Paid Post

3.8.2018 Print

Paid Post

Acht Arme für ein kulinarisches Halleluja

Wie wird ein Oktopus butterzart? Und zu welchen exotischen Zutaten passt er? Zwei Kochtalente lieferten am Event «Pulpo popular» köstliche Antworten.

So ein ausgewachsener Pulpo flösst Hobbyköchen mit seinen Tentakeln und Saugnäpfen erst einmal gewaltig Respekt ein. Sicher schwierig zuzubereiten, denkt man sich. Doch das stimmt nicht. «Mit ein paar Kniffen geht es ganz leicht», sagt Thomas Kemper vom Kulinarikmagazin «Marmite», das Ende Juli unter dem Titel «Pulpo popular» einen Abend rund ums Thema Tintenfisch ausrichtete.

Natürlich ging es dort auch um die Frage aller Fragen: Wie wird der Pulpo zart statt gummig? Indem man nach italienischem Vorbild einen Korken mit ins Kochwasser wirft? «Diese Geschichte ist reiner Aberglaube», erklärt Kemper. «Es kommt einzig und allein auf Garzeit und -temperatur an.» «Marmite»-Youngster Maximilian Müller, der am Event auf der Bühne stand, sieht das genauso. Das Kochtalent aus dem Hotel Baur au Lac empfiehlt, den Oktopus eine Stunde lang auf kleiner Flamme köcheln und anschliessend mitsamt dem Sud abkühlen zu lassen. Das Ergebnis: butterzarter Pulpo, den Müller mit Olivenöl und -ringen, fein gehackten Kapern, Zitronenabrieb, scharfem Paprikapulver, Dill, Estragon und Oregano vermengt und auf ofenfrischen Crostini serviert.

Frischer Oktopus riecht angenehm nach Meer, seine Haut weist einen leichten Glanz auf. Im Kühlschrank hält er sich ein bis zwei Tage. Sandro Dubach, «Marmite»-Youngster und Inhaber des Cateringunternehmens Roh & Nobel, zeigte im Rahmen von Pulpo popular, dass Oktopus auch mit süssen Komponenten hervorragend harmoniert. Seine Kreation: frittierte Tentakel mit Chili-Salsa und Mango. Willst du mehr über Pulpo erfahren, findest du in der «Marmite»-Ausgabe (für 14.80 Franken auf Marmite.ch bestellbar) viele spannende und reich bebilderte Storys zum Thema.



Hier findest du das Rezept für Pulpo-Salat.