Chaos an Schule

07. Dezember 2017 07:46; Akt: 07.12.2017 09:31 Print

Stürmende Wildschweine unterbrechen Prüfungen

Zwei Wildschweine haben eine Schule in Kyoto unsicher gemacht. Den unfreiwilligen Besuch überlebten die Tiere nicht.

Zwischenprüfungen mussten unterbrochen werden: Zwei Wildschweine stürmen in eine Schule in Kyoto. (Video: Tamedia/Spectee Inc. via AP)
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Zwei Wildschweine haben in einer Schule der westjapanischen Stadt Kyoto für Chaos gesorgt. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie eines der beiden Tiere in eine Klasse eindringt, auf der verzweifelten Suche nach einem Weg ins Freie durch den Raum rast und schliesslich mit der Schnauze gegen ein Fenster prallt.

Der zweite Eindringling nimmt derweil unter den Augen verblüffter Schüler ein Bad im Aussenpool der Schule. «Ich war völlig baff», berichtete einer der Schüler dem Sender Nippon TV. Die beiden Tiere seien «super schnell» gewesen.

Einsatz von Elektroschockern

Nach Angaben des Rundfunksenders NHK hielt die Schule gerade Zwischenprüfungen ab, diese mussten kurzzeitig unterbrochen werden. Die beiden Wildschweine wurden schliesslich mit Elektroschockpistolen betäubt, sagte ein Vertreter der Stadtverwaltung am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Sie hätten ihren unfreiwilligen Schulbesuch nicht überlebt.

In den ländlichen Gebieten Japans dringen Wildschweine in jüngster Zeit immer häufiger in die Städte vor. Grund ist nach Angaben von Experten, dass die anhaltende Urbanisierung ihre natürlichen Lebensräume immer stärker einschränkt. ans

(afp)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Realist am 07.12.2017 09:16 Report Diesen Beitrag melden

    Schrumpfende Natur

    Der Raubbau an der NAtur zwingt Tiere immer mehr in die Sdädte. Eine traurige Entwicklung der Bevölkerungsexplosion.

    einklappen einklappen
  • Radix am 07.12.2017 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt auch viele

    Humanoide porcine denen man immer mal wieder Strom geben sollte.

  • nihongo am 07.12.2017 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Auch in Kobe trotten sie auf der Strasse

    In Kobe ist auch mal ein Wildschwein mitten in der Nacht an der Strasse den Hang hinauf an mir vorbeigetrottet. Etwas mulmig war mir dabei schon zumute damals. Anscheinend sind Wildschweine Nachts auf der Strasse nicht ungewähnlich. Wobei, Wald war auch dort nicht wirklich in der Nähe.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Typhoeus am 08.12.2017 05:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In der Schweiz sind häufig

    Wildschweine im ÖV und bei Fussballmatches anzutreffen.

  • nihongo am 07.12.2017 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Auch in Kobe trotten sie auf der Strasse

    In Kobe ist auch mal ein Wildschwein mitten in der Nacht an der Strasse den Hang hinauf an mir vorbeigetrottet. Etwas mulmig war mir dabei schon zumute damals. Anscheinend sind Wildschweine Nachts auf der Strasse nicht ungewähnlich. Wobei, Wald war auch dort nicht wirklich in der Nähe.

  • Radix am 07.12.2017 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt auch viele

    Humanoide porcine denen man immer mal wieder Strom geben sollte.

  • Realist am 07.12.2017 09:16 Report Diesen Beitrag melden

    Schrumpfende Natur

    Der Raubbau an der NAtur zwingt Tiere immer mehr in die Sdädte. Eine traurige Entwicklung der Bevölkerungsexplosion.

    • Lukas v am 07.12.2017 09:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Realist

      Muss nicht sein. Die tiere vermeher sich viell schneller als wir menechen. Schon mal daran gedacht?

    • Thorens am 07.12.2017 09:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Realist

      Gehen gegen gstudierte die brauchen immer mehr resoursen

    • Smervard am 07.12.2017 14:08 Report Diesen Beitrag melden

      ich liebe es,thorens

      leben über bhildung mit zwiebeln, bei 230schlenkos im bachnassen baumwollshirt umherdrullen, und danach abspecken. so herrlich.

    • Ford Pflanzer am 07.12.2017 14:12 Report Diesen Beitrag melden

      @Lukas v

      Lukas, schon mal daran gedacht, dass Tiere meist nur so viele Junge bekommen wie auch Nahrung vorhanden ist?!! Plus haben Tiere den Vor- resp. Nachteil, dass kranke, schwache und behinderte Tiere relativ früh sterben. Hört sich krass an, aber für die Evolution ist es so am Besten, wenn sich nur die gesunden und starken weiter vermehren Dies ist leider von den Menschen nicht zu behaupten.

    • Cira1206 am 07.12.2017 14:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lukas v

      Würde sich der Mensch nicht so rasant vermehren hätten die Tiere mehr Lebensraum. Dank uns Menschen muss ja alles zubetoniert werden, also sollte man mal beim Menschen mit der Geburtenrate ansetzen (wie in China).

    • Ernesto am 07.12.2017 14:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Realist

      Genau, und hier in der noch engeren Schweiz sollen Bären und Wölfe angesiedelt werden. Dieser Zug ist schon lange abgefahren

    • nihongo am 07.12.2017 17:06 Report Diesen Beitrag melden

      Dichtestress in anderen Dimensionen

      @Realist, die Bevölkerung Japans ist stark schrumpfend, 2010 warens über 128 Mio und heute ca. 126 Mio! Bis ins Jahr 2060 schrumpft die Bevölkerung auf ca. 90 Mio. Japan ist eine echte Insel, ca. die Fläche von DE und sie haben zahlenmässig nur wenig mehr Ausländerinnen in ihrem Land als die Schweiz! @Ernesto, Japan ist nur der Küste entlang besiedelt, weil die Berge oft senkrecht in die Höhe gehen - der gesamte mittlere Teil des Landes ist Gebirge und schwach besiedelt. 337 EW/km2 hat JP, die CH nur 203 EW!

    • Ernesto am 07.12.2017 19:19 Report Diesen Beitrag melden

      @nihongo

      Alles klar, das schaffen wir, nur immer Herein mit den Wirtschaftsflüchtlingen. Würde also bedeuten das unsere Bevölkerung problemlos um ca 70% zulegen kann. Inklusive Platz für Wildtiere, ziemlich weltfremd finde ich dass.

    • Beobachter am 08.12.2017 06:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ernesto

      Ohne Natur wird es auf Dauer schwierig für den Menschen. Darum ist es wichtig das die Regierung darauf achtet das genug Natur für Bär und Wolf bleibt. Die Bevölkerung darf nicht weiter wachsen. Die Schweiz hat die Ressourcen nicht (Trinkwasser, Rückzugsgebiete). Im Moment reicht der Platz weil es ein zusammenhängendes Gebiet mit Italien und Österreich gibt. Es ist wichtig das es so bleibt. Du bist wohl Städter das du vor einem Scheuen Wolf mehr Angst hast als vor einem gefährlichen Auto oder Reh. Ich komme aus der Gegend in der die Wölfe leben.

    • Beobachter am 08.12.2017 06:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lukas v

      In einer intakten Natur die im Gleichgewicht in der Raubtiere und Beute im Gleichgewicht leben könnte gäbe es solche Probleme nicht.

    • Gregor am 08.12.2017 06:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lukas v

      Genau wir Menschen haben 100 tsd. gebraucht um auf eine Milliarde zu kommen aber nur 200 Jahre auf 8 Milliarden, aber die Tiere sind schuld.

    • Ernesto am 08.12.2017 11:21 Report Diesen Beitrag melden

      @Beobachter

      Dass die Bevölkerung nicht weiter wachsen sollte, ist wohl hier, mich inklusive, Allen klar. Ob die Regierung die Natur oder die Wirtschaft bevorzugt stelle ich jetzt einfach mal zur Diskussion. Fakt ist aber auch dass damals als die Grossraubtiere ausgerottet wurden, ein simpler Ressourcenkampf herrschte, heisst zu wenig Platz für die wachsende Bevölkerung (1/4 v. Heute) Ich sehe einfach zu wenig Platz für Grossraubtiere hier. Bin ein Landei und sehe wie an schönen Tagen die Städter herausströmen und Alles überrennen... habe keine Angst vor dem Wolf, aber vor den Leuten wenn sie losgelassen.

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  • marko 32 am 07.12.2017 08:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Super