Game Review

12. Oktober 2017 14:11; Akt: 12.10.2017 14:12 Print

«Schatten des Krieges»: Kreuz des ewigen Lebens

Festklammern am Ring: «Mittelerde: Schatten des Krieges» setzt mit aller Macht das «Herr der Ringe»-Epos fort.

Game-Reviews
«Schatten des Krieges»: Das Kreuz des ewigen Lebens
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Festklammern am Ring: «Mittelerde: Schatten des Krieges» setzt mit aller Macht das «Herr der Ringe»-Epos fort.

Eigentlich wäre alles gesagt und alles geschrieben. Die «Herr der Ringe»-Saga ist fertig erzählt, der Ring, der sie alle knechtet, ist vernichtet, Sauron hatte das Nachsehen. Trotzdem hält die Unterhaltungswelt an Tolkiens Epos fest wie einst Gollum an seinem kostbaren Schatz. Mit anderen Worten: Das Game «Mittelerde: Schatten des Krieges» ist erschienen.

Das Action-Rollenspiel schickt Spieler nach Mittelerde, um in der Haut des Untoten Talion erneut gegen die Horden Saurons anzutreten – dies mit einem neu geschmiedeten Ring im Gepäck und der Möglichkeit, auf magische Waffen und übernatürliche Kräfte zurückzugreifen. Der weitergesponnenen Geschichte fehlt jedoch alle Stringenz, die Tiefe von J. R. R. Tolkiens Epos sucht man ebenso vergebens wie die Helden der originalen Saga. Manche Zwischenszenen sind an Plumpheit zudem kaum zu übertreffen, einzig die Orks sorgen bisweilen für etwas Humor.

Die Spielmechanik hingegen überzeugt. Die Gegner sind gewieft und machen dem Helden das Leben nicht allzu leicht – und sie erinnern sich an frühere Begegnungen, was ein Wiedersehen besonders lustig macht. Das Game bietet mit der Hauptmission, den vielen Nebenmissionen und der Möglichkeit, eigene Ork-Armeen aufzustellen, einige Spieltiefe. Kurz: «Schatten des Krieges» hinterlässt einen modrigen Geschmack. Das Spiel ist gut, aber wie der untote Held wird die «Herr der Ringe»-Saga um jeden Preis am Leben erhalten. (Jan Graber, 12. Oktober 2017)

i>«Mittelerde: Schatten des Krieges» für PS4, Xbox One, PC; LithTech, Warner Bros. Interactive Entertainment. Wertung: ★★★★☆

«Forza Motorsport 7»: Vor allem optisches Finetuning
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Nächste Runde für «Forza Motorsport». Viel neues hat das Rennspiel indessen nicht zu bieten.

Eins vorneweg: Das Rennspiel «Forza Motorsport 7» glänzt in der technischen Umsetzung wie der polierte Lack eines brandneuen Boliden, über den dekorativ Regentropfen perlen. Kurz: An der neusten Ausgabe des Rennspiels gibt es eigentlich nichts auszusetzen.

Der Schein trügt: Die «Forza»-Reihe zelebrierte stets den Zirkus um superschnelle Wagen, die brüllend über den Asphalt jagen. Neu glorifiziert «Forza Motorsport 7» aber den Rennzirkus und besonders die Fahrer auf eine Weise, die ans Peinliche grenzt. Wie moderne Gladiatoren werden diese in Szene gesetzt, und man wird den Verdacht nicht los, dass mit Schall und Rauch darüber hinweggetäuscht werden soll, dass «Forza Motorsport 7» ausser etwas Finetuning und einer polierten Oberfläche wenig Neues zu bieten hat. Die Rennserie dreht sich im Kreis und gibt Besitzern von «Forza Motorsport 6» keinen Grund zum Kauf des neuen Werks. Für alle, die die Rennreihe aber nicht kannten: Gebt Gas! (jag, 12. Oktober 2017)

«Forza Motorsport 7» für PC, Xbox One; Turn 10, Microsoft. Wertung: ★★★★☆

«Divinity: Original Sin 2»: Schräg und sündhaft schwer
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Reichhaltige Beutezüge und schwierige Kämpfe: «Divinity: Original Sin 2» steckt voller Witz und bietet einiges für geübte Rollenspielfans.

Viele Games nehmen die Spieler heute bei der Hand und führen sie eher schmerzfrei durchs Spiel. Das Resultat: gute Unterhaltung, aber kaum Herausforderungen, an denen man sich die Zähne ausbeisst. Anders das Rollenspiel «Divinity: Original Sin 2».

2014 hatte Entwickler Larian Studios mit «Divinity: Original Sin» dem Genre der Fantasy-Rollenspiele neues Leben eingehaucht. «Original Sin 2» geht einen Schritt weiter, bietet noch schönere Welten und fast unendlich viele Möglichkeiten, die Spielwelt zu erkunden. Allerdings können im normalen Schwierigkeitsgrad allein schon die ersten Gegner für Frustmomente sorgen: Wer in den rundenbasierten Auseinandersetzungen zu schwach ins Gefecht steigt und die Sonderkräfte nicht klug einsetzt, schickt Heldin oder Held im Nu ins binäre Nirvana. Genre-Anfänger sollten deshalb mit dem einfacheren Explorationsmodus beginnen.

Zu entdecken gibt es genug: Auf die Spieler warten schräge Figuren, mit denen sich witzige, bisweilen auch schlüpfrige Dialoge führen lassen. Wer den Pet Pal findet, kann sich sogar mit Tieren unterhalten. Beutejäger kommen ebenfalls auf ihre Kosten: En masse warten Ausrüstungsgegenstände, handelbare Waren und Zutaten zur Zubereitung von Zaubertränken auf die Abenteurer. Die Vielfalt der Möglichkeiten machen mehrfaches Durchspielen – beim zweiten Mal vielleicht in einem schwierigeren Grad – zu einem Erlebnis.

Kurz: «Divinity: Original Sin 2» ist voller absurder Ideen, bietet erstklassigen Rollenspielspass und die Möglichkeit, sich daran so richtig die Zähne auszubeissen. (Jan Graber, 5. Oktober 2017)

«Divinity: Original Sin 2» für PC; Larian Studios, Steam. Wertung: ★★★★☆

«Cuphead»: Dieses Game hat nicht alle Tassen im Schrank
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Das Jump'n'Run-Indiegame «Cuphead» Gamer zur Verzweiflung: Die Bossgegner sind fast nicht zu bezwingen. Und anderes Kanonenfutter gibt es kaum.

An der Gamemesse E3 2014 wurde das Game erstmals vorgestellt und sorgte im Nu für Aufsehen: das JumpnRun-Spiel «Cuphead», das liebevoll im hübschen Cartoon-Stil der 1930er-Jahre gehalten ist. Regelmässig hat man in den folgenden Jahren Neues übers Spiel erfahren, erst jetzt aber ist es erschienen.

«Cuphead» stellt Gamer vor eine frustrierende Tatsache: Ohne eine Menge Geduld, x-faches «Game Over» und unzählige Neuversuche sind die Level dieses optisch und akustisch brillanten Spiels nicht zu meistern. Gespielt wird mit der Figur Cuphead, der seine Seele an den Teufel verkauft hat und sie behalten darf, wenn er andere unselige Gestalten in die Hölle schickt. In JumpnRun-Manier gilt es Bossgegner en masse zu eliminieren, die Kämpfe sind aber selbst im einfachen Schwierigkeitsgrad kaum zu gewinnen. Fazit: Dieses Spiel hat nicht alle Tassen im Schrank. (jag, 5.10.2017)

«Cuphead» für PC, Xbox One; Studio MDHR, Microsoft. Wertung:★★★★☆

«Niche»: Das geniale Spiel für Möchtegern-Gentechniker
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«Niche: A Genetics Survival Game» macht Spieler zu Gentechnikern. Das brillante Schweizer Game fesselt.

Das Game begann als Bachelorarbeit an der ZHdK und hat sich kurz nach der Veröffentlichung auf Steam bereits zu einem der erfolgreichsten Schweizer Spiele entwickelt: «Niche: A Genetics Survival Game» des Stray Fawn Studios, hinter dem die umtriebige Gamedesignerin Philomena Schwab steckt.

In der rundenbasierten Survival-Simulation steuern Spieler Tiere einer Spezies auf einer spielbrettähnlichen Welt, um sie am Leben zu erhalten und die Rasse genetisch weiterzuentwickeln. Die Tiere müssen ausreichend Nahrung fi nden, sich vor Jägern in Sicherheit bringen und sich fortpflanzen, um Nachkommen mit möglichst guten Genen zu erzeugen.

«Niche» macht süchtig: Das charmante, meditative Game lässt einen in die Mechanismen der Genetik sinken, ohne zu überfordern. Im Nu vergehen Stunden beim Steuern der Herde. Und wenn Tiere wegen Alter, Hunger oder Krankheit sterben, trauert man ihnen tatsächlich ein bisschen nach. (jag, 28.9.2017)

«Niche: A Genetics Survival Game» für PC, Mac, Linux; Stray Fawn Studio, Steam. Wertung: ★★★★★

«PES 2018» – mehr Realismus, aber noch immer nicht genug Lizenzen
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ACTION/SPORT. Hinter «Fifa» bleibt «Pro Evolution Soccer» jeweils nur die Silbermedaille. Vielleicht hat man deshalb nun einen mutigen Schritt in Richtung Realismus gemacht.
Jahr für Jahr das gleiche Bild: Im September hagelt es Sportspiele – und man fragt sich, ob man denn auch wirklich ein neues «Fifa» oder «PES» braucht. Dieses Jahr kann man diese Frage aber zumindest bei «Pro Evolution Soccer» mit ja beantworten. Denn «PES 2018» unterscheidet sich deutlich von seinem Vorgänger. Es ist realistischer, dadurch aber auch anspruchsvoller geworden.
Während also «Fifa» den Mix aus Realität und Arcade immer mehr Richtung Spielhallenspass verschiebt, ist «PES» das Spiel für Fussballfans. Die Pässe müssen genau sein, sonst kommen sie nicht an. Der Gegner ist clever und effizient. Das Tempo ist zäh, die Spielkultur holprig, die Taktik manchmal falsch – genau wie auf dem Fussballplatz.
Man darf gespannt sein, wie das Spiel bei den Fans ankommt. Denn wer nur Fun an der Konsole oder am PC haben will, sollte lieber das EA-Game spielen. Bei Konami sind die Schüsse oft zu wenig hart, die Dribblings nicht erfolgreich, die Mitspieler Träumer. Auch bei den Standards gibt es als Hilfe keine Flugbahnsimulation mehr.
Leider gilt der neue Super-Realismus bei «PES» noch immer nicht für die Lizenzen. Konami hat nur die Rechte für Champions League und Europa League, doch die meisten Teilnehmer fehlen. Und: Während die französische sowie holländische Liga komplett lizenziert sind und viele Vereine aus England, Spanien und Italien immerhin mit verfremdeten Namen dabei sind, ist ausgerechnet die Bundesliga grösstenteils Tabu. Schade.
Dennoch: Mit seiner realistischen Ausrichtung hat Konami einen clever Zug getan. Denn in Sachen Spielspass und Story kann man «Fifa» nicht das Wasser reichen. Doch für Fans, die den Unterschied zwischen einem 4-4-2 und einem 4-5-1 kennen, ist «PES 2018» eine coole Ergänzung. (srt)

«PES2018», für PC, PS4, Xbox One, Konami, erschienen

Wertung: ★ ★ ★ ★ ☆

«Last Day of June» – grosse Gefühle, intensive Farben
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ADVENTURE/PUZZLE. Es gibt Spiele, bei denen nicht nur die Action zweitrangig ist, sondern auch der Inhalt.

Was bei ihnen zählt, ist die Atmosphäre. Zu diesen Spielen zählt «Last Day of June» – eine bittersüsse Erzählung, die gänzlich ohne Dialoge und nahezu ohne Mimik auskommt. Der Inhalt: Ein namenloser Held sitzt im Rollstuhl. Kürzlich erst hat er seine Frau verloren. Einsam verbringt er seine Tage in seinem Haus, geplagt von den Erinnerungen an sein verlorenes Leben. Doch als er das Atelier seiner verstorbenen Frau untersucht, findet sich er sich plötzlich in die Zeit vor seinem verhängnisvollen Unfall zurückversetzt. Allerdings nicht als er selbst, sondern in Gestalt seiner Nachbarn. Kann er auf diese Weise sein Schicksal verändern? – Mit intensiven Aquarellfarben und melancholischer Musik entwickelt «Last Day of June» eine ganz spezielle Stimmung. Sicherlich kein Game für Jedermann, doch wer sich auf die emotionale Geschichte einlässt, wird belohnt. (rtl)

«Last Day of June» für PS4, PC br>
Wertung:
★★★★☆

«Destiny 2»: Die Fortsetzung der grossen Sci-Fi-Soap-Opera
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Mit «Destiny 2» geht das teuerste Game-Epos aller Zeiten weiter. Teil zwei wurde von viel unnötigem Ballast befreit.

Als 2013 das Action-Rollenspiel «Destiny» erschien, war es nicht nur das am teuersten produzierte Game seiner Zeit, sondern auch das am meisten gehypte. Und dasjenige, das die Erwartungen trotz der guten Qualität nicht erfüllte.

Mit «Destiny 2» ist nun fast sang- und klanglos die Fortsetzung erschienen. Wieder stürzen sich Spieler als Guardians ins Gefecht gegen die Feinde der Menschheit. Wie im ersten Teil besteht das Spiel aus einer Mischung aus Egoshooter-Action und Rollenspiel, bei dem sich die eigene Spielfigur hochleveln lässt. Die Spieler wählen aus drei Klassen aus, nehmen unterschiedliche Missionen an, liefern sich allein oder als Mitglieder von Online-Clans Gefechte mit den – oft zu repetitiv wirkenden – Gegnern, unter denen sich aber stets auch richtig harte Brocken finden.

Obwohl auch schon Kritik laut geworden ist, dass «Destiny 2» eher eine Erweiterung des ersten Teils sei als ein vollwertiges Spiel, macht der zweite Teil mehr Spass als der Vorgänger. Das Game wirkt leichter und zugänglicher und erinnert stellenweise an Klassiker wie «Mass Effect» und «Fallout» sowie an den Egoshooter-Überkracher «Halo», der bekanntlich ebenfalls vom «Destiny»-Entwicklerstudio Bungie ins Gameuniversum entlassen wurde. Besonders gelungen ist die Einzelspielerkampagne mit einem Superbösewicht, der sicher in den Olymp der üblen Kerle einziehen wird: Ghaul, ein Fiesling mit dem Hühnerhautfaktor eines Darth Vader. (Jan Graber, 14.9.2017)

«Destiny 2» für PS4, Xbox One; Bungie, Activision. Wertung:★★★★☆

«Knack 2»: Endlich macht das Feinde-Verdreschen Spass
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Der Klötzchenmann Knack ist zurück und hat dieses Mal wirklich etwas auf dem Kasten.

2013 erschien das Prügel-Actiongame «Knack» und erhielt, gelinde gesagt, nicht allzu gute Bewertungen. Nun ist der Nachfolger «Knack 2» für die PS4 erschienen und macht alles besser. Spieler schlüpfen ins Klötzchenkleid des Helden Knack, den es in zwei Grössen gibt: als schlagkräftige XL-Version, die sich mittels zerstörter Gegenstände noch um ein paar X ausbauen lässt, und als XS-Version – als gewieften, und superschnuckeligen Mini-Knack ohne Schlagkraft, dafür mit der Gabe, sich durch Ritzen, Rohre und andere enge Durchgänge zu zwängen. Mit einem Tastendruck wechselt der Spieler zwischen grosser und kleiner Version hin und her.

Das Ziel des Spiels ist simpel: alle gegnerischen Kampfmaschinen verdreschen, die die Menschheit bedrohen, und dabei selbst nicht in Einzelteile zerlegt werden. «Knack 2» ist ein farbenfroher Prügelspass mit angenehm flüssiger Steuerung, fliessender Action und ein paar durchaus witzigen Momenten. (jag, 14.9.2017)

«Knack 2» für Playstation 4; Sony Japan Studio, Sony. Wertung:★★★★☆

Überzeugendes Teenie-Drama mit Mut zu Zwischentönen
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ERZÄHLUNG. Das Mystery-Game «Life Is Strange» war ein echter Überraschungs-Hit. Nun erzählt ein dreiteiliges Prequel die Vorgeschichte.
In Hollywood hat man für ­Geschichte wie in «Life Is Strange» ein eigenes Genre ­geschaffen: Coming-of-Age-Filme sorgen immer wieder für Highlights, das Thema Erwachsenwerden ist ein Dauerbrenner. Auch die Game-Industrie hat das Potenzial erkannt und 2015 mit «Life Is Strange» ein episodenhaftes Teenie-Drama lanciert.
Das Highschool-Drama dreht sich um eine Jugend­liche, deren Geschichte man als Spieler mitbestimmen kann. Maxine, die Heldin, kehrt darin in ihre Heimatstadt zurück. Dort wird sie von albtraum­haften Visionen geplagt. «Life Is Strange» wirkte oft wie ein Mix aus «Twin Peaks» und «Donnie Darko», nicht nur weil Maxine die Zeit manipulieren kann.
Das Drama wurde ein voller Erfolg – vor allem bei Spielern, die auch mal ihre Hirnzellen benutzen wollen. Nun ist mit «Awake» der erste Teil einer dreiteiligen Fortsetzung erschienen. Wobei «Before the Storm» eher ein Prequel ist, das die Vorgeschichte aufarbeitet.
Im Mittelpunkt steht diesmal die 16-jährige Chloe, eine echte Rebellin. Ihre Freundin Maxine ist weggezogen, Chloe fühlt sich allein. Zudem ist ihr Vater bei einem Unfall ums ­Leben gekommen; den Freund ihrer Mutter hasst sie. Dann trifft sie die schöne Rachel, und ihr Leben verändert sich. Doch Spieler von «Life Is Strange» wissen: Auch Rachel wird auf mysteriöse Weise verschwinden.
Das Gefühlschaos junger Menschen wird in «Before the Storm» erneut eindrücklich abgebildet. Vielleicht noch stärker, weil diesmal auf Gimmicks wie Zeitreise-Funktionen verzichtet wurde. Cooler Indie-Sound untermalt ein berührendes Drama, das Raum für Zwischentöne und Selbstreflexion lässt. Auch das kann Gamen sein. (rtl)

«Life Is Strange: Before the Storm – Awake», DLC für PS4, PC und Xbox One, erschienen
Wertung: ★★★★☆

(rtl)

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