Nach Monikas Abgang

02. November 2017 05:44; Akt: 02.11.2017 05:44 Print

Mutet 3+ den «Bachelor»-Ladys zu viel zu?

von Martin Fischer - Aus gesundheitlichen Gründen ist Monika am Montag beim «Bachelor» ausgestiegen. Ihrem Abgang war ein Streit vorangegangen. Wie belastend ist das Flirt-Experiment für die Beteiligten?

«Das gibt Krieg»: Konkurretin Marija lässt Monikas Date-Bschiss auffliegen. (Video: 3+/Tamedia)
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Was sie genau hatte, will Monika (29) nicht sagen. «Ich respektiere das Arztgeheimnis», sagt sie. Aber: Sie sei schon vor der Abreise ins Bachelor-Camp auf Koh Samui, Thailand, krank gewesen. Durch «die Stresssituationen» habe sich ihr Zustand vor Ort verschlechtert.

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Damit dürfte sie in erster Linie auf den Streit mit Konkurrentin Marija ansprechen, der ihrem freiwilligen Abgang vorangegangen ist. Kurze Rückblende: Monika schnappte durch eine kleine List Marija ein Date mit dem Bachelor weg. Marija (20) liess sich das nicht gefallen – «Das gibt Krieg», so ihre Ansage.

Monika: «Das Niveau war tief»

Stress, Zickereien, Hitze, Kameras: Wie belastend ist der Alltag im 3+-Liebesnest für die Kandidatinnen? Monika, der es heute wieder «brillant gut geht», wie sie versichert, sagt: «Es war anstrengend.» Vor allem, weil sie die Stimmung in der Gruppe als giftig wahrnahm. «Einige der Kandidatinnen sind einfach unreif. Sie haben sich zum Beispiel über meinen Akzent lustig gemacht. Das Niveau war zum Teil sehr tief.»

Mutet 3+ den «Bachelor»-Ladys zu viel zu?

Kristina Radovic (23), Gewinnerin der Janosch-Staffel vor einem Jahr, bestätigt das: «Streit und Sticheleien gab es, klar. Und nicht nur, wenn die Kameras liefen. Es ging manchmal recht heftig zu und her.» Gegen Ende der Staffel habe sich die Anspannung zugespitzt: «Da haben ein paar Frauen die Krallen ausgefahren. Es sind bei manchen auch Tränen geflossen.» Sie selbst habe sich zurückgenommen. «Ich habe keinen Streit gesucht, sondern den Strand. Ich wollte braun werden.»

«Man weiss nie, was als Nächstes passiert»

Ähnlich sieht es Romy (29). Sie kämpft in der aktuellen Staffel um Joels Herz. «Es ist nicht gerade funny, wenn 21 so unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen. Man kann Streit suchen oder es gelassen angehen.» Gewisse Kandidatinnen seien halt auch emotionaler und direkter als andere. Trotzdem sagt Romy: «Es gibt eine permanente Anspannung. Man weiss ja nie, was als Nächstes passiert.»

Und dann ist da noch die Hitze. Kristina erzählt, dass sie bei einer Rosennacht zusammengebrochen sei. «Ich war nicht die Einzige. Ich hatte wohl zu wenig gegessen und getrunken. Dann das Warten, das Stehen in High Heels.» Sie sei aber einwandfrei betreut worden. «Nach einer Pause von 15 Minuten konnten wir weiterdrehen.»

«Die Produktion ist sensibilisiert»

3+ sagt auf Anfrage: «‹Der Bachelor› wird in Südostasien in tropischem Klima gedreht. Gerade zu Beginn des Drehs können Probleme bei der Akklimatisierung auftreten. Die Produktion ist darauf sensibilisiert und stets darum bemüht, diese Probleme zu lindern, den Kandidatinnen die Nervosität zu nehmen und für eine entspannte Atmosphäre zu sorgen.»

Zwischenfälle, die medizinische Betreuung verlangten, gebe es bei den Dreharbeiten «nicht mehr oder nicht weniger als im normalen Leben». Alle bisherigen Vorfälle seien behandelt worden und harmlos verlaufen.

«Uns hat es an nichts gefehlt»

Was die kräftezehrenden Intrigen betrifft, appellieren die Sendungsmacher an die Eigenverantwortung der Beteiligten: «Es kann Dissonanzen geben. Diese klären die Kandidatinnen aber unter sich. Wenn notwendig oder gewünscht, steht die Produktion als Mediatorin zur Seite.»

Dem Sender sind also keine Vorwürfe zu machen. Die Kandidatinnen, mit denen 20 Minuten gesprochen hat, betonen: «Uns hat es an nichts gefehlt.» Sie wissen ja auch, worauf sie sich einlassen: Das Gerangel um Rampenlicht und die Poleposition vor dem Bachelor-Herzen hinterlässt bei einigen womöglich ein paar seelische Kratzer. Das liegt in der Natur der Sache – im Kampf um Aufmerksamkeit – oder sogar: Liebe.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Eidgenosse69 am 02.11.2017 06:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz klar.

    Ich glaub, dass es sehr belastend ist. Einigen Ladys hat es schon vor Wut, die Lippen und die Oberweite auf gebläht. Die Armen Medels, nein sowas.

    einklappen einklappen
  • dumburger am 02.11.2017 06:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kuriose Welt

    Und dass sie nicht weiss für was das Arztgeheimnis da ist, finde ich noch skuriler.

  • i.ch am 02.11.2017 06:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Büso tuts

    Es reicht wenm man Büsis Best of anschaut. Mehr wäre zu biel

Die neusten Leser-Kommentare

  • Nadine am 03.11.2017 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    traurig

    Und in 32 jahren... wenn aus den PingPong's ->Lampion's geworden sind, klagen sie wegen sexueller Belästigung.

  • Kunigunde am 02.11.2017 17:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Uuuiii, Nei

    Nicht jede kann nach Drehbuch arbeiten. Das kann schon schnell an die Nerven gehen. Mir geht es aber auf die Nerven. Hört doch auf.

  • Radiesli am 02.11.2017 14:42 Report Diesen Beitrag melden

    Und für wen nochmals eine Zumutung?

    Aha, kann man wirklich davon reden, dass der Sender den "Damen" etwas zumutet? Die wollen das doch so und wussten vorher, worum es geht bei diesem Fake-Dating-Format. Sorry, aber das Einzige, wovon man in diesem Zusammenhang von Zumutung reden kann, ist das Format, oder besser gesagt die Sendung selber. Mein Mitleidsfaktor liegt irgendwo bei Minus 2000!

  • M.V. am 02.11.2017 12:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freiwillig

    Die machen da ja alle freiwillig mit, niemand zwingt sie dazu (ausser der Drang bekanntheit zu erlangen und bezahlten Urlaub zu bekommen)...

  • Prof. Dr. med. Bachelor am 02.11.2017 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Ärztin?

    Monika "respektiert das Arztgeheimnis". Das ist ja nett, aber wie der Name sagt, ist ein Arztgeheimnis das Geheimnis eines Arztes und dass Monika Ärztin ist, mag ich sehr stark bezweifeln...