Einsamer Migros-Wichtel

16. November 2017 12:52; Akt: 16.11.2017 15:17 Print

Weihnachten war noch nie berührender

Die Migros hat ihren neusten Weihnachts-TV-Spot veröffentlicht. Dieses Jahr dürften auch die Hartgesottensten beim Schauen ein Tränchen verdrücken.

Wie läuft das genau mit dem Scanner bei der Kasse?
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Die Geschichte zeigt den kleinen Wichtel Finn, der in der Laser-Box an der Kasse wohnt und die Kassierer bei der Arbeit unterstützt.

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Doch der herzige Finn mit den grossen braunen Augen möchte auch einmal Weihnachten feiern – nur nicht alleine. Er sehnt sich nach einem Freund, während er nachts einsam durch die Migros-Filiale streift. Eine Tasse Tee trinken kann Finn in seiner kleinen Stube nur gemeinsam mit einem Schoggi-Samichlaus. Unterlegt ist das ganze mit emotionaler Filmmusik inklusive Klavier und Streichern.

Spot soll zum Spenden aufrufen

Der Film mit dem Motto «Lassen wir niemanden alleine» soll die Migros-Kunden zum Spenden animieren. «Mit dem diesjährigen Weihnachts-TV-Spot wird in einer rührenden Geschichte thematisiert, dass niemand an Weihnachten alleine sein soll», heisst es in einer Mitteilung. Die Spendensumme, die Ende Jahr von der Migros um eine Million Franken erhöht wird, kommt den Hilfswerken Caritas, Heks, Pro Juventute, Pro Senectute und Winterhilfe zugute.

Produziert hat den Spot die Werbeagentur Wirz in Zusammenarbeit mit der Produktionsagentur Stories. Das Problem bei Weihnachts-Werbung: Alle bedienen dieselben Klischees und Symbole. «Die Herausforderung an die Kreation ist es, eine neue Idee zu finden, mit der man sich differenzieren und gleichzeitig auch diese magische Weihnachtsstimmung zum Ausdruck bringen kann», heisst es bei der Migros.

Die Weihnachts-Werbung ist ab Freitag auf allen öffentlich/rechtlichen und einigen regionalen und Sendern zu sehen. Gezeigt wird der Clip zudem auf Social-Media- und Videoplattformen sowie im Kino.

(vb/sas)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • susi am 16.11.2017 13:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    an unsere Landsleute denken

    Statt 1,3 Milliarden ins Ausland verschenken, die Hilfsbedürftigen in der Schweiz damit unterstützen! Wie kann es in unserem ach doch so reichen Land soweit kommen, das Rentner und Alleinerziehende, usw am Hungertuch nagen müssen und zugleich verschenkt der Bund unsere Steuergelder! Wo bleibt den da der Aufstand? Wieso müssen wir an einen Verein Feld verschenken, obwohl wir nicht mal Mitglied sind.

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  • Mary J am 16.11.2017 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    berührend

    Total herzig.... und wirklich etwas traurig, mit einem schönen Happy-End! Wen das hier kalt lässt muss mal schauen ob da wo das Herz ist ev. ein Stein liegt.... denn die Botschaft dahinter ist durchaus sehr traurig! Nicht umsonst steigt die Suizid-Rate um Weihnachten...

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  • lightning 6 am 16.11.2017 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Denkt mal an Arme Schweizer ?

    Warum Spenden ? Ich bin schon Arm und es gibt nirgendwo Hilfe in der Schweiz. Schuld daran bin nicht ich sondern die IV die ihren Job nicht richtig erledigt. Die Schweiz hilft immer allen aber die Schweizer selber werden im Regen stehen gelassen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Anna am 17.11.2017 22:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Leider gibt es zu viele Menschen, die unfreiwillig alleine sind. Besonders in diesen Tagen ist dasnoch viel trauriger. Leider gehöre ich auch zu diesen Leuten, da ich an Depression erkrankt bin und leider viele Leute in so einem Moment genau das machen, was allesnoch viel trauriger macht; sich abwenden. Von einer Einladung von Freunden kann ich nur träumen!

  • Angestellter am 17.11.2017 13:28 Report Diesen Beitrag melden

    Verlogen

    Lassen wir niemanden alleine: Aber gerade die Angestellten im Detailhandel lässt man an 24. Dezember antraben, zahlt niedrigst Löhne usw. Traurig...

  • Diana Müller am 17.11.2017 13:07 Report Diesen Beitrag melden

    Spende für Landsleute

    Jeder 5. Schweizer lebt an der Armutsgrenze. Trotzdem wird überall herumposaunt, dass die Schweizer am meisten Vermögen haben. Bloss dass dies nur für ein paar wenige, sehr Reiche zutrifft. Es wird Zeit für bedürftige Landsleute zu spenden.

  • Ich mag Weihnachten! am 17.11.2017 11:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sonne im Herzen

    Ich bin dafür, zu spenden. Mehr Menschlichkeit in unserem Alltag, Freundlichkeit und vermehrt ein Lachen. Einen Besuch oder auch nur ein..wie geht es Dir? Wie geht es Ihnen heute..kann ich behilflich sein? Eine Freude machen..Das wäre, wie die Sonne die scheint. Braucht so wenig und tut soviel Gutes. Jeder in seinem Umkreis, seiner Familie, seinen Freunden und unerwarteten Begegnungen gegenüber.

  • Daniele C. am 17.11.2017 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    Clever

    Wenn man das ganze Jahr bei Lidl oder Aldi einkauft geht es einem besser als diesem Migos-Männlein. Mit dem gesparten kann man sich einen Ausflug mit Gesellschaft leisten.