Graubünden

11. Januar 2018 19:40; Akt: 11.01.2018 20:47 Print

Strasse im Prättigau kommt ins Rutschen

Aus Sicherheitsgründen wurde die Valzeinastrasse für den Verkehr gesperrt. Nach Valzeina kommt man zurzeit nur zu Fuss.

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(Bild: Tiefbauamt Graubünden)

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Die Valzeinastrasse im Prättigau musste komplett gesperrt werden. Wie die «Südostschweiz» berichtet, wurden die Vorsichtsmassnahmen verschärft. Bis am Abend war es lediglich Fahrzeugen mit einem Gewicht über 1,5 Tonnen verboten, die Strasse zu benutzen. Seit dem frühen Abend ist der gesamte Verkehr betroffen.

Das Tiefbauamt des Kantons Graubünden befürchtet, dass die Strasse abrutschen könnte. Bereits hätten sich am Rand Teile des Banketts abgelöst. Valzeina sei zurzeit nur zu Fuss erreichbar.

Burglind hinterliess Verwüstung

In der gesamten Talschaft Prättigau im Kanton Graubünden führte Burglind nicht nur zu unzähligen umgestürzten Bäumen, sondern auch zu zahlreichen Stromunterbrüchen. Von den «Blackouts» waren vorübergehend bis zu 4000 Haushalte betroffen.

Noch am Mittwoch vor einer Woche, dem Tag, an dem der Sturm Burglind tobte, hatten die Pikettmannschaften in etwa 3500 Prättigauer Haushalten wieder eine Versorgung mit Elektrizität herstellen können. Doch bereits am Donnerstagmorgen liess ein Gewitter den Strom in Küblis wieder ausfallen, wie der Konzern Repower mitteilte.

Der Schaden konnte innert einer halben Stunde behoben werden. Angaben von Repower zufolge waren am Donnerstag in den Prättigauer Regionen Schuders, Valzeina und St. Antönien nach wie vor etwa 200 Haushalte ohne Elektrizität. Fahrleitungen seien herunter gerissen worden und Bäume umgekippt.

(sep)