Mutter des Beil-Angreifers

11. November 2017 10:02; Akt: 11.11.2017 10:30 Print

«Habe Angst, man denkt, ich sei so krank wie er»

Erstmals hat sich die Mutter des Beil-Angreifers von Flums SG, Sasha I. , zur Bluttat ihres Sohnes geäussert.

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Die Mutter des Beil-Angreifers Sasha I. aus Flums SG hat sich erstmals öffentlich zur Bluttat geäussert. Ihr 17-jähriger Sohn ging am 22. Oktober in seinem Dorf mit einem Beil wahllos auf Menschen los. Insgesamt acht Personen wurden dabei verletzt. Der Lette ist nicht nur geständig, er habe zudem mit voller Tötungsabsicht gehandelt.

Sie könne nicht verstehen, warum Sasha die Tat begangen hat, erzählt Anka H. «Blick». Trotz des schrecklichen Vorfalls sei sie ihrem Sohn nicht böse. Sie hofft, bald mit Sasha sprechen zu können und so zu Antworten zu kommen. «Ich habe ganz viele Fragen an ihn. Mehr Fragen als die Polizei.»

Keine Kontakterlaubnis

Zu ihrem Sohn darf sie aufgrund polizeilicher Anordnung keinen Kontakt haben. Denn laut Kantonspolizei St. Gallen besteht Kollusionsgefahr – also dass eine nicht inhaftierte Person Zeugen beeinflusst oder Beweismittel vernichtet oder ändert. Sasha sitzt nach seinem Krankenhausaufenthalt in U-Haft.

«Ich habe Angst, dass die Leute denken, dass die Mutter so krank ist wie ihr Sohn», sagt Anka H. Sie stehe noch unter Schock, habe zu ihrem Sohn ein gutes Verhältnis und ihm am Tag der Tat nichts angemerkt. Er habe sich verhalten wie immer. «Es tut mir so leid. Ich möchte alles tun, was möglich ist, um es wiedergutzumachen.»

(sep)