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21. September 2018 18:20; Akt: 21.09.2018 18:20 Print

St. Moritz als Wiege des ältesten Schweizer Whiskys

Das Waldhaus in St. Moritz füllt dieses Jahr den wohl ältesten Schweizer Whisky ab – und weitere News aus der Welt der Kulinarik.

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Das Waldhaus am See in St. Moritz ist ein legendäres Hotel, das seit über 123 Jahren Gäste aus aller Welt beherbergt. Ebenso legendär soll der Whisky des Waldhotels werden, der dieses Jahr zum ersten Mal abgefüllt wird. Das Zeug dazu hat der Single Malt, der 15 Jahre im Sherry-Fass schlummerte und somit der wohl älteste Schweizer Whisky ist. Wie viel Wasser soll man täglich trinken? Das ist je nach Mensch und Experte verschieden – Hauptsache viel. Weil pures Wasser aber irgendwann langweilig wird, entwickelte Hilcona ein Infused Water in vier Geschmacksvarianten, wie Brombeere und Rosmarin oder Zitrone, Gurke und Dill. Wenn kreatives Kunst­schaffen auf höchste Kochkunst trifft, handelt es sich meistens um Events von Steinbeisser. Seit 2009 überraschen Jouw Wijnsma und Martin Kullik immer wieder mit experimentellen Kunst- und Gastro-Happenings rund um den Globus Nun machen Sie halt in Basel und bringen den japanischen Starkoch Yoji Tokuyoshi in die Basler Merian Gärten, wo er ein eigens kreiertes Menü aus rein pflanzlichen und biologischen Produkten aus der Region kredenzt. Yoji Tokuyoshi war lange Souschef bei Superstar Massimo Bottura und eröffnete 2015 sein eigenes Restaurant, das Ristorante Tokuyoshi in Mailand. Serviert wird das mehrgängige Menü in einem Gewächshaus, gegessen wird mit Besteck und aus Tellern, die von zehn namhaften Künstlern extra für diesen Abend entworfen wurden. Am 19. und 20. September 2018 in den Merian Gärten, Basel. Das 6-Gang-Menü mit Weinbegleitung kostet 275 Franken. Bei der industriellen Gemüseverarbeitung fallen viele Reste an, die trotz einwandfreier Qualität weggeworfen werden. Moritz und Valentin schenken todgeweihten Broccoli-Stielen, Rüebli-Spänen und Chabis-Resten ein zweites Leben und brauen daraus Brodo Salé, eine salzige Gemüseerfrischung, die kalt besonders gut schmeckt. Fehlt es an Koch-Inspiration? Dann kommt der Kalender «365 Grad kulinarisch» genau richtig. Auf 365 Seiten finden sich 100 saisonale Rezepte für das nächste Jahr, spannende Infos zu unbekannten Kräutern, Früchten oder Gemüsesorten sowie Tipps für mehr Abwechslung in der Küche und Hilfen fürs Gärtnern. Die Zürcher Tim, Mischa und Thomas waren es leid, dass sie bei der Arbeit nur schlechtes Essen bestellen konnten, und gründeten den Food Delivery Earlybird. Die Mission? Qualitativ hochwertiges Frühstück und Mittagessen zu fairen Preisen. Die Menüs werden frisch in Zürich gekocht, das Angebot wechselt jede Woche. Die Mosterei Möhl aus Arbon hat ihr Sortiment um stylische Apfel-Ciders erweitert. Jede der drei Sorten erzählt eine Geschichte und wurde von Menschen, die eng mit dem Unternehmen verbunden sind, entwickelt. Die Geschmacks­noten gehen von leicht bitter über süsslich bis mittel­trocken. Im Sommer 1993 tischte Urs Keller von der Metzgerei Keller am Zürcher Manesseplatz seinen Testessern das erste Wiedikerli auf. Heute, ein Vierteljahrhundert später, geniesst die schlanke und fettarme Rostbratwurst Kultstatus. Hardcore-Fans können die Wiedikerli sogar im Abo bestellen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daisydream am 14.09.2018 10:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mimimi

    Was heute so alles als Kunst durchgeht! Wenn dir der Küchenchef in der RS alles auf denselben Teller pappt, ist es, bei genauer Betrachtung.......auch Kunst, abstrakte zumindest.

  • Herr Paternoster Live bei den Bützern am 09.07.2018 19:22 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    liebe trendige junge Zürcher mit etwas Gemüse und Reis wird kein Bützer je richtig satt werden, vermutlich

    einklappen einklappen
  • Teutates am 14.09.2018 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn gar nichts mehr geht, dann

    behaupte einfach: Es ist Kunst!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ducati am 21.09.2018 18:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kreativ

    Wems gefällt und schmeckt ... jeder sein eigener Künstler ...

  • Abbas Schumacher am 16.09.2018 17:21 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Essen spielen = Kunst?

    Das nenne ich - mit dem Essen spielen! Wer das bezahlen kann okay, der soll sich so ein "happening" können... Für jene, die Hunger haben, dabei jeden Rappen umdrehen müssen, ist es Kunst, etwas auf den Teller zu bringen! Mir hat man noch beigebracht: "mit dem Essen spielt man nicht!"

  • moreno am 16.09.2018 14:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nur fürs Auge

    Sicher lecker, aber nicht meine Küche!

  • Schilki62 am 16.09.2018 13:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das schaffe ich auch

    Habe auch mal für meine frau gekocht, sah ähnlich aus. Seither darf ich die küche nicht mehr betreten

  • Nachtschattenkinder am 16.09.2018 12:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur so, sonst schmeckt es weniger

    Solange der Sterne Koch mindestens eine Picasso oder Dali zu Hause in seiner Wohnung hängen hat, geht das in Ordnung, weil dann hat er Ahnung.