«Prophet 3.0»

14. November 2017 10:59; Akt: 14.11.2017 11:02 Print

Umstrittenes Mohammed-Stück in Herisau

Im Theaterstück «Prophet 3.0» geht es um Religion und Macht, um die Radikalisierung von jungen Männern sowie falsch verstandene Toleranz. Dem IZRS ist das wurst.

Am Samstag kommt es im Zürcher Volkshaus nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion zur Aufführung des umstrittenen Stücks.
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Am Samstag, 18. November wird in Herisau in der Stuhlfabrik das Theaterstück «Prophet 3.0» aufgeführt. Es wurde Anfang Monat bereits in Zürich gezeigt und sorgte für Furore. Das Stück basiert auf Voltaires Verstragödie «Der Fanatismus oder Mohammed» (1741). Um Geld für das Projekt zu bekommen, musste Regisseur Andrej Togni auf Crowdfundig zurückgreifen, weil staatliche Institutionen und Stiftungen ihm die kalte Schulter zeigten.


Weil die Mittel knapp waren, ist die Ausstattung simpel.

«Das Stück betreibt kein Islam-Bashing, sondern kritisiert exemplarisch, wie religiöser Fundamentalismus den Menschen einengt», sagte Togni Anfang November zu 20 Minuten. Vom Iislamischen Zentralrat der Schweiz (IZRS) kam damals keine ablehnende Reaktion. Muslime würden ihre Zeit besser zu nutzen und ihr Geld besser auszugeben wissen als auf Veranstaltungen von fanatischen Kampfatheisten, sagte damals IZRS-Sprecher Qaasim Illi.

(jeb)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Reisender am 14.11.2017 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    >Traurig

    Lustig das sowas als kontrovers gesehen wird wenn es auf einem Stück aus 1776 basiert. Gewisse Muslime sind wohl noch nicht soweit wie es die Franzosen im 18 Jahrhundert schon waren.

  • Jonas Aebi am 14.11.2017 11:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lasst es gut sein

    lasst es doch einfach sein und beweist euch mit Talent, statt mit Provokation. Man muss ja nicht unnötig Öl ins Feuer giessen; vorallem in der heutigen, nicht friedlichen Welt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jonas Aebi am 14.11.2017 11:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lasst es gut sein

    lasst es doch einfach sein und beweist euch mit Talent, statt mit Provokation. Man muss ja nicht unnötig Öl ins Feuer giessen; vorallem in der heutigen, nicht friedlichen Welt.

  • Reisender am 14.11.2017 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    >Traurig

    Lustig das sowas als kontrovers gesehen wird wenn es auf einem Stück aus 1776 basiert. Gewisse Muslime sind wohl noch nicht soweit wie es die Franzosen im 18 Jahrhundert schon waren.