«F*ckt euch, TMZ»

07. Dezember 2017 13:15; Akt: 07.12.2017 13:15 Print

Chester Benningtons Witwe ist stinksauer

Der Autopsiebericht von Chester Bennington (†41) wurde veröffentlicht. Seine Witwe Talinda macht ihrem Ärger darüber im Netz Luft.

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Fünf Monate ist es her, dass sich Chester Bennington im Alter von 41 Jahren das Leben genommen hat. Details über seinen Tod waren bisher nur wenig bekannt, seit dieser Woche liegt jedoch der Autopsiebericht des Linkin-Park-Sängers vor. TMZ.com hat diesen veröffentlicht und zudem ... ... pikante Details zu einem früheren Suizidversuch von Chester enthüllt. «Chester Bennington wollte sich an allen vieren gefesselt ertränken», lautete die Schlagzeile des Medienportals. Benningtons Witwe Talinda (41) ist darüber ... ... gar nicht erfreut. Zum einen sei der Artikeltitel absolut grausam gewählt und zum anderen habe sie die Gerichtsmedizin des Los Angeles County, die die Autopsie von Chester durchführte, ausdrücklich gebeten gehabt, diese Information privat zu halten. Ihrem Ärger ... .. macht die Witwe jetzt auf Twitter Luft. «Fun Fact: Wenn dein Ehemann sich umbringt, wird die L.A.-County-Gerichtsmedizin deine private Unterhaltung mit ihm dazu nutzen, die Story zu dramatisieren. Und dann posten es Drecksäcke wie TMZ, damit sich der Rest der Welt daran ergötzen kann. Ich wollte, dass das privat bleibt, um die Kinder zu schützen!» Vor allem für ... ... den 11-jährigen Sohn von Talinda und Chester sei die Veröffentlichung des Artikels schlimm gewesen. Talinda musste ihn aus der Schule holen, damit sie die Erste war, die ihm die Nachricht überbringen konnte. In seiner Schule hätten alle Smartphones und sie wollte nicht, dass er es von den anderen Kindern erfährt, wie sie auf Twitter schreibt. «F*ck dich, TMZ», fügt sie in einem neuen Tweet an. Auch die Fans des Sängers und seiner Familie zeigen sich betroffen über die angebliche Herzlosigkeit von TMZ. «Bitte hört auf damit, der Familie zuliebe», schreibt jemand. Userin Cuzzie79 tweetete: «Ernsthaft! Hört auf! Das ist eine unnötige Information für jeden ausser seiner Familie. Lasst ihn in Frieden ruhen und gebt seiner Familie Privatsphäre.» Auch andere Fans waren sich einig, dass das eine respektlose Aktion von TMZ war. Es sollte privat bleiben und nicht verbreitet werden. An Talinda ist die Anteilnahme der Fans auch nicht vorbeigegangen und sie bedankte sich auf Twitter. «Meine Familie und ich bedanken uns für die Unterstützung wegen der Verletzung unserer Privatsphäre.»

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Im Juli dieses Jahres hat sich Chester Bennington im Alter von 41 Jahren das Leben genommen. Der Schock war vor allem für seine Familie gross, und seine Frau Talinda Ann (41) postet immer wieder Bilder von ihm und schreibt, wie sehr sie ihren Mann vermisse.

Am Mittwoch veröffentlichte TMZ.com den Autopsiebericht des Amerikaners und schrieb zunächst fälschlicherweise, dass im Blut des Linkin-Park-Frontmanns MDMA (Ecstasy) nachgewiesen worden sei. Das Gossip-Portal korrigierte dies später zwar, Talinda aber war trotzdem wütend wegen der Verbreitung falscher Tatsachen.

Details zu früherem Selbstmordversuch

Neben dem toxikologischen Befund aus der Autopsie veröffentlichte TMZ später auch noch pikante Details zu einem früheren Selbstmordversuch Benningtons.

Der Sänger habe sich im November 2016 betrunken, danach selbst gefesselt und sich daraufhin ertränken wollen. Das ging seiner Witwe zu weit und sie schrieb mehrere harsche Tweets, in denen sie TMZ und die Gerichtsmedizin des Los Angeles County beschimpfte.

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(cts)