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Messie

14. September 2018 11:24; Akt: 14.09.2018 11:24 Print

Ekel-Mitbewohnerin schockt Twitter-Gemeinde

von Meret Steiger - Eine junge Frau postet auf Twitter Fotos des Chaos, das ihre Mitbewohnerin anrichtet. Tausende reagierten auf den Ekel-Tweet.

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Das Leben in einer WG ist nicht einfach. Besonders schwierig wird es, wenn ein Mitbewohner alle Grundregeln für Sauberkeit und Ordnung in Wohngemeinschaften ignoriert. Genau das ist der Twitter-Nutzerin Mah Jay (@majebland) passiert.

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Unterstützung im Netz

Die junge Frau postete auf Twitter Fotos des Chaos, das ihre Mitbewohnerin in der gemeinsamen Wohnung angerichtet hatte. Auf ihren Müll angesprochen, soll die Mitbewohnerin ihr vorgeworfen haben, sie übertreibe doch. Für Mah Jay ist die Lage aber völlig ausser Kontrolle.

Nun sucht sie Unterstützung im Internet: «Retweete diese Fotos, wenn du es auch inakzeptabel findest, damit ich sicher sein kann, das ich nicht übertreibe», schreibt Mah Jay zu den Fotos, auf denen schmutziges Geschirr, Abfall und eine Katze mittendrin zu sehen sind.


Und Twitter ist auf ihrer Seite: Der Tweet wurde über 83'000-mal retweetet, hat mehr als 72'359 Likes. Nicht alle haben Verständnis für das Vorgehen der jungen Frau: «Du würdest ihr lieber helfen, als sie hier blosszustellen», schreiben verschiedene Nutzer.

Hoffnungsloser Fall

Das lässt Mah Jay nicht auf sich sitzen: Sie habe mehrfach probiert, ihrer Mitbewohnerin zu helfen. Sie habe hinter ihr hergeräumt und versucht, gemeinsam einen Putzplan zu erstellen – erfolglos. «Sie lässt Essen auf dem Boden herumliegen, der Gestank quillt unter ihrer Tür hervor und durch die Öffnungen! Ungeziefer ist ein Thema, und das kennt keine Grenzen!» fasst Mah Jay ihre grösste Sorge zusammen.

Der Mietvertrag läuft noch ein Jahr, ihn vorzeitig zu beenden, könnte die junge Frau angeblich ihre Kreditwürdigkeit kosten. In ihrer Not ist Mah Jay zu ihrem Vater gezogen, bezahlt die Wohnung aber weiterhin. Das Problem: Für bleibende Schäden, die die Mitbewohnerin anrichtet, müsste Mah Jay auch geradestehen.

Hatten Sie auch schon einen Messie-Mitbewohner? Erzählen Sie uns davon.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bob am 14.09.2018 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    Ich hab das so satt

    Und was bitte geht das die Allgemeinheit was an? Bin froh, konnte ich meine üblen Jahre ohne totale Überwachung von tausenden Smartphones verbringen. Danke Gott.

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  • Robert am 14.09.2018 12:00 Report Diesen Beitrag melden

    Kenne ich :-)

    Halb so wild, war bei meinen Söhnen schlimmer :-) jetzt in ihren eigenen Wohnungen ist es blitzblank.

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  • hgidl am 14.09.2018 12:07 Report Diesen Beitrag melden

    Internetpranger

    Na ja, auch wenn die Mitbewohnerin ein Messie ist, der Internetpranger ist sehr problematisch. Persönlichkeitsrechte scheinen ein Fremdwort zu sein. Unter Unständen könnte dies rechtlich Konsequenzen nach sich ziehen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Elfe68 am 15.09.2018 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    Ein bisschen Ordnung muss sein

    Wenn dann die Kakerlaken durchs Zimmer krabbeln, wird auch dem letzten Messie bewusst, dass er aufräumen sollte und den Müll entsorgen sollte. Und wer das erträgt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Jeder soll so wohnen wie er will, ich aber brauche eine gewisse Ordnung um mich wohl zu fühlen, obwohl ich auch nicht jeden Tag mit dem Putzlappen und dem Staubwedel durch die Wohnung renne. Mein Sohn hält das ebenso, aber auch bei ihm herrscht nicht Putzwut, aber um sich wohl zu fühlen, braucht auch er ein bisschen Ordnung und somit Gemütlichkeit.

  • Mutter am 15.09.2018 07:39 Report Diesen Beitrag melden

    Gibts öfters

    Dann schaut Euch mal das Zimmer meines Sohnes an! Das sieht innerhalb kürzester Zeit auch so aus

    • Vater am 15.09.2018 14:38 Report Diesen Beitrag melden

      Halb so wild

      Nachdem unserer ausgezogen ist, mussten wir den Boden abschleifen und neu tapezieren :)

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  • Wo bleiben am 15.09.2018 06:09 Report Diesen Beitrag melden

    Anstand und Rücksicht

    Haben die Kommentierenden, welche die Untermieterin in Schutz nehmen, den Bericht eigentlich zuende gelesen? Die Vermieterin versuchte, der Untermieterin, mehrmals mittels Gespräch zu vermitteln, dass das Zimmer aufräumen soll. Mehr noch, sie half anfangs, das Zimmer aufzuräumen oder tat es sogar selbst. Die Kommentare zeigen einmal vermehrt, wie gleichgültig gewisse Menschen durchs Leben gehen.

    • Ade merci am 15.09.2018 13:37 Report Diesen Beitrag melden

      Sorry, aber...

      ...sie darf das gerne in der küche machen, im zimmer der mitbewohnerrin hat sie, nicht aufzuräumen, und nicht rein zu schauen

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  • Leser am 14.09.2018 23:45 Report Diesen Beitrag melden

    George Orwell

    1984 hatte nicht recht. Es ist nicht ein diktatorischer Staat der uns überwacht, sonern die 'freie' Gesellschaft.

  • Maxx am 14.09.2018 23:13 Report Diesen Beitrag melden

    Unterste Schublade

    Unterste Schublade so was zu posten. Jeder hat seine eigene Schmerzgrenze was Unordnung betrifft. Manchmal lassen es äussere Umstände halt einfach nicht zu, alles in Ordnung zu halten. Es geht hier um eine WG....