Richter hat gesprochen

12. August 2017 04:20; Akt: 12.08.2017 11:36 Print

Runde 1 im Grapsch-Prozess geht an Swift

Sängerin Taylor Swift ist nicht schuld an der Entlassung eines Radiomoderators, befindet ein Richter. Ganz aufatmen kann sie aber noch nicht.

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Ein US-Richter hat die Klage eines Ex-Radiomoderators gegen die Sängerin Taylor Swift, er habe wegen ihrer Vorwürfe eines sexuellen Übergriffs seinen Job verloren, verworfen. David Mueller habe nicht ausreichend darlegen können, dass Swift persönlich für seine Entlassung verantwortlich war, erklärte Richter William Martinez am Freitag in Denver.

Die gleichlautende Klage gegen die Mutter und einen Mitarbeiter der Sängerin blieb jedoch aufrecht erhalten und sollte von einer Jury debattiert werden.

1 Dollar Schadenersatz

In dem Prozess, der am Montag begann, geht es um ein Treffen zwischen Swift und ihren Fans vor einem Konzert in Denver im Jahr 2013. Zu diesem Meet & Greet kam auch der damalige Radiomoderator Mueller mit seiner Freundin. Als die drei für ein Foto posierten, fasste er Swift nach deren Darstellung an den Po.

Mueller wies die Vorwürfe zurück und forderte von Swift per Klage bis zu drei Millionen Dollar an Schadenersatz, weil der Skandal ihn den Job gekostet hatte. Swift reagierte mit einer eigenen Klage wegen sexueller Belästigung und verlangte ihrerseits symbolisch einen Dollar Schadenersatz.

(roy/dapd)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Blerim Omero am 12.08.2017 10:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Winwin

    Eins zu Null für den teuren Rechtsanwalt von Taylor. -> more money more win!

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  • Martin am 12.08.2017 12:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gewonnen

    Es geht wie man ja sieht nicht um Geld! Sie hat eigentlich schon gewonnen

  • Joei am 12.08.2017 13:43 Report Diesen Beitrag melden

    Verhältnismässigkeit

    Hat er sie berührt, oder nicht, bewusst oder versehentlich? Interessant sind doch das enorme Ausmass der Konsequenzen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • P M am 13.08.2017 12:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es nervt !!!

    Frauen und auch Männer die so was noch nie selbst erlebt haben . haben immer eine grosse Klappe und dumme Sprüche drauf Die haben keine Ahnung wie schlimm erschreckend so was sein kann Wie schon erwähnt wurde die meisten haben Angstetwas zu erwähnen was ihnen passiert ist und schweigen Das ist falsch . heute würde ich es auch anders machen .

  • Bätsch am 13.08.2017 10:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ätsch

    Taylor Swift erinnert mich immer an den Suzuki Swift: niedlich, aber nutzlos.

    • wasp am 13.08.2017 13:43 Report Diesen Beitrag melden

      Und was ist mit Ihnen

      Wem nützen Sie?

    • Antwort am 13.08.2017 18:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bätsch

      Das geht mir mit Ihrem Kommentar genau gleich. Nur, dass der nicht einmal niedlich ist.

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  • De Lolly am 12.08.2017 21:07 Report Diesen Beitrag melden

    Welcher Po?

    Als ich beim letzten Mal nachgeschaut hatte, war da nix von einem Hintern zu sehen.

    • Oberlolly am 12.08.2017 22:15 Report Diesen Beitrag melden

      Was es nicht gibt...

      ...kann auch nicht angefasst werden! Der Typ verdient einen Freispruch!

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  • Thomas am 12.08.2017 20:57 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Zweifel

    Das ist Hollywood, ich habe nicht den geringsten Zweifel das er Frau Swift sexuell belästigt hat. Wieso sollte sie sowas erfinden? Sie braucht weder das Geld noch die Publicity! Für mich ist ihre Geschichte jedenfalls wesentlich Glaubhafter, als die "alles war ein Versehen" Story des Moderators!

    • mirko Miljkovic am 13.08.2017 10:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Thomas

      ja eben das ist Hollywood. egal wie erfolgreich jemand ist, publicity braucht jedet. würde mich nicht wundern wenn von ihr in ein paar monaten ein neues album rauskommt

    • Thomas am 13.08.2017 22:52 Report Diesen Beitrag melden

      @Mirko

      Klar doch, die Frau ist berühmter als Jesus, aber sie braucht ein Image als Opfer und publicity, genau! Das kann sie auch einfacher haben. Ausserdem hat der Typ ja zugegeben das etwas war ein "Versehen". Bitte versprich mir niemals Richter zu werden!

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  • Schönling am 12.08.2017 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    Frau Swift

    Also so wie sie aussieht, hätte sie so ein Vorfall vielleicht gerne, aber es würde nie Realität werden.