Radio- & TV-Gebühren

03. Dezember 2017 02:36; Akt: 03.12.2017 04:36 Print

«No Billag»-Befürworter liegen vorne

Die Initiative würde Stand heute angenommen werden, das zeigt eine Umfrage vier Monate vor Abstimmung. Die Befürworter glauben nicht, dass eine Annahme das Ende der SRG bedeutet.

storybild

Am 4. März 2018 findet die Abstimmung statt: Moderator Jonas Projer spricht während der Aufzeichnung von «Arena» zum Thema «No Billag - Ja oder Nein?» von Schweizer Radio und Fernsehen SRF in Zürich. (3. November 2017) (Bild: Keystone/Ennio Leanza)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nach einem frühen Start ihrer Kampagne liegen die Befürworter der «No Billag»-Initiative mit ihrem Anliegen in der Wählergunst vorne. Laut einer repräsentativen Umfrage würden heute 57 Prozent der Befragten der Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren zustimmen.

34 Prozent sind gemäss der von der «SonntagsZeitung» publizierten Studie von marketagent.com Schweiz dagegen. 8 Prozent gaben an, noch unentschieden zu sein. Die Initiative kommt am 4. März 2018 vors Volk.

Ja, trotz Zufriedenheit

Grund für die Zustimmung zur Initiative ist gemäss der Befragung nicht etwa Verärgerung über die Radio- und Fernsehprogramme der SRG. 55 Prozent sind teilweise oder ganz zufrieden mit dem Angebot.

Die Befragten glauben dagegen nicht, dass die Abschaffung der Billag-Gebühren zum Aus der SRG und dem Ende grosser nationaler Radio- und TV-Stationen führen würde. Nur gerade 39 Prozent glauben, dass eine Annahme von «No Billag» das Ende der SRG bedeute. Die relative Mehrheit von 46 Prozent ist überzeugt, dass auch nach der Annahme der Initiative grosse nationale und unabhängige Radio- und Fernsehprogramme angeboten würden.

Die Studie basiert auf einer Online-Umfrage bei 1010 stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizer. Sie wurden zwischen dem 17. und 27. November befragt.

(foa/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ottokar Rex am 03.12.2017 06:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    NoBillag JA!

    Es muss nun endlich Schluss sein mit der Gebühren-Abzocke! Sehr viele Firmen bezahlen diesbezüglich viele Tausend Franken pro Jahr, zudem müssen seit Kurzem alle Haushalte Gebühren bezahlen, was als sehr ungerecht empfunden wird. So hat meine 78jährige Tante weder TV, noch Radio, noch PC - zahlt aber die vollen Billag-Gebühren! Das ist ungerecht, ergo: Weg damit!

    einklappen einklappen
  • Realist am 03.12.2017 09:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum wird die Initiative angenommen?

    1. Die Ungerechtigkeit muss ein Ende haben. 2. Firmen bezahlen für Angestellte die bereits privat bezahlen =Doppelbesteuerung. 3. Private bezahlen auch für Ferienhäuser, - Wohnungen =Mehrfachbesteuerung 4. Viele bezahlen und haben keinen TV oder Radio 5. Viele bezahlen und schauen nie CH TV 6. Das Geld wird für schwachsinnige Sendungen verschleudert. 7. Es werden sinnlose Löhne bezahlt ff folgt.

    einklappen einklappen
  • Porky dö Bern am 03.12.2017 09:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SRF der übersatte Patient...

    Als ich noch ein Jugendlicher war in den frühen 70ern, gabs CH TV ab ca. 15 oder 16 Uhr...und irgendwan vor Mitternach war Ende. Es waren 2,3 Kindersendungen dabei, eine Tagesschau und Formate wie Menschen, Technik Wissenschaft. Alles total ausreiched, wir sind nicht verblödet worden...ich und meine Schulkollegen habe dafür noch gewusst wie man ein Velo repariert oder oder haben draussen viel geneinsam unternommen. Heute gibts seichte rundum TV- Bestrahlung, 300 Sender und trotzdem muss ich oft richtig kämpfen, um noch irgendwas brauchbares schauen zu können. Und nein....ich bin nicht altmodisch....ich habe 3 Kids miterzogen, eine Hochschulausbildung und lange Jahre in CH Städten gewohnt....Fazit: Ein Ja zu noBillag ist längst fällig...das SRF Haus ist viel zu satt geworden und braucht eine Fitnesskur....sterben wird der Patient nicht, das ist reine Angstmache derjenigen, welche die Pfründe in Gefahr sehen....schöne Sunntig :)

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Brenner kurt am 12.12.2017 06:35 Report Diesen Beitrag melden

    JA zu No Billag

    Als die SNB die 2.30 auflöste glaubten alle die Schweiz geht unter, es zeigt sich dass wir nur stark sind mit offenen Grenzen und auch muss die No Billag angenommen werden, der Bürgrr soll frei wählen was er will.

  • Rolf am 06.12.2017 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    JA FÜR NO-BILLAG ABSTIMMEN

    Dem SRF-Abzockern-Personal muss der Geld-Hahn zugetreht werden, d.h. 50% Personal-Abbau ist die Devise - zu viele Köche verderben den Brei. Es wird nur noch Parteien-Politik-Journalismuss und nicht Volks-Politik betrieben. Es ist 5 vor 12 um zu Handeln, damit entlich das Volk das Sagen hat.

  • rahel am 05.12.2017 22:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schweiz ausverkauft

    Bin ziemlich niedergeschlagen! Ich kenne die Schweiz nicht wieder. Wir schaffen es, sie Swiss sterben zu lassen, und nun das Schweizer Fernsehen. Ich bin gezwungen mit Lufthansa zu fliegen und das ARD zu schauen. Warum nicht gleich ganz in die EU?

    • Urs Kunz am 06.12.2017 09:00 Report Diesen Beitrag melden

      Es lebe dieEvolution

      Nicht traurig sein rahel, so ist es halt in der Schweiz. Der Bund will etwas gegen den übermässigen Zuckerkonsum tun. Das einfachste wäre, die Direktzahlungen für den Zuckerrübenanbau zu stoppen. Aber was machen die vergangene Woche in Bern: Sie erhöhen das Landwirtschaftbudget um zig-Millionen. Es gibt eben nich nur Zucker, will us der Schwiz. Einiges erfordert hochgradig eine Korrektur!

    einklappen einklappen
  • No Billag JA! am 05.12.2017 10:16 Report Diesen Beitrag melden

    Eine vernünftige Lösung

    mittels Gegenvorschlag wurde von unserer Regierung verschlafen. Für die daraus resultierende Frage, Alles oder Nichts, darf sich die SRG beim Bundesrat bedanken.

  • Holzmichl am 05.12.2017 09:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So hoch können die Gebühren nicht sein,

    als dass sie dem Schweizer Fernsehen den Mief der Provinzialität wegblasen können.