Zürcher Wahlen

13. Februar 2018 05:53; Akt: 13.02.2018 05:53 Print

Was wünschen Sie sich für Zürich? «Mehr für Junge»

Mehr Ferien, bezahlbare Wohnungen, Grünflächen und Clubs: Das wünschen sich Passanten kurz vor den Wahlen von den Zürcher Politikern.

Das wünschen sich die Zürcher von den Kandidaten der Stadtratswahlen 2018
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Am 4. März wird in Zürich der Stadt- und Gemeinderat neu gewählt. Wie eine Video-Umfrage von 20 Minuten zeigt, haben Passanten ganz konkrete Forderungen an die Politiker. Laut Schülerin Kata Laca wären etwa ein bisschen mehr Grünflächen gut: «Es wurde in den letzten Jahren sehr viel gebaut: Das finde ich sehr schade.» Personalberater Oliver Kuhn wünscht sich tiefere Steuern und mehr Genossenschaftswohnungen – «aber nicht im Zentrum, es dürfte durchaus etwas ausserhalb sein.»

Umfrage
Machen die Stadtzürcher Politiker genug für die Bevölkerung?

Maike Willems ist aufgrund ihres Jobs viel in anderen Städten unterwegs und sagt: «Im Vergleich dazu ist Zürich sehr organisiert. Es ist gut so, wie es ist.» Pfleger Sibin Sofijanovic würde sich mehr Lohn wünschen: «In der Lehre verdient man nicht so viel. Und auch mehr Clubs wären toll.» Die BMS-Schülerinnen Rachel Friis und Salina Fischer finden: «Es sollte mehr innovative Angebote geben für Jüngere.» Beispielsweise auch für Backpacker und junge Touristen und nicht nur für Banker.

Die Kandidaten sind für alle da

Ob die Politiker ihnen diese Wünsche erfüllen können, wird sich zeigen. Sie sind aber für alle da. Dieser Eindruck entsteht zumindest beim Blick auf die Webseiten von den Stadtratskandidaten: «Mehr Zürich für alle», lautet etwa der Wahlslogan von Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP). Gleich als «Stapi für alle» bezeichnet sich ihr Herausforderer Filippo Leutenegger von der FDP. Für «gleiche Rechte für alle» steht CVP-Kandidat Markus Hungerbühler. Bei Andreas Hauri (GLP) ist das Motto: «So isch Züri.»

«Weiter Bauen. Am Offenen Zürich für alle», schreibt sich Grüne-Kandidatin Karin Rykart auf die Flagge. Parteikollege und Stadtrat Daniel Leupi verspricht auf seiner Website «Lebensqualität und Freiräume für alle BewohnerInnen Zürichs». Ähnlich sieht das André Odermatt (SP): «Zürich ist eine wohnliche Stadt und sie soll es auch bleiben – für alle Bevölkerungsschichten.» AL-Stadtrat Richard Wolff will sich für eine «offene, tolerante, solidarische, vielfältige Gesellschaft einsetzen» und Raphael Golta (SP) schreibt: «Zürich geht es nur so gut, wie es den Schwächsten unter uns geht.»

Michael Baumer (FDP) wirbt mit: «Zürich gestalten statt verwalten.» SVP-Kandidat Roger Bartholdi wirbt mit «Mehr Schweiz» und Parteikollegin Susanne Brunner schreibt: «Wir brauchen Raum für freie Entscheidungen, keine Bevormundung.»

Was wünschen Sie sich von den Stadtzürcher Politikern? Schreiben Sie es in die Kommentarspalte.

(mon/som)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dave Th. am 13.02.2018 07:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Noch mehr

    Clubs hats zur Genüge, mehr ist unnötig Ich würde mir weniger Abfall wünschen und eine sauberere Stadt

  • Sandra Steiner am 13.02.2018 07:52 Report Diesen Beitrag melden

    Birdie

    Bin selber gerade mal 20, aber es braucht nicht mehr für uns Junge. Viel wichtiger wäre es, für unsere Eltern und Grosseltern zu sorgen und dort das Angebot und die Unterstützung auszubauen, denn jung ist man nur solange, bis man alt wird. Wir werden alle mal alt. Man ist länger alt, als jung.

  • Mehrschweinchen am 13.02.2018 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    Mehrengues

    Mehr, mehr, mehr und mehr. Dazu mehr mehr und mehr. Und natürlich für alle. Züritopia...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mr. Jister am 13.02.2018 12:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    No Alkis

    Alkoholverbot im ÖV.

  • cyan jaeger am 13.02.2018 09:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Angebote für Kinder

    Im Vergleich zu anderen Städten ist es in Zürich zum Aushalten....aber es könnte mehr für die Kinder getan werden....seien es Spielplätze oder sonstige Orte an denen sie gefahrlos ihre Umwelt erleben dürfen....und obwohl dies eher ein Problem der Privatwirtschaft ist, wäre es schön, wenn es mehr Kinderecken und Angebote für Kinder in Cafes, Restaurants, Museen etc. geben würde.

  • Mehrschweinchen am 13.02.2018 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    Mehrengues

    Mehr, mehr, mehr und mehr. Dazu mehr mehr und mehr. Und natürlich für alle. Züritopia...

  • sososo am 13.02.2018 08:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    so ist es

    wünschen ja aber wen es drauf an kommt wählen die leute immer das was für das volk am schlechtesten ist. eben gut trainierte hunde die blind folgen wen herrchen staat etwas befiehlt.

  • Jimmy Neutral am 13.02.2018 08:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verwöhnte Zürcher

    Ich als 16 Jähriger der auf dem Land wohnt bin ich schon dankbar für eine gute Lehrstelle und eine Bushaltestelle.