Zwei Kugeln in den Kopf

12. November 2017 12:08; Akt: 13.11.2017 09:13 Print

Callgirl schiesst auf Kunden wegen miesem Sex

Weil sie mit seiner Performance unzufrieden war, hat eine Escort-Lady aus Washington ihrem Freier in den Kopf geschossen. Danach ging sie mit seiner Kreditkarte shoppen.

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Kaution von einer Million Dollar ausgesetzt: Marissa W. hofft, dass ein Kunde die Summe bezahlt. (Bild: Facebook)

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Unschuldig lächelt sie in die Kamera. Doch hinter der Fassade der jungen Mutter verbirgt sich ein eiskalter Engel: Escort-Lady Marissa W. (21) hat Ende Oktober einem Kunden im US-Bundesstaat Washington zweimal in den Kopf geschossen. Anschliessend stahl sie sein Portemonnaie und liess ihn zurück.

Erst drei Tage später wurde der 36-jährige Mann gefunden – lebend, aber laut «HeraldNet» unfähig zu sprechen. Seine Mutter hatte die Polizei verständigt, weil sie nichts mehr von ihm gehört hatte.

Kameras halfen bei Aufklärung

Im Spital wurden zwei Kugeln in seinem Kopf gefunden. Er habe zu verstehen gegeben, dass er wisse, wer auf ihn geschossen habe, heisst es. Allerdings sei er unfähig gewesen, weitere Informationen zu geben oder einen Namen zu nennen.

Die Überwachungskameras halfen weiter. Sie zeigten, dass der Mann am 21. Oktober in seinem Apartment Damenbesuch empfangen hatte – Marissa. Tags darauf verliess sie seine Wohnung wieder. 12'000 Dollar wurden anschliessend, zwischen dem 22. Oktober und dem 5. November, von seiner Kreditkarte abgebucht. Kameras verschiedener Einkaufsläden zeigten Marissa in dieser Zeit beim ausgiebigen Shoppen.

«Emotionslos und berechnend»

Die junge Frau, die ein elf Monate altes Kind hat, gab bei der Anhörung zu, dass der Mann sie für Sex bezahlt habe. Sie habe ihn zweimal in den Hinterkopf geschossen, «weil seine Sex-Performance» schlecht gewesen sei, heisst es in den Gerichtsdokumenten. Insbesondere sei sie mit dem Oralsex unzufrieden gewesen, schreibt die «New York Post».

Die Polizei beschreibt die Frau als «emotionslos und berechnend». Es stellte sich heraus, dass 13 offene Haftbefehle gegen sie vorliegen. Die Kaution von einer Million Dollar will sie sich von einem Kunden bezahlen lassen.

(kfi)