Breel Embolo in Basel

05. Dezember 2017 07:47; Akt: 05.12.2017 08:49 Print

«Ich vermisse meine alte Mannschaft»

von David Frische - Der ehemalige FCB-Stürmer Breel Embolo verrät, warum ihm Basel fehlt. Und was er der Mannschaft heute Abend in der Champions League zutraut.

Breel Embolo im Interview mit 20 Minuten. (Video: daf)
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Er war am Montag auf einem Kurzbesuch in seiner Heimat, um seine Fans in Basel an einer Autogrammstunde seines Werbepartners mobilezone glücklich zu machen: das ehemalige FCB-Juwel Breel Embolo. Der Schalke-Spieler erzählte gegenüber 20 Minuten, dass er die Stadt sehr vermisse. «Ich komme wenn immer möglich nach Basel zurück.» Wieder hierher zu kommen, sei sehr, sehr schön, sagt der 20-Jährige. «Am meisten vermisse ich mein Umfeld und natürlich meine alte Mannschaft. Basel ist ein Teil von mir.»

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Auch wenn er nun in der grossen Bundesliga für Schalke 04 stürmt, fiebert der Nati-Spieler immer noch mit Rotblau mit. Embolo glaubt fest daran, dass der FCB am Dienstagabend gegen Benfica Lissabon den Einzug in die Achtelfinals der Champions League schaffen wird: «Der FCB wird mit 2:1 gewinnen. Taulant Xhaka und Dimitri Oberlin werden die Tore schiessen», antwortete er wie aus der Pistole geschossen auf die Frage nach seinem Resultattipp. Die Mannschaft habe bislang eine super Gruppenphase gespielt.

Mit Ajeti und Petretta «ein Leben lang verbunden»

Embolo pflegt mit einigen ehemaligen Mitspielern aus dem Juniorenteam des FCB immer noch eine Freundschaft, darunter die heutigen FCB-Profis Albian Ajeti und Raoul Petretta. «Wir haben sehr viel Zeit miteinander verbracht, zum Teil mehr Zeit als mit der eigenen Familie. Mit diesen Personen bist du ein Leben lang verbunden.» Er freue sich sehr für seine Kollegen, dass sie den Sprung geschafft haben. «Sie stehen verdient dort oben», so Embolo.

«Ich vermisse meine alte Mannschaft»

In der Zwischenzeit hat sich der noch junge Spieler auch bestens an seinem neuen Arbeitsort Gelsenkirchen eingelebt. «Mittlerweile brauche ich kein Navigationsgerät mehr», gesteht Embolo mit einem Lachen. Er fühle sich sehr wohl auf Schalke und freue sich, nach seinem Kurztrip nach Basel wieder dorthin zurückzukehren.

«Wir sind sehr privilegiert und haben Glück»

Embolo hatte vor zwei Jahren bereits eine eigene Stiftung, die Embolo Foundation, gegründet, die sich für bedürftige Kinder in Kamerun und Peru und für Flüchtlingskinder in der Schweiz engagiert. Leider könne er nicht regelmässig bei der Stiftung mitwirken, erklärt Embolo. Aber die Verantwortlichen würden ihre Arbeit sehr gut machen. «Unser Hauptziel ist, den Menschen hier zu vermitteln, dass wir sehr privilegiert sind und dass wir Glück haben. Wir wollen zeigen, dass man mit sehr wenigen Dingen viele Menschen glücklich machen kann.»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • 1893 am 05.12.2017 07:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Toll

    Was für ein grossartiger Mensch und Fussballer.

  • Robbie am 05.12.2017 07:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so!

    Respect - auf der ganzen Linie!

  • r.c am 05.12.2017 08:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Charakter

    Ein Spieler der mal weis wo seine Wurzeln sind. Sehr schön und weiter so.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mama papa am 05.12.2017 18:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ONummer

    Ist in Schalke eine 0 Nummer

  • Galibasel am 05.12.2017 12:18 Report Diesen Beitrag melden

    Erkämpfe nun Stammplatz in Schalke!

    Verhalte Dich wie ein Mann und erkämpfe Dir nun endlich einen Stammplatz bei Schalke. Nur warme Luft rauslassen, kann jeder, für das erhält man nicht ein Millionensalär. Und ein Star sind Ronaldo und Messi, Embolo ist es definitiv nicht und wird in nächster Zeit auch nicht werden.

  • Gundeli Boy am 05.12.2017 10:28 Report Diesen Beitrag melden

    Trainieren, trainieren, ...

    Embolo, wenn man so viel Talent hat und Vorschlussloorberen bekommen hat, sollte man liefern, nicht lafern. Bei Schalke solltest Du ein Stammplatz erklämpfen, nächstes Jahr ist die WM in Russland, wo wir einen Superstar benötigen. Also trainieren, trainieren, trainieren, sollte das Motto sein.

    • Alain Jones am 05.12.2017 13:11 Report Diesen Beitrag melden

      Stammplatz, Embolo?

      Mit solchen Aussagen wird sich Emoblo bestimmt viele Sympathien bei S04-Coach Tedesco holen...

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  • InMa am 05.12.2017 10:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorbild

    Embolo ist ein Vorbildlicher anständiger Mensch. Erfolg und Charakter hängen hier zusammen.

  • Cornelia am 05.12.2017 09:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Embolo

    Selber Schuld, warum wechselt er so jung in die Bundesliga? So fliesst eben etwas mehr Geld aufs Konto, und Spielen nur selten! In Basel hätte er seinen Stammplatz gehabt

    • xxlbmw am 05.12.2017 18:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Cornelia

      Als ob er gefragt worden ist, der fcb entscheidet , nicht die spieler. Geld hat grosse macht, mehr als du denkst.

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