Nutzen und Schäden

22. Oktober 2017 21:05; Akt: 22.10.2017 21:05 Print

Das passiert mit dir, wenn du zu viel zockst

Die schlechte Nachricht: Exzessives Gamen hat gravierende Auswirkungen auf den Körper. Die gute: Nicht alle sind negativ!

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Immer wieder müssen sich Gamer anhören, wie schädlich ihr Hobby doch sei. Nachdem man zuletzt immer mal wieder für Gewaltexzesse oder gar Amokläufe als Sündenbock hinhalten musste, dürfen Hardcore-Gamer nun also auch noch mit der Realität fertigwerden, dass sie ihre Lieblingsbeschäftigung krank macht. Sogar sterben könne man daran.

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Tatsächlich gibt es gewisse Risiken, wenn man (zu) viel zockt. So wie es bei anderen Dingen ist, wenn man das Mass verliert. Immerhin hat Gamen aber auch positive Auswirkungen auf den Körper. Hier sind ein paar Beispiele von beiden Seiten der Medaille.

Migräne
Eine harmlose, aber klassische Auswirkung exzessiven Gamens: Die starke Belastung der Augen durch sich ständig ändernde Helligkeit, Kontraste oder Grössen von Texten und Bildern sind bekannte Auslöser von Migräne. Autsch.

Rückenschmerzen
Rückenprobleme sind unter Hardcore-Gamern besonders stark verbreitet. Meistens ist es aber nicht das lange Sitzen bei Game-Marathonen an sich, sondern die Art, wie man sitzt. Eine falsche Haltung kann sogar zu chronischen Schmerzen führen.

Entzündung der Sehnenscheiden
Wer seinen Finger- und Handgelenken keine Ruhe gönnt, läuft Gefahr, Schäden davonzutragen. Vor allem Sehnenscheidenentzündungen treten häufig auf. Dabei treten im leicht Fall Einschränkung der Beweglichkeit, in schweren Fällen extreme Schmerzen bis zur völligen Bewegungsunfähigkeit auf.

Motion-Sickness-Disease
Motion- oder auch Gaming-Sickness Disease (bei uns auch als Reisekrankheit bekannt) wird dadurch ausgelöst, dass der Kopf die hektische Action aus Games zu verarbeiten versucht, obwohl der Körper regungslos dasitzt. Die widersprüchlichen Reize führen zu Unwohlsein, Übelkeit oder Angstzuständen.

Thrombose und Herzversagen
Marathon-Gamen kann sogar tödlich sein. Ein britischer Gamer starb nach einer zwölfstündigen Session. Ein Thrombose – auch als Economy-Class-Syndrom bekannt –, bei der sich ein Blutgerinnsel bildet, war die Ursache. In Hongkong starb ein 32-jähriger Mann an Herzversagen, nachdem er drei Tage in einem Internet-Café durchgespielt hatte.

Man wird smarter
Nun zu den positiven Effekten: Eine Studie aus dem Jahr 2013 bestätigt, was Spieler längst wissen – Gamen macht klug. Zumindest werden jene Hirnregionen, in denen Orientierungssinn, strategische Planung und motorische Fähigkeit angesiedelt sind, nachweislich stimuliert und trainiert.

Man wird sozialer
Okay, das ist kein medizinischer Aspekt. Doch dass ein gutes soziales Umfeld einen positiven Aspekt auf den Körper und die Gesundheit hat, ist unbestritten. Gemäss der American Psychological Association spielen über 70 Prozent aller Gamer nicht allein, sondern mit Freunden.

Man bleibt jung
Damit ist nicht etwa gemeint, dass einen das Umfeld als Kindskopf betrachtet, weil man mit über 30 immer noch Videogames spielt. Doch laut einer Studie der Universität Iowa mit über 600 Teilnehmern über 50 Jahren altert das Hirn langsamer, wenn man spielt. Denn Games können den Alterungsprozess verlangsamen und das Hirn fit halten. Wenn das kein Grund ist, sofort zum Kontroller zu greifen!

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gamerin am 22.10.2017 21:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Im gesunden Maaß

    Ich zocke fast jeden Abend ein paar Stunden mit Freunden. Für mich ist es Entspannung und Spass mit den Freunden. Solange man ein gesundes Reallife hat, ist es doch in Ordnung. Leben und Leben lassen ist die Devise.

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  • Lö Gamer am 22.10.2017 22:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umfrage

    Ich finde die Umfrage ein wenig unpassend gestaltet. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Gamer einfach nur zocken, weil es ihnen Spass macht.

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  • Maler50 am 22.10.2017 21:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kommt darauf an

    Eine Frage des Masses,wie bei vielen Dingen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Marko0912 am 24.10.2017 00:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schwachsinn!

    ich habe schon vieles gehört aber das ist ein grosser Schwachsinn ich kenne viele Gamer und das sogar schliem süchtige aber keiner wirft seine Haustiere durch die Gegend oder verkleidet seine Kinder geschwiegen tauft sie Mario oder sonst wie!

  • Stefan am 23.10.2017 23:43 Report Diesen Beitrag melden

    Süchtig nach ARK: Survival Evolved

    Ich war süchtig. Nach einem Jahr ca. 4400 Stunden.. Nach der Arbeit 7h jeden Tag. Am we 16h am Stück. Nix gegessen. Kaum geschlafen. War Alpha-Führer auf "meinem" Server. 8 Messenger auf dem Handy für all die "Freunde". 24h alarmbereit. 3 parallel-Accounts mit 3mal original Game. Gleichzeitig am PC und Laptop gezockt. Mit dem Fuss 2. Maus bedient. (kein Witz..). Manchmal 24h durchgezockt, weils der Inhalt verlangte. Depression, Erschöpfung.. Nach der Reha waren die "Freunde" weg. Gefühl extremer Einsamkeit. Alles wirkte erst langweilig und matt. Nun 6mal die Woche Sport. Es geht aufwärts...

  • F. Reber am 23.10.2017 20:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nutzloser artikel

    wenn ich 10h Arbeite habe ich eventuell auch mal Kopf oder Rückenschmerzen. Auch sterben kann man bei exzessiver Arbeit. Was ist also anders als bei nicht Gamer?

  • Pius Alt am 23.10.2017 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    Thanxalot

    super bericht danke! endlich mal ein artikel der uns gamer ernst nimmt.... hab aber kopfschmerzen ha ha

  • MDust am 23.10.2017 11:55 Report Diesen Beitrag melden

    Kopfschmerzen

    Kopfschmerzen kriege ich meist, wenn ich zu wenig trinke, darum immer etwas Wasser bereitstellen, oder Trinkpausen machen. Oft verspanne ich meine rechte Schulter (evtl. wegen den Mausbewegungen), wenn ich mich zu sehr anstrenge. Vielleicht hilft auch sich mal kurz strecken. Trotzdem sind Pausen auch wichtig, was man oft nicht macht, wenn man die Zeit vergisst.

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