«Get The F*ck Out Of My House»

06. Januar 2018 21:53; Akt: 07.01.2018 08:33 Print

Ist diese Sendung besser als «Big Brother»?

100 Kandidaten in einem Einfamilienhaus – das kann stressig werden. Doch genau darum geht es in der neuen Sendung von Prosieben.

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Gestern Abend lief die erste Folge von «Get The F*ck Out Of My House» im TV. In dieser neuen Sendung müssen 100 Kandidaten auf 116 Quadratmetern leben – Essen und Mobiliar ist eingeschränkt. Wer am Ende der vier Wochen noch in dem Haus lebt, gewinnt 100'000 Euro. Dieses Format erinnert stark an «Big Brother», dessen Einschaltquoten in den letzten Jahren stetig gesunken sind. Wie kann Prosieben mit «GTFOOMH» wieder für sich gewinnen? Auf den nächsten Slides sehen Sie, wie der Sender genau das versucht zu erreichen. Bei «Big Brother» mussten die Teilnehmer auch mit schwierigen Umständen kämpfen, jedoch hatten sie genügend Essen. Bei «GTFOOMH» ist dies anders. Nur eine Wochenration an Äpfeln und Kartoffeln steht den 100 Leuten zu – für restliche Nahrung müssen sie mit Spielen Geld verdienen. Diese verschärften Regeln steigern natürlich die Spannung und führen dazu, dass Leute die Show verlassen – was den Unterhaltungsfaktor umso mehr steigert. Die rund 100 Teilnehmer haben nur ein Haus in der Grösse von 116 Quadratmetern zur Verfügung – das macht pro Kandidat sehr wenig Platz. Schlafen ist also unbequem, vor allem, da das Haus nur zwei Betten und einige Sessel enthält. Bei «Big Brother» ... ... hatte immerhin jeder Bewohner eine Schlafmöglichkeit. Doch auch dieser Umstand steigert den Unterhaltungsfaktor für den Zuschauer – denn wer will nicht gerne zusehen, wie sich zwei Leute um ein Kissen streiten. Dass die Kandidaten der Sendung von Kameras beobachtet werden, ist logisch – sonst kriegt man ja nichts vom Geschehen mit. Doch bei «Get The F*ck Out Of My House» sind sogar Kameras auf dem Klo installiert – in Ruhe pinkeln kann man also vergessen. Beim ähnlichen Serien-Format «Big Brother» ... ... wurden die Kandidaten ebenfalls gefilmt, ob beim Duschen oder aber beim Chillen im Whirlpool. Doch auf der Toilette waren keine Kameras installiert – dort wurde auch nicht gefilmt. Die zusätzliche Provokation bei «GTFOOMH» erschwert den Kandidaten das Zusammenleben im Haus noch mehr – viele verlassen deswegen sogar die Sendung. Den Zuschauer soll es jedoch reizen, zu wissen, dass die Kamera nirgendwo ausgeschaltet ist. Ob diese Strategie von Prosieben tatsächlich funktioniert? Eine kleine Plastikbox – mehr durften die Teilnehmer nicht mit in das Haus nehmen. Verboten waren sämtliche elektrische Geräte, Nahrung sowie Handtücher. Das hatte auch einen Grund: Denn für rund 100 Kandidaten gibt es neben einem kleinen Badezimmer auch nur ein Handtuch. Auch genügend Geschirr sucht man vergeblich – denn mit den wenigen Tellern kommen sie nicht weit. Bei «Big Brother» ... ... war dies völlig anders und weniger streng. Die Kandidaten hatten alles, was sie brauchten – inklusive genügend Geschirr und Handtücher. Mit den strengen Regeln in «GTFOOMH» könnte Prosieben also erreichen, dass mehr Leute zuschauen – da die Kandidaten noch mehr leiden. Das Unterhaltungsprogramm ist bei «GTFOOMH» auch mit mehr Spannung verbunden. Denn je nachdem, ob die Teilnehmer gut spielen, kriegen sie mehr oder weniger Geld für ihre Haushaltskasse. Das Geld brauchen sie für Toilettenpapier und Nahrung. Spielen sie schlecht, haben sie dementsprechend weniger Geld zur Verfügung.

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116 Quadratmeter, zwei Betten und ein Handtuch – damit müssen die 100 Kandidaten der Show «Get The F*ck Out Of My House» die nächsten vier Wochen klarkommen. Gefilmt werden die Bewohner dabei von mehreren Kameras. Wer am Ende noch im Haus wohnt, gewinnt rund 100'000 Euro.

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Würden Sie sich für so viel Geld in ein Haus mit 99 anderen Leuten einpferchen lassen?

Die Idee hinter «Get The F*ck Out Of My House» stammt ursprünglich aus Holland, und der Aufbau der Show ist sehr einfach. «Das hier ist jetzt eine Art ‹Big Brother›-Extreme», sagte Jana Julie Kilka, Moderatorin der Sendung.

Der Gewinner geht mit Geld nach Hause

Die Kandidaten müssen es mit 99 Mitstreitern in einem Einfamilienhaus aushalten, Lebensmittel und Mobiliar sind beschränkt. Wer das Haus verlässt, ist automatisch raus aus der Sendung. Derjenige, der bis am Schluss der vier Wochen im Haus bleibt, gewinnt eine hübsche Summe Geld.

Jede Woche wird ein Hauschef gewählt, der für die Einkäufe sowie den Rauswurf einzelner Teilnehmer verantwortlich ist. Geld für die Einkäufe können sich die Kandidaten mit Spielen verdienen – je nach Glück und Begabung haben sie auch ein entsprechend grösseres Budget.

Wird die Show der nächste Knaller?

Das Format erinnert stark an die früher erfolgreichen «Big Brother»-Sendungen, die lange Zeit im TV liefen und auch einige Ableger wie «Promi Big Brother» bekamen. Gut möglich, dass Prosieben mit «GTFOOMH» das Konzept neu aufrollen und an die alten Erfolge anknüpfen möchte. Ob dem Sender das aber gelingt, werden die Zuschauerquoten zeigen. Wir haben die beiden Sendungen verglichen und geschaut, wie der Sender dies zu erreichen versucht.

Mit welchen Strategien Prosieben die Show beliebter machen will, sehen Sie in der Bildstrecke.

Hier sehen Sie den Trailer zur ersten Folge von «Get The F*ck Out Of My House»

(cts)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jack am 06.01.2018 22:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Brauche ich nicht.

    Ich sage nur Harz 4 TV!!

    einklappen einklappen
  • Don Pepe am 06.01.2018 22:02 Report Diesen Beitrag melden

    Besser als Big Brother?

    Welche Sendung ist nicht besser als Big Brother?

  • Chupi am 06.01.2018 22:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist...

    ... ja nicht wirklich schwierig besser als BB zu sein...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Te Rasse am 07.01.2018 20:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlimmer

    geht immer

  • Mäsi motz am 07.01.2018 20:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nein danke

    Wer schaut eigendlich so ein Schrot

  • Justmyopinion2 am 07.01.2018 19:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Never get in

    Besser als Big Brother? Um besser als etwas zu sein, muss das andere zumindest gut sein...

  • Kokopelli am 07.01.2018 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    Super!

    Die heutigen Wohlstandskinder brauchen sowas. Früher im Militär was es auch nicht viel anders, nur dass bei uns niemand weggejagt wurde. Eine schwierige und lustige Zeit war es trotzdem.

  • Mr. TV am 07.01.2018 14:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Trash

    Ohne Billag Gebühren droht uns ein solches Programm bald auch..

    • Beobachter 73 am 07.01.2018 14:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mr. TV

      Ein solches Programm haben wir schon !

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