Luxus-Hotel

13. Oktober 2017 15:24; Akt: 16.10.2017 10:21 Print

Stadt Luzern bedauert Verkauf des Hotels Gütsch

von Jacqueline Straub - Der Russe Alexander Lebedev hat die Freude am Luzerner Wahrzeichen verloren und will das Hotel Château Gütsch nun verkaufen. Der Stadt Luzern gefällt das weniger.

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Das Hotel Gütsch steht wieder zum Verkauf die Stadt Luzern bedauert diesen Schritt. (Bild: Keystone/Urs Flueeler)

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Der milliardenreiche Alexander Lebedev kaufte vor zehn Jahren das Château Gütsch in Luzern. Doch die Lust am Schlösschen ist ihm vergangen, denn, wenn der Preis stimmt, will er das Luzerner Wahrzeichen wieder verkaufen. Die Stadt Luzern bedauert den erneuten Wechsel. Es sei schade, dass es keine stabilere Situation gibt und nun erneut ein neuer Besitzer für das Gütsch gesucht wird. Ganz überrascht ist die Stadt aber dennoch nicht. «Wir hatten Indizien, dass es in diese Richtung gehen würde», sagt der Luzerner Stadtrat Martin Merki.

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«Das Gütsch ist ein Ort der Luzerner Bevölkerung»

Der Stadtrat hoffe nun, dass es «eine langfristige und stabile Lösung gibt, die dem besonderen Charakter vom Gütsch gerecht wird». Denn das Hotel habe nicht nur für den Tourismus eine Bedeutung. «Das Gütsch ist ein Ort der Luzerner Bevölkerung», sagt Merki. Früher gab es viele Familienfeiern, und noch heute sei das Gütsch ein Treffpunkt für die Einheimischen. «Gerade mit der Bahn wurde das Gütsch wieder beliebter für Tagesausflüge.» Die Bedeutung vom Château Gütsch, sowohl als Ausflugsort für die Luzerner Bevölkerung als auch für den Tourismus, darf nicht verloren gehen, so Merki. «Das sollte auch dem nachfolgenden Besitzer vom Gütsch am Herzen liegen.»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Adriano am 13.10.2017 16:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Luzern

    Wenn es der Stadt so wichtig ist, wieso kauft sie es den nicht selber?? Aber lieber mal was den Russen oder den Chinesen verkaufen. Denen liegt sicher viel daran ob den Luzerner was am Gütsch liegt

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  • Alter Schweizer am 13.10.2017 16:02 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Chinese wir kommen...

    Irgend ein Chinese oder Araber wird es sicher zu einem spotpreis Kaufen....

  • Bes Serwisser am 13.10.2017 15:49 Report Diesen Beitrag melden

    Kanton Luzerns Politik

    Wer will denn bei dieser Steuerpolitik und der damit verbundenen nicht vorhandenen Gewährleistung der Infrastrukturen noch im Kanton Luzern geschäften? :)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Chuilo am 14.10.2017 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    gute Entwicklung

    Schön das es den russischen Oligarchen an den Kragen geht, sie haben eh alles dem armen Volk geklaut

  • Jörg,14,10,2017 am 14.10.2017 11:04 Report Diesen Beitrag melden

    Fantasie Gefragt

    hm wie wär es mit einem Tollen Museum, über die Ritterzeit, im Keller ein Spuk Raum, von oben eine Geisterbahn die bis nach unten in den Keller Saust Rundum,ja und ein MC,Donalds, das würde Rentieren, unten im Hang mit Sonne und Aussicht Terrassen Wohnungen, oder ein Märli Schloss für die Kleinen mit all den Schloss Geschichten , jedes Zimmer hat ein eigenes Märli, Also ich wüsste was machen,

  • Die Mutti am 14.10.2017 11:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gütsch

    Wenn es für Luzern und ihre Bevölkerung so wichtig sein soll, könnte Luzern das Haus kaufen und betreiben.

  • Sepp am 14.10.2017 10:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Angebot und Nachfrage

    Ich würde hier ein Luxus-Bordell mit vielen speziellen Angeboten für die katholische Zentrall- und Innerschweiz betreiben. Dies rechnet sich.

  • Mann am 14.10.2017 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Luzerns Geldgeilheit

    Da hat doch Luzern tatsächlich gedacht, sie können das Gütsch verkaufen, viel Kohle machen und der Käufer soll es auf seine Kosten noch renovieren. Natürlich wollten sie dann aber mitreden. Hoffentlich geht noch viel mehr in die Hosen, damit die Kommunen endlich vorher anfangen zu studieren. Geld müsste in Luzern ja auf der Strasse liegen mit soviel Touris. Arm wird die Stadt nicht sein. Aber irgendwie dasselbe in Rapperswil. Alle bringen das Geld dorthin (klein Monaco), und dann geht es noch fast bankrott. Dort (pl.) will ich Stapi sein, da muss richtig viel Kohle in die Taschen fliessen.

    • M.H. am 14.10.2017 11:06 Report Diesen Beitrag melden

      Stadt Luzern

      Die Stadt Luzern hat kein Geldproblem. Im gegenteil, die Finanzlage ist sein langen stabil. Der KANTON hat gröbere Probleme da die bprgerlichen eine Tiefststeuerstrategie fahre die von anfang an in die Hose ging.

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