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01. Oktober 2018 00:00; Akt: 28.09.2018 08:41 Print

Ist Duschen wirklich sparsamer als Baden?

Paid Post - Eine schnelle Dusche oder ein ausgedehntes Vollbad? Auch im Wasserland Schweiz lohnt es sich, auf den Wasserverbrauch zu achten.

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Egal, ob man duscht oder badet: Es kommt auf die Wassermenge an.

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Um am Morgen in die Gänge zu kommen oder sich nach dem Sport abzukühlen – eine Dusche ist genau das Richtige. Doch worauf sollte man dabei achten, um nicht zu viel Wasser zu verschwenden? Und stimmt der Mythos, dass Duschen weniger Wasser verbraucht als Baden?

Generell gilt: Es kommt auf die Wassermenge an, egal, ob man duscht oder badet. Bei einem Vollbad werden etwa 120 Liter verbraucht, bei einer fünfminütigen Dusche (Verbrauch 12 Liter pro Minute) dagegen nur etwa 60 Liter Wasser. Wer jedoch eine halbe Stunde unter der Duschbrause steht, bringt schnell ein Vielfaches zusammen.

Daher sind Sparduschköpfe in jedem Fall zu empfehlen. Sie reduzieren den Verbrauch auf bis zu 6 Liter pro Minute, und somit schlagen fünf Duschminuten nur noch mit 30 Litern zu Buche. Soll es dennoch ein Vollbad sein, spielt die Grösse der Badewanne eine entscheidende Rolle. Während normale Wannen 120 bis 150 Liter fassen, schlucken grosse Luxuswannen und Whirlpools schnell an die 1000 Liter.

Neben dem reinen Wasserverbrauch spielen die Energiekosten für das Erhitzen des Wassers eine entscheidende Rolle – ein heisses Bad braucht viel mehr Wärmeenergie als eine warme Dusche. Aufs Jahr gerechnet, lohnt sich der Vergleich: Wer täglich ein Vollbad nimmt, verbraucht 43'000 Liter Wasser und 1257 kWh Strom fürs Erhitzen. Das schlägt am Jahresende auf der Energierechnung mit 150 Franken zu Buche. Normales Duschen hingegen verbraucht 21'600 Liter und 628 kWh Strom, was noch 75 Franken im Jahr kostet. Deutlich besser fährt man mit einem Sparduschkopf: 10'800 Liter Wasserverbrauch und 315 kWh Strom bringen nur noch 38 Franken auf die Energierechnung.