RAM, Grafikkarten, CPU

02. Dezember 2017 22:35; Akt: 02.12.2017 22:35 Print

So macht der Game-PC erst richtig Spass

von Jan Graber - X-fach totgeschrieben und trotzdem die Waffe der Wahl für Hardcore-Gamer: der Game-PC. Was sollten dessen einzelne Komponenten draufhaben?

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Als überzeugte Egoshooter-Kriegsgurgel wurde mir nach der Veröffentlichung von «Battlefield 1» bewusst: Bald muss eine potentere Spielkiste her. Neue Games werden immer leistungshungriger, und dass mein in die Jahre gekommener PC am Limit lief, wurde mir von neuen Spielen unsanft mit jedem Ruckeln und der Notwendigkeit, die Qualität der Grafik stets weiter zu reduzieren, mitgeteilt.

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Natürlich können Sie nun fragen: Was zockt der Kerl auf einem PC, wo die Games doch auf Konsolen fast immer flüssig laufen? Die etwas arrogante Antwort lautet: Kein Egoshooter-Fan, der etwas auf sich hält, ballert auf der Konsole; für uns ist der PC die Waffe der Wahl.

Aufrüsten als grosses Plus

Es gibt aber auch logische Gründe, die für den Game-PC sprechen, obwohl dieser schon x-fach totgeschrieben wurde (und dennoch überlebt hat): Ein PC lässt sich laufend aufrüsten und an die neuen Bedürfnisse anpassen. Eine Konsole gibt es hingegen nur so, wie sie die Wiege verlassen hat.

Konsolen können es auch mit der Leistungsfähigkeit eines gut ausgestatteten Game-PCs nicht aufnehmen. Das hat natürlich seinen Preis: Während eine PS4 Pro das Portemonnaie derzeit um knapp 400 Franken erleichtert, kostet ein potenter Game-PC mindestens das Dreifache.

Genügend Leistung

Doch was bedeutet eigentlich ein «gut ausgestatteter» Game-PC? Was sollte meine neue Kiste liefern können? Zunächst natürlich eine herausragende, ruckelfreie Grafik. Fotorealistische Blockbuster-Spiele wie «Star Wars: Battlefront» fressen enorme Mengen an Rechenleistung.

Diese erbringt die Grafikkarte, und hier zu knausern, wäre am falschen Ende gespart. Grafikkarten wie die Nvidia GTX 1080 oder AMD Radeon RX Vega 64 sind auf Highend-Gaming getrimmt und schaffen auch 4K- und VR-Einsätze. Noch stärker, aber auch um einiges teurer wäre eine GTX 1080 Ti.

Geschwindigkeit kostet

An zweiter Stelle steht der Hauptprozessor, die CPU. Die Leistung des Herzstücks ist besonders für rechenintensive Games wie Echtzeitstrategie-Spiele zentral, aber auch Egoshooter profitieren von leistungsstarken CPUs. Ein AMD Ryzen 5 oder ein Intel Core i5 erledigen den Job ausreichend.

Die teureren Prozessoren Ryzen 7 und Intel Core i7 bringen jedoch mehr Leistung und lohnen sich vor allem für exzessive Gamer (und Leute, die ihren PC zum Beispiel auch fürs Rendern von Videos nutzen).

Viel RAM nötig

Eine weitere Rolle spielt der Arbeitsspeicher (RAM): Für die meisten Spiele sind derzeit 8 Gigabyte RAM noch ausreichend, doch ist es eine Frage der Zeit, bis es 16 GB sein sollten. Die Speicher-Geschwindigkeit spielt hingegen eine untergeordnete Rolle.

Wer hingegen Speed beim Aufstarten des Games will, kauft sich eine Solid-State-Festplatte. Diese bringt auch das Betriebssystem schnell an den Start. Eine günstigere, herkömmliche Festplatte mit genügend Speicherplatz für Games erledigt den Job allerdings auch ausreichend.

Hohe Bildrate hilft

Ein letztes Augenmerk gilt der Peripherie, allem voran dem Bildschirm: Ein Monitor mit einer Reaktionszeit von unter 5 Millisekunden ist unerlässlich. Zudem empfiehlt sich für moderne Games eine Bildrate von mindestens 120 Hz.

Wer sich dazu noch ein fettes Headset, eine blitzschnelle Game-Maus und eine angenehme Tastatur leistet, wird auf den virtuellen Schlachtfeldern seinen wahren Spielspass finden.

Mit welcher Geheimwaffe 20 Minuten PC-Spiele testet, entnehmen Sie dem Info-Kasten.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • IntelNvidiaEvgaGygabyteSilent am 02.12.2017 22:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Werbetext?

    Klingt für mich mehr nach einem paid post von ASUS. Aber ok, wenigstens stimmt das was im artikel steht einigermassen... Als ich den artikel gesehen habe, habe ich wohl zu viel erwartet.

  • Skuld am 03.12.2017 07:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kühlung

    Eines das immer vergessen wird. Die Kühlung. Ohne gutes Kühlkonzept ( Egal ob Luft oder "Wasser") raucht auch die beste Hardware ab. Hitzestau im PC = Hitzetod der Hardware

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  • Timo am 02.12.2017 22:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Festplatten

    Mit dem aktuellen Stand der Technologie, sollten gar keine HDDs mehr im Einsatz sein...total langsam und geht schnell kaputt. Ich würde nur noch SSDs empfehlen und die Festplatte auf der sich das BS befindet eine m.2 Festplatte einsetzten, was eigentlich auch schon Standard ist in einem Gaming Computer. Die 200-300 CHF sparen und eine HDD einzuseten ist defintiv falsch gespart

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Die neusten Leser-Kommentare

  • DepaxxYT am 07.12.2017 19:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also Gaming Leistung is was anderes

    Also von nem krassen Gamer kann man von dem nicht reden. Ich hab 32 GB DDR4 3200 von Corsair, ne 1080,einen 7700K und und und

  • Dr. SSchnaggler am 07.12.2017 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Habe Fertig

    Also der Marko 32 findet das sicher auch "KRASS"

  • Consolero am 07.12.2017 07:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jedem sein Ding...

    Das ist ja das Perfekte Thema wo sich die Masterraceler mit ihren krassen Kisten Brüsten können. Grafikkarte hier CPU da, trali tralla... gönne ich euch. Dafür geniesse ich die Exklusives die leider trotz aller Leistung nie über euren Monitor flimmern. Würde mir nie in den sinn kommen ein Gamer PC zu kaufen. Bleibe Consolero für immer...

    • Bene am 08.12.2017 10:15 Report Diesen Beitrag melden

      Schwarz / Weiss

      Ja. Und dann gibt es noch Leute wie mich, die neben der PS Pro noch die One X, Switch und einen PC geniessen. Damit darf ich Perlen wie Forza 7 auf der One X in nativen 4K, Mario, Xenoblade 2, Zelda auf der Switch, NieR Automata und HZD auf der PS Pro und Divinity2 wie auch Pugb auf dem PC suchten. So macht das Spass. Und ja, ich kriege das mit Freundin, Fitness, Unihockey einmal die Woche und Samstags-Schule unter einen Hut, auch wenn ich sehr gut ausgelastet bin. :)

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  • Tüftler am 05.12.2017 15:02 Report Diesen Beitrag melden

    Titel 123

    Schlecht recherchiert. Bereits ein 1000.- PC kommt auf bessere Ergebnisse als sämtliche Spielekonsole. XBOX Scorpio mal ausgenommen.

  • Anna Espinosa am 05.12.2017 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    Eben nicht!

    Star Wars Battlefront 2 stellt eben grad keine hohen Anforderungen an den PC...

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