Fitness Challenge

22.12.2017 Print

Fitness Challenge

Stille Nacht, erholsame Nacht

Jeder kann ein Lied davon singen: Guter Schlaf ist Gold wert. Doch viel zu oft erwachen wir am Morgen und fühlen uns nach wie vor schlapp und wenig erholt. Was man dagegen tun kann? Lesen Sie weiter.

Napoleon urteilte hart. Und vor allem falsch, als er verkündete: «Vier Stunden schläft der Mann, fünf die Frau, sechs ein Idiot.» Schlafforscher haben herausgefunden, dass die meisten Menschen in der Regel acht Stunden Schlaf brauchen. Weniger schlafen verlangsamt das Denkvermögen und zehrt am Körper. Wer regelmässig sechs Stunden oder weniger schläft, riskiert langfristig gesundheitliche Beschwerden. Nur wenige Menschen kommen genetisch bedingt mit vier oder fünf Stunden Schlaf aus.

Wenn der Magen Überstunden macht
Die Weihnachtszeit ist bekannt für lange, üppige Weihnachtsessen mit ausreichend Alkohol. So gesellig diese Abende sind, ein zu voller Magen reduziert die Schlafqualität. Während wir schlafen, gönnt sich normalerweise auch der Magen eine Pause und schaltet in den Sparmodus. Wenn wir hingegen mit überfülltem Magen ins Bett gehen, muss dieser Überstunden leisten und rächt sich, indem er uns schlechter schlafen lässt. Deshalb sollten Sie am Abend eher leichte Kost zu sich nehmen und drei bis vier Stunden vor dem Ins-Bett-Gehen nichts mehr essen.

Jahresabschluss und Geschenkestress
Auch der Weihnachtsstress kann uns um den Schlaf bringen. Die Jahresabschlüsse müssen rechtzeitig eingereicht werden und kein Geschenk darf vergessen gehen. Dabei kommt die Zeit für sich selbst oftmals zu kurz. Wer sich tagsüber nicht die Zeit zur Selbstreflektion nehmen kann, liegt abends noch lange wach und ordnet seine Gedanken. Schaffen Sie sich Zeit durch das Eisenhower-Prinzip, eine simple, aber effektive Methode aus dem Zeitmanagement. Mehr dazu unter «Hallo Zufriedenheit – adieu Zeitstress».

Der Wunsch nach dem Winterschlaf
Das Verlangen nach mehr Schlaf im Winter ist kein Grund zur Sorge. 41 Prozent der Bevölkerung bleiben in der dunklen Jahreszeit länger liegen. Dies lässt sich schlüssig erklären: Die Sonne, die natürliche Wachmacherin, grüsst am Morgen später als im Sommer. Am Abend hingegen kurbelt die früh einsetzende Dunkelheit die Produktion von Schlafhormonen an. Gönnen Sie sich deshalb hin und wieder einen Tag oberhalb der Nebeldecke und tanken Sie etwas Sonne.

Noch mehr Tipps für einen erquickenden Winterschlaf
Auf KPT bewegt finden Sie weitere Ratschläge, wie Sie öfters traumhaft schlafen und dadurch energievoll, gesund und gut gelaunt durch die kalte Jahreszeit kommen.

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