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Joon

29. September 2017 13:34; Akt: 29.09.2017 13:34 Print

So funktioniert die Airline für Millennials

Bio-Food, eine «Rooftop-Bar» und Virtual-Reality-Brillen – damit will Air France gezielt eine junge Kundschaft anziehen.

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Hat die Welt darauf gewartet? Bei der neuen Fluggesellschaft Joon wird nicht einfach Orangensaft im Flugzeug serviert. Nein, es gibt «hochenergetischen Baobab Matahi Juice in der Rooftop Bar». Mit Marketing-Floskeln wie dieser will die Air-France-Tochter gezielt ein Publikum zwischen 18 und 35 Jahren ansprechen.

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Joon verkauft sich als Airline für Millennials und bedient dabei so manches Klischee: So sind etwa 20 Prozent der angebotenen Speisen an Bord Bio. Die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter tragen nicht etwa klassische Uniformen, sondern betont legere Outfits in der Farbe «Electric Blue» (oder auch: Pantone 2736C). Der Stoff für die Jogging-Hosen und ärmellosen Jacken wird aus rezyklierten Pet-Flaschen gefertigt. Kombiniert werden die Öko-Teile mit Sneakers.

Natürlich ist Joon auch technisch auf dem neusten Stand. Statt über einen Bildschirm im Sitz des Vordermanns konsumiert man Filme und Musik via Streaming-System über das eigene Smartphone oder Tablet. Aufladen kann man die Geräte über einen persönlichen USB-Anschluss. Business-Passagiere können auf Langstreckenflügen von einem Virtual-Reality-Headset profitieren und in eine andere Sphäre eintauchen.

Ab März auch nach Brasilien und auf die Seychellen

Neben pseudohippem Schnickschnack will die neue Air-France-Tochter insbesondere mit tiefen Preisen bei der jungen Kundschaft (zwischen 18 und 35 Jahren) punkten. One-Way-Tickets sind schon ab rund 50 Franken zu bekommen.

Im Dezember nimmt die Airline ihren Betrieb auf. Ab Paris werden vorerst vier Ziele in Europa – Barcelona, Berlin, Lissabon und Porto – angeflogen. Ende März 2018 sollen in einem nächsten Schritt weiter entfernte Ferienziele wie die Seychellen oder das brasilianische Fortaleza in den Flugplan aufgenommen werden.

(sei)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • 1993 am 29.09.2017 14:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oh Gott

    Bitte hört auf mich "Millenial" zu nennen. Ich hasse diese Bezeichnung! Ich habe noch nie gehört, dass irgendjemand von sich behauptet er sei ein Millenial. Für alles neue und trendige muss irgendein dummes englisches Wort her. Aber offenbar finden das einige Leute "cool" die deutsche Sprache abzuschaffen. Zur Fluggesellschaft: Der gebe ich 2 Jahre. Höchstens. So genug aufgeregt für heute. Allen ein schönes Wochenende:)

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  • Mensch am 29.09.2017 13:44 Report Diesen Beitrag melden

    Aufklärung bitte

    Millennials sind das nicht Kinder die nach 2000 geboren sind, wenn ja können die sich so oder so noch kein Flugticket leisten also zahlen die Eltern das überteuerte Ticket. Sollte ich falsch liegen bitte um Aufklärung Danke.

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  • Evita77 am 29.09.2017 14:11 Report Diesen Beitrag melden

    No Thanks

    Ab Paris? Danke, da verzichte ich drauf. Das Chaosdrehkreuz Europas. Oder haben die bei Joon auch GPS-Tracking für verlorene Koffer?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Pawelin am 09.10.2017 09:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umwelt?!

    Wieso wird immer mehr das Reisen "cooler" gemacht. Die Preise für Flüge etc. sollte nicht immer billiger, sondern teuerer werden. Denkt doch einmal an unsere Umwelt!!! Diese neue Airline ist einfach wirklich unnötig. Soetwas sollte nicht unterstützt werden!

  • Kholdstare am 29.09.2017 20:01 Report Diesen Beitrag melden

    Rechnen wir mal kurz nach

    Eine Boing 747 verbraucht pro Stunde im Schnitt 13'000 Liter Kerosin. Die 200 LCD Board Bildschirme verbrauchen - gut geschätzt - 1A pro Bildschirm. Das sind bei 200 Bildschirmen 200 Ah oder einfacher ausgedrückt 200 A pro Stunde. Bei 5v - ein gutes Kilowatt (Kw). Das macht ein handelsüblicher Generator mit 1.2 Liter Benzin. Die Airline hat somit ganze 0.0092% Treibstoff Ersparnis erzielt - wow. Rechnen wir noch die max 500mA Ladeleistung pro USB Anschluss (mal zwei) mit rein kommen wir am Ende fast wieder auf das gleiche Ergebnis. Ersparnis gleich null.

    • Jaels Grossvater am 30.09.2017 11:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kholdstare: Ergänzung

      Rechnen wir mal ganz allgemein nach, was Jael & ihre Generation die Gesellschaft kostet: Kita, Kindergarten, Spielplätze, Schulen, Spezialvorrichtungen für Familien (z.B. SBB-Waggons, Spezialpreise, etc.), Kindergeld, Krankenkassen und materielle Unterstützung für sie und die Mütter (Nur-Hausfrauen), die jahrzehntelang fremdfinanziert daheim bleiben; das ist ein Fass ohne Boden - und dann müssen wir uns noch das Gejammer anhören, wie schwer sie es haben.

    • Jaels Grossvater am 30.09.2017 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kholdstare: Wenn man früher

      Forderungen gestellt hat, hiess es völlig zu Recht: Das gehört sich nicht und man wurde in früher Kindheit dazu erzogen, dass man nichts zu fordern hat und sich eventuellen Luxus selbst vom eigenen Einkommen leistet. Jaels Generation wird zu unser aller Leidwesen zum unerträglichen Gegenteil erzogen.

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  • kessj am 29.09.2017 18:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur weil es ...

    ... technisch möglich ist bedeutet dies noch lange nicht, dass die Menschheit darauf gewartet hat. Dies ist übrigens bei sehr vielem so!

  • Nationless am 29.09.2017 17:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hauptsache billig

    Jööh! So süss und verweichlicht kommt das so rüber, wie bei eine Airline für Kinder. Vor allem die Fligh Attendant mit den langen dunklen Haaren ist süss. So was brauche ich nicht. Sondern billig, billiger am billigsten und der Geiz oder die Armut ist geil.

  • Blixen am 29.09.2017 17:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mir egal

    Soll sie aufstreben, Erfolg haben oder Abkrachen. Mir ist das egal. Ich fliege mit DEM, der mich innert kürzester Zeit am sichersten von A nach B bringt.

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