Für Roman «Kraft»

12. November 2017 13:13; Akt: 12.11.2017 14:10 Print

Der Schweizer Buchpreis geht an Jonas Lüscher

Beim zweiten Anlauf hats geklappt. Jonas Lüscher hat für sein neues Werk den Schweizer Buchpreis gewonnen. 2013 war sein Erstling nominiert gewesen.

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Jonas Lüscher hat für «Kraft» am Sonntag wenig überraschend den Schweizer Buchpreis 2017 gewonnen. Mit diesem Roman hatte er es bereits auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft. 2013 war sein erstes Werk «Frühling der Barbaren» für die Schweizer Auszeichnung nominiert gewesen.

Die Jury würdigte das «Kraft» als «welthaltiges, dringliches und sprachmächtiges Werk». Der Autor schildert in ihm einen neoliberalen Rhetorikprofessor, der seiner unglücklichen Ehe und seinen finanziellen Nöten zu entrinnen versucht, indem er im Silicon Valley an einem Schreibwettbewerb teilnimmt. Im Zentrum steht die Preisfrage, ob die beste aller Welten noch weiter verbessert werden kann.

Es sei ein «fulminanter Text, der durch seine erfrischende Bösartigkeit ebenso überzeugt wie durch seinen philosophischen Tiefgang und die kluge Gegenüberstellung von alter und neuer Welt», hiess es zur Begründung.

Der Schweizer Buchpreis ist mit 30'000 Franken dotiert. Die übrigen vier Finalisten Martina Clavadetscher, Urs Faes, Lukas Holliger und Julia Weber erhielten je 2500 Franken.

(kfi/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Noemi Dattlers am 12.11.2017 17:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frühling der Langeweile

    Also ich weiss zwar nicht wie sein neues BuchKraft ist, aber sein Erstling Frühling der Barbaren war schrecklich. Ich bin beim lesen fast eingeschlafen und habe es nur fertig gelesen, da ich (leider) für das Buch auch etwas gezahlt hatte.

  • Max am 12.11.2017 13:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Schriftsteller

    Ich verstehe nicht, wesshalb Schweizer Autoren der Mut fehlt sich in die politische Diskussion einzubringen. Das sind alles höchst intelligente Menschen, sie sollten ihre Beobachterrolle mehr aktiv ausleben und Diskurse anregen.

  • Zapfuräggi am 13.11.2017 10:05 Report Diesen Beitrag melden

    Grüäzi-Buchpreis

    Schweizer Buchpreis? Man sollte ihn besser als Grüäzi Buchpreis bezeichnen. Die Schweiz hört vor der Romandie und dem Tessin auf. Obwohl Dichter in der franz. Sprache in Paris geadelt wurden.

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  • Zapfuräggi am 13.11.2017 10:05 Report Diesen Beitrag melden

    Grüäzi-Buchpreis

    Schweizer Buchpreis? Man sollte ihn besser als Grüäzi Buchpreis bezeichnen. Die Schweiz hört vor der Romandie und dem Tessin auf. Obwohl Dichter in der franz. Sprache in Paris geadelt wurden.

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    Also ich weiss zwar nicht wie sein neues BuchKraft ist, aber sein Erstling Frühling der Barbaren war schrecklich. Ich bin beim lesen fast eingeschlafen und habe es nur fertig gelesen, da ich (leider) für das Buch auch etwas gezahlt hatte.

  • Max am 12.11.2017 13:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Schriftsteller

    Ich verstehe nicht, wesshalb Schweizer Autoren der Mut fehlt sich in die politische Diskussion einzubringen. Das sind alles höchst intelligente Menschen, sie sollten ihre Beobachterrolle mehr aktiv ausleben und Diskurse anregen.