Projekt Starlink

12. Februar 2018 22:10; Akt: 12.02.2018 22:10 Print

SpaceX startet Satelliten für das Weltraum-Internet

Am Samstag starten die ersten Prototypen für Starlink in die Erdumlaufbahn. Das Projekt soll weltweit ein schnelles und günstiges Internet ermöglichen.

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Ob auf dem Matterhorn, in der afrikanischen Wüste oder in der sibirischen Tundra, überall auf der Welt gibt es breitbandiges Internet. Und die Verbindung ist schnell genug, dass man auch Videoanrufe tätigen oder Netflix-Inhalte streamen kann. Was derzeit noch Zukunftsmusik ist, könnte in den nächsten Jahren Realität werden.

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Denn mit dem Projekt Starlink von Elon Musk und seiner Firma SpaceX soll genau das bis ins Jahr 2024 erreicht werden: Ein günstiger und zuverlässiger Internetzugang auf der ganzen Welt. Der Startschuss fällt voraussichtlich diesen Samstag, wenn die Satelliten MicroSat 2a und 2b an Bord einer Falcon-9-Rakete in die Erdumlaufbahn starten.

Ambitiöse Pläne

Bisherige Systeme haben eine hohe Latenz, was beispielsweise bei Live-Übertragungen zu erheblichen Verzögerungen führt. Zudem gibt es Orte auf der Welt, die schlecht abgedeckt sind. Nicht so bei Starlink: «Sobald das System vollständig installiert ist, wird es praktisch alle Teile der Erdoberfläche überqueren und somit einen flächendeckenden globalen Service ermöglichen», so SpaceX.

Insgesamt sollen dafür in den nächsten Jahren 4425 Satelliten in den Orbit gebracht werden. Zum Vergleich: Derzeit kreisen gemäss der Datenbank von Ucsusa.org nur 1738 aktive Satelliten um unseren Planeten.

Finanzierung als Ziel

Viel mehr ist über das Projekt bisher nicht bekannt. Klar ist aber, dass Starlink einiges kosten wird. Neben den Kosten für die Satelliten gibt es auch hohe Ausgaben für die Raketentransporte und den Treibstoff.

Bei der Vorstellung des Projekts im Jahr 2015 äusserte sich Musk auch zur Finanzierung, wie Geekwire.com berichtet: «Um das System voll auszubauen, sind zirka 10 bis 15 Milliarden Dollar oder vielleicht etwas mehr notwendig.» Um den Dienst zu nutzen, muss voraussichtlich zusätzliche Hardware gekauft werden. Musk spricht hier von einem Preis zwischen 100 und 300 Dollar.

Dahinter steckt aber auch ein langfristiger Plan, denn die so generierten Einnahmen sollen dabei helfen, eine Stadt auf dem Mars aufzubauen. Denn wenn es darum gehe, irgendwann den Roten Planeten zu besiedeln, sei klar, dass man dazu viel Geld benötige. Dort soll auch das Starlink-System in den Einsatz kommen, sodass man irgendwann auch zwischen den Planeten übers Internet kommunizieren kann.

(swe)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Josh am 12.02.2018 22:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    skynet

    ich fände skynet einen besseren namen ;)

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  • Mickey Mouse am 12.02.2018 22:32 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlich gelingt der Aufbruch ...

    ... zum Mars dann überhaupt noch, wenn alle paar Kilometer ein Satellit gegen die Rakete klöpft

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  • Edgar Bedewkin am 12.02.2018 22:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    !!

    Elon wird die Welt verändern.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Thomas am 13.02.2018 16:24 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Wasser und Essen egal

    Hauptsache man hat auf der ganzen Welt Internet. Dass nicht alle zu essen oder sauberes Wasser haben ist weniger schlimm.

    • Dede am 13.02.2018 23:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Thomas

      Wir in den entwickelten Länder sollten uns nicht von Drittweltländer verlangsamen lassen. Wir können ihnen nicht immer Nahrungsmittel senden, damit belasten wir sowieso nur die lokalen Bauern. Die müssen von selbst lernen das man Wasserquellen nicht verschmutzt und selbstständig für Nahrung sorgen.

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  • Beobachter am 13.02.2018 15:14 Report Diesen Beitrag melden

    Hmmn

    Wir haben nicht Ehr die technologie um zum mond zugehen (da wir sie selber zerstört haben!) aber zum mars kommen wir!.. (nachdenklich) .. Wir errobern einen planet namens mars die 2 welt in 100e von jahren aber haben den warp antrieb etc noch nicht erfunden!..... Ehm.. Ich könnte ja weiter machen aber denke einigen reicht das schon.. Ps: nd 1 noch für die es nicht wissen, die falcon rakete ist unkontrolierbar im all richtung asteroidengürtel unterwegs.. Hat die mars laufbahn überschossen und fliegt jetzt ins niergendwo.. Der 3 booster stürtzte ins meer ab.. Aber alles lief nach plan!"..

    • Finn The Human am 13.02.2018 15:27 Report Diesen Beitrag melden

      Was ist das für ein Gebrabbel?

      Für was braucht es einen Warp-Antrieb um zum Mars zu kommen? Die Technologie hinter dieser Art Antrieb ist zurzeit noch nicht technisch realisierbar... die Falcon Rakete selbst ist nicht in diese Richtung unterwegs, die Ladung aber schon. Wer Zwei von Drei Boostern simultan landen kann, der verkraftet den Ausfall von einem Booster. Falls die Aussage "einigen reicht das schon" auf den Mondlandungsfake hinweisen soll, bitte den Aluhut wieder aufsetzen und das Anti-Chemtrail-Armband neu positionieren.

    • I.M am 13.02.2018 18:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Beobachter

      Ganz genau :) Hollywood! Flache Erde

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  • Mad Max am 13.02.2018 15:03 Report Diesen Beitrag melden

    Die neue Zeit

    Dann zieht euch mal warm an.. Es bräuchte dann keine Telekom, Kabelbetreiber und alles was dazwischen liegt. Telefon, TV, Internet etc. alles direkt vom Satelliten.

    • rosi müller am 13.02.2018 16:11 Report Diesen Beitrag melden

      Gebühren

      Wieviel Billag wir wohl dann bezahlen müssen?

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  • Herr Max Bünzlig Live im Ochsen am 13.02.2018 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    4425 Satelliten in den Orbit bringen, ist vermutlich der falsche Weg, Moderne Kommunikation ohne Zeitverzögerung über Lichtjahre hinweg, wird einmal in der Quantenmechanik stattfinden

    • Max Lampenfüller am 13.02.2018 21:44 Report Diesen Beitrag melden

      @Herr Max Bünzlig Live im Ochsen

      Ist das wahr, ich habe gehört, es gibt im Ochsen jetzt nur noch Ovomaltine zum trinken??

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  • Peter am 13.02.2018 12:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Toll!!

    Dann braucht nur noch jeder Mensch einen mikrochip hinterm ohr, welcher die elektronischen signale des Gehirns, lesen, verstehen und überal auf der Welt versenden kann..

    • Tello am 13.02.2018 12:28 Report Diesen Beitrag melden

      @Peter

      Mit einem Chip können Sie nicht senden, dazu bräuchte es noch eine Antenne.

    • Herbert Fricker am 13.02.2018 14:31 Report Diesen Beitrag melden

      Nachtrag

      Und Piezo-Schuhsolen, die den Chip und die Antenne mit Strom versorgen.

    • MikeMU am 13.02.2018 18:14 Report Diesen Beitrag melden

      @Tello

      Die habe ich schon, die muss ich nur entsprechend ausfahren

    • Sender am 13.02.2018 20:13 Report Diesen Beitrag melden

      sende schon lange

      Eine Antenne habe ich auch wenn ich eine Empfängerin sehe

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