Beschäftigung in der Schweiz

07. Dezember 2017 08:10; Akt: 07.12.2017 08:44 Print

Arbeitslosenquote steigt im November leicht an

Letzten Monat haben gegenüber dem Vorjahr wieder mehr Personen eine Stelle gefunden. Dennoch stieg die Arbeitslosenquote.

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Die Arbeitslosenquote steigt im November leicht an: Stellensuchender an einem Laptop. (Symbolbild) (Bild: Keystone/Alessandro Della Bella)

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Die Arbeitslosenquote ist im November von 3,0 auf 3,1 Prozent gestiegen. Dies teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mit. Gegenüber dem Vorjahresmonat haben aber wieder mehr Personen eine Stelle gefunden.

Ende November waren 137'317 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungsstellen (RAV) eingeschrieben, 2517 Personen mehr als im Oktober.

Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Zahl der Personen ohne Arbeit aber um acht Prozent gesunken. Damals waren insgesamt 149'228 Personen auf Stellensuche, das sind 11'911 Menschen mehr als im diesjährigen November. Die Arbeitslosenquote betrug damals 3,3 Prozent.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Frau am 07.12.2017 08:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausgesteuert

    Und wieviele Mitbürger wurden ausgesteuert? Diese Zahlen bezüglich Arbeitslosenquote sagt gar nichts aus. Lediglich versucht man wieder einmal mehr uns Sand in die Augen zu streuen!

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  • Peter M am 07.12.2017 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Flasche Zahlen

    Liebes BFS, nennt doch einfach mal die komplette Zahl von Leuten die ohne Job sind. Es gibt immer mehr Ausgesteuerte während die AL-Quote fast gleich bleibt. Warum ist das wohl so? Ja logisch, nach spätestens 2 Jahren oder 30 Tage dauernder Krankheit wird man zum Sozialamt abgeschoben und gilt nicht mehr als Arbeitslos...

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  • Aufklärer am 07.12.2017 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    Dunkelziffer bei ca. 6,5%

    Es fehlen (wie immer) die Ausgesteuerten, die, die sich in Massnahmen und Kursen befinden, die Zwangsrentner (werden bereits mit 62 von den Sozialämtern in den Ruhestand geschickt), dann die Temporär- u. Teilzeitarbeiter (haben seit der PFZ stark zugenommen und gehören auch z. T. in die Statistik). Zu verdanken haben wir diese Situation u. a. der PFZ, die für das Lohndumping, Ü-50 Problematik und anderen negativen Auswirkungen in unserem Land verantwortlich ist (s. hierzu auch die 350000 Grenzgänger...).

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Diogenes, der Hund am 10.12.2017 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Nur Statistik?!

    Das eine ist die Statistik. Zahlen helfen uns die Welt zu verstehen. Aber sie sind nicht die Welt. Ich bin arbeitslos und ü50. Es ist nun nicht so, dass ich nicht qualifiziert wäre, das bestätigen mir auch alle Absagen das waren sicher schon 200 in 10 Monaten. Doch wie fragte doch schon Henry Ford, als er 1914 den Mindestlohn von USD 2.34 auf USD 5 erhöhte: Wer soll den mein Modell T kaufen, wenn selbst meine Arbeiter sich ihn nicht leisten können? Und ist es so, das Geiz geil ist? Geist ist geil würde ich sagen und wir müssen uns überlegen, ob wir wirklich alles billiger haben müssen.

  • Toni am 08.12.2017 13:29 Report Diesen Beitrag melden

    Zahlen stimmen!

    die Ausgesteuerten gehören auch nicht in diese Statistik, denn dafür gibt's die Erwerbslosenstatistik vom BFS.

  • Tscheggsch S. am 08.12.2017 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Ausgesteuerte

    gehören nicht in diese Statistik und sind auch nicht drinnen, sonst kann man die Zahlen nicht mit dem Ausland vergleichen. Wer die Erwerbslosenstatistik will, also mit den Ausgesteuerten etc, kann die beim Bundesamt für Statistik abrufen.

  • Nanu am 08.12.2017 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Statistik

    Mich würde auch eine Statistik interessiere, woraus hervorgeht, wieviele Schweizer jedes Jahr arbeitslos und ausgesteuert werden und wie viele Ausländern man im Gegenzug in die Schweiz holt und ihnen eine Stelle schenkt. Nicht zu vergessen ist der Umstand, dass deren ganze Familienangehörigen später vielleicht auch beabsichtigen, in der Schweiz zu arbeiten und weitere Stellen den Schweizern wegzunehmen. Ich habe es langsam satt, mit meinen Steuern die ganze Welt zu unterstützen. Im Ausland wie im Inland. (Fast) Alles zu Lasten der Schweizer und der Schweizer Sozialsysteme.

    • Eppert am 09.12.2017 09:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nanu

      Nicht vergessen durch den bürkokratishen aufwand kommt von einem franken steuergeld eh fast nichts an man zahlt für nichts und wiedernichts

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  • rene w am 08.12.2017 07:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Matterhorn

    Im Winter hats immer mehr Arbeitslose. Pünktlich entsorgen die Baufirmen ihre Leute ans RAV. Sie lassen sich dadurch durch die ALV Saisonniers bezahlen. Besonders markant ist es im Wallis wo die Arbeitlosenkurve im Winter die Form des Matterhorns hat,

    • Winter: am 08.12.2017 10:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @rene w

      Die Abstellung: "Saisoniers" gibt es seit Jahren nicht mehr! Es gibt jedoch befristete Arbeitsverträge oder Temporäranstellungen, welche gerade auf dem Bau saisonbedingt sind. Das hat mit ENTSORGUNG nichts zu tun, sondern schlicht mit den Ausführungen/Aufträgen in den Wintermonaten, die NICHT gemacht werden können oder eh schon nicht vorhanden sind...

    • Rene A am 08.12.2017 11:54 Report Diesen Beitrag melden

      Neppereien

      @winter, aber nächste Saison wieder einen Arbeiter aus dem Ausland holen, anstatt den wieder einzustellen nach der Wintersaison, wieso, weil der nochmals billiger Arbeitet als der , der schon hier ist.

    • Timo W. am 08.12.2017 13:26 Report Diesen Beitrag melden

      @Winter:

      richtig, Saisonniers gibt es nicht mehr. Diese hatten nämlich einen befristeten Arbeitsvertrag und mussten anschliessend die Schweiz verlassen! Aber heutzutage zahlt jeder Arbeitnehmer ALV und hat entsprechend Anrecht auf diese Versicherung. Das interessiert die Baufirmen aber gar nicht. Die wollen im Sommer einfach unverschämt viel Geld verdienen mit Aufträgen, welche sie eigentlich mit den Normalangestellten gar nicht alle bewältigen können. So werden schlussendlich einfach die Gewinne privatisiert und die Kosten dem Sozialstaat angehängt.

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