibt in der Ostschweiz bis Sommer 2017. Der nächste Schweizer in der Bundesliga: (18) verlässt den FC Basel. Der Stürmer unterschreibt beim FC Augsburg einen Vertrag bis 2020. Eine Million Euro soll die Ablösesumme betragen. GC-Goalgetter unterschreibt beim FC Everton einen Vertrag über viereinhalb Jahre, wird jedoch bis Ende Saison auf Leihbasis noch bei den Grasshoppers spielen. Der belgische Internationale (20) kehrt mit sofortiger Wirkung von Borussia Dortmund zu Manchester United zurück. Ursprünglich hatte der Bundesligist den offensiven Mittelfeldspieler bis Sommer ausgeliehen. Januzaj kam in der Hinrunde nur zu sechs Kurzeinsätzen in der Bundesliga. Der FC Zürich holt für die Rückrunde einen Altmeister: . Der FCZ hat den 33-jährigen Stürmer von Zenit St. Petersburg ausgeliehen. Dort spielte er keine grosse Rolle mehr. verlässt den FC Basel. Der 14-fache japanische Internationale wechselt zurück zu seinem Stammverein, dem japanischen Zweitligisten Cerezo Osaka. Ungewohntes Bild: ist zurück in Deutschland, trägt künftig aber das Trikot des VfB Stuttgart. Der 27-Jährige wechselte im letzten Sommer von Dortmund zu Galatasaray, wurde in der Türkei aber nicht glücklich. Der FC Liverpool verpflichtet den serbischen U20-Weltmeister von Roter Stern Belgrad. Dorthin wird Grujic bis Ende Saison ausgeliehen. Das Abenteuer Premier League beginnt erst im Sommer. Der Schweizer Verteidiger (24), bei Palermo nicht mehr erwünscht, wechselt innerhalb der Serie A zu Aufsteiger Carpi. Auch dieser Herr hat wieder einen Club: Die AC Milan bestätigt die bereits im Dezember angekündigte Rückkehr von , dessen Vertrag bei Schalke 04 vor einem Monat aufgelöst worden war. Boateng kommt vorerst bis Ende Saison. Für Milan hatte er schon zwischen 2010 und 2013 gespielt und 2011 den Meistertitel gewonnen.

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13,75 Millionen Franken beträgt der Ertragsüberschuss der zehn Super-League-Clubs während der am Montag um Mitternacht zu Ende gegangenen internationalen Transferperiode. Der Gewinn wäre um ein Vielfaches grösser, hätten der FC Basel und die Grasshoppers die Millionen-Offerten aus dem Ausland für Breel Embolo respektive Munas Dabbur nicht abgelehnt.

Wolfsburg wollte das Bebbi-Juwel sofort in die Bundesliga holen. GC-Stürmer Dabbur wurde bis zum Schluss heftig von Red Bull Salzburg umworben. Die 30 Millionen für Embolo und die 6 Millionen für Dabbur dürfen durchaus als Transitorien in den Büchern des SL-Leaders und -Verfolgers verbucht werden. Im Sommer ist das Duo weg.

Basel und GC die grössten Profiteure

Trotzdem: Nur zweimal in den letzten zehn Jahren haben die Clubs der Super League mehr eingenommen als in diesem Januar: 2011/12 lag dies vor allem am FC Zürich, der für Ricardo Rodriguez (Wolfsburg) und Admir Mehmedi (Kiew) rund 14 Millionen kassierte. Und 2013/14 flossen für Mohamed Salah mehr als 16 Millionen von Chelsea nach Basel.

Basel und GC verzeichneten dank Mohamed Elneny und Shani Tarashaj in diesem Winter die grössten Überschüsse, den grössten Wirbel verursachte der FCZ, bei dem Trainer Sami Hyypiä ausmisten durfte. Während Amine Chermiti, Berat Djimsiti, Mario Gavranovic, Armando Sadiku und Christian Schneuwly neue Arbeitgeber gefunden haben, befindet sich der frühere Captain Davide Chiumiento weiter auf Arbeitssuche. Dramatisch ist das für ihn nicht: Erstens läuft sein Vertrag bis 2017, zweitens sind nationale Transfers bis am 28. Februar möglich.

(sco)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Beobachter am 02.02.2016 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Bald gehts wieder los

    Hat der FCZ nach so vielen Abgängen überhaupt noch ein Kader für die Rückrunde? Von Zugängen wurde nicht viel berichtet oder liegt da ein Ausverkauf vor? Weiter weg vom Abstiegsplatz kommt man so nicht gerade.

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  • jusi am 02.02.2016 20:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @beobachter

    Man hat beim fcz erfolgreich die ganzen diven ausgemistet, die Stimmung wird wohl besser sein. Nur waren diese Diven auch die Spieler, welche einigermassen Qualität hatten. Nun hat man wohl gute Stimmung, dafür kann niemand mehr fussballspielen.

  • Babbeler's am 02.02.2016 19:56 Report Diesen Beitrag melden

    Fringer fehlt mich Fachkenntnis

    ja und in Luzern fehlt der Beste und Fachkundigste: Rolf Fringer! Aber der Präsident ist ja des Trainers Freund

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ueli am 02.02.2016 21:32 Report Diesen Beitrag melden

    Gewinne?

    Die meisten Klubs kämpfen ums Überleben!

  • jusi am 02.02.2016 20:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @beobachter

    Man hat beim fcz erfolgreich die ganzen diven ausgemistet, die Stimmung wird wohl besser sein. Nur waren diese Diven auch die Spieler, welche einigermassen Qualität hatten. Nun hat man wohl gute Stimmung, dafür kann niemand mehr fussballspielen.

  • Babbeler's am 02.02.2016 19:56 Report Diesen Beitrag melden

    Fringer fehlt mich Fachkenntnis

    ja und in Luzern fehlt der Beste und Fachkundigste: Rolf Fringer! Aber der Präsident ist ja des Trainers Freund

  • Beobachter am 02.02.2016 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Bald gehts wieder los

    Hat der FCZ nach so vielen Abgängen überhaupt noch ein Kader für die Rückrunde? Von Zugängen wurde nicht viel berichtet oder liegt da ein Ausverkauf vor? Weiter weg vom Abstiegsplatz kommt man so nicht gerade.

    • Roman am 02.02.2016 16:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Beobachter

      Gerüchte machen die Runde, dass der FCZ in der Rückrunde nicht mehr dabei ist.

    • filofax am 02.02.2016 16:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Beobachter

      Hauptsache nicht absteigen... und auf nächste Saison hoffen.

    • SkZH am 02.02.2016 17:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Beobachter

      28MannKader vor 4 Wochen.. was soll diese Frage? Fachwissen gleich 0

    • Supporter am 02.02.2016 21:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Roman

      Wenigstens haben sie den längsten 'Trainer' und den kürzesten Sportchef. Ist doch auch etwas.

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